Ernst-Ingolf Angermann

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Ernst-Ingolf Angermann, 2013

Ernst-Ingolf Angermann (* 10. November 1960 in Celle) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit dem 19. Februar 2013 Mitglied des Niedersächsischen Landtags.

Ausbildung, Beruf und Familie[Bearbeiten]

Ernst-Ingolf Angermann wuchs in Langlingen auf dem landwirtschaftlichem Betrieb seiner Familie auf. Er schloss die Schule mit dem Erweiterten Sekundarabschluss ab und absolvierte anschließend eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er 1983 am Thaer-Seminar in Celle als staatlich geprüfter Landwirtschaftsleiter abschloss. Im Jahr 1983 übernahm er im Alter von 22 Jahren die Verantwortung für die Landwirtschaftsbetriebe seines Vaters und seines Onkels.[1] 2012 übergab er die Verantwortung für den Betrieb an seinen Sohn.

Angermann ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Politik[Bearbeiten]

Im Jahr 1986 trat Angermann in die CDU ein und wurde im gleichen Jahr Ratsmitglied in Langlingen, seit 1991 ist er Ratsmitglied der Samtgemeinde Flotwedel. Von 2001 bis 2006 war er stellvertretender Bürgermeister von Langlingen, seit 2006 ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Langlingen. Im Jahr 2006 wurde er zudem in den Kreistag des Kreises Celle gewählt, wo er u. a. im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr und im Ausschuss für Umwelt und ländlicher Raum tätig war, sowie als stellvertretende Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Seit 2012 ist Angermann zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Celle.

Im Juni 2012 stellte ihn die CDU als Nachfolger des verstorbenen Karl-Heinrich Langspecht als Direktkandidat der CDU im Landtagswahlkreis Bergen auf. Bei der niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar 2013 gewann Angermann den Wahlkreis mit 49,3 % der Erststimmen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hofporträt: Die Biogas-Bauern (PDF; 1,9 MB), Auszug (S. 28) aus der Celleschen Zeitung vom 9. Juni 2012. Abgerufen am 24. Januar 2013.
  2. Endgültiges amtliches Ergebnis der Landtagswahl am 20. Januar 2013, www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de (Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie). Abgerufen am 24. Januar 2013.