Ernst Breit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ernst Breit (rechts) 1983

Ernst Breit (* 20. August 1924 in Lohe-Rickelshof) war vom 21. Mai 1982 bis zum 23. Mai 1990 Vorsitzender des DGB.

Breit wurde nach dem Besuch der Realschule zunächst im Postdienst tätig und 1941 Postinspektor-Anwärter. Nach Kriegsdienst und -gefangenschaft kehrte Breit 1946 in den Postdienst zurück. Er half unmittelbar nach Kriegsende bei Neuaufbau der Gewerkschaftsbewegung mit und war Mitglied in einem Vorgängerverband der 1949 bundesweit gegründeten Deutschen Postgewerkschaft (DPG).

Bereits in seinen ersten Dienstjahren wandte Breit sich den Interessen der Personalvertretung zu. Von 1948 bis 1956 war er Betriebsrat in Holstein. 1956 wurde Breit Mitglied der SPD und überdies Bezirkspersonalrat der Oberpostdirektion Kiel. Von 1959 bis 1971 war Breit Vorsitzender des Hauptpersonalrats des Bundespostministeriums.

1971 wurde er zum Vorsitzenden der Deutschen Postgewerkschaft gewählt und später in diesem Amt bestätigt, bis er 1982 als Nachfolger von Heinz-Oskar Vetter den Vorsitz des Deutschen Gewerkschaftsbundes übernahm, den er bis zum Erreichen der Altersgrenze ausübte. 1990 gab er das Amt dann an Heinz-Werner Meyer ab.

Breit übernahm das Amt des DGB-Vorsitzenden in einer für die Gewerkschaften schwierigen Situation. Der DGB war damals durch die Affäre um die Neue Heimat belastet. Auch im Ruhestand blieb Ernst Breit dem DGB weiterhin verbunden. So eröffnete er den Gewerkschaftskongress 2002.

[Bearbeiten] Privates

Seine Tochter Ursula heiratete Thilo Sarrazin.

[Bearbeiten] Ehrungen

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen