Ernst Hannawald

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Ernst Hannawald (* 20. Oktober 1959 in Stephanskirchen-Haidholzen) ist ein deutscher Schauspieler und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Er wurde im Alter von 17 Jahren von Wolfgang Petersen für dessen Film Die Konsequenz entdeckt. Das homosexuelle Liebesdrama sorgte 1977 für einen Skandal, weil der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung während der Sendung abschaltete. Hannawald spielte weiter vorwiegend in sozialkritischen Filmen und drehte unter anderem mit Gérard Depardieu und Marcello Mastroianni.

Bundesweit bekannt wurde Ernst Hannawald in der Serie Zeit genug mit Toni Berger. In den Serien Irgendwie und sowieso und Zur Freiheit von Franz Xaver Bogner spielte er ebenfalls mit.

Hannawald verschuldete 1986 einen Autounfall auf der Münchner Leopoldstraße, bei dem seine Verlobte Lucie und zwei Freunde ums Leben kamen. Hannawald selbst wurde bei dem Unfall schwer verletzt und lag im Koma.

Zur Finanzierung seiner Kokainsucht überfiel er 1998 eine Bank und eine Postfiliale. Dafür wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Im August 2000 wurde er wegen guter Führung vorzeitig entlassen. In seiner Haftzeit schrieb er sein autobiographisches Buch Das Leben ist kein Film.[1] Nach der Gefängnisstrafe hatte er mehrere Gastauftritte in Fernsehserien.

2007 drehte er seinen ersten großen Spielfilm mit dem Titel Das sardonische Lächeln.

Filmografie[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. berliner-zeitung.de Hannawald zu fünf Jahren Haft verurteilt. Richter geht von verminderter Schuldfähigkeit des Angeklagten aus