Ernst Molden (Journalist)

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Ernst Hermann Wilhelm Molden (* 30. Mai 1886 in Wien; † 11. August 1953 ebenda) war ein österreichischer Journalist und Historiker.

Leben[Bearbeiten]

Molden, Sohn des Journalisten und Publizisten Berthold Molden (1853–1942)[1] und dessen Frau, Berta, geb. Edlinger (1856-1935)[2], war verheiratet mit Paula von Preradović. In der Zeit von 1921 bis 1939 war er Chefredakteur der Neuen Freien Presse und begründete im Jahr 1946 die heute noch existierende Nachfolgezeitung Die Presse, deren Herausgeber und Chefredakteur er bis zu seinem Tod 1953 war. Sie wurde dann von seinem Sohn Fritz Molden weitergeführt.

Er ruht in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 32 C, Nummer 42) neben seiner Gattin.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Orientpolitik des Fürsten Metternich 1829–1833. Wien und Olmütz, Eduard Hölzel Verlag 1913
  • Ernst Molden, Hans Feigl (Hsg. und Einleitung): Jakob Philipp Fallmerayer. Schriften und Tagebücher. Fragmente aus dem Orient. Neue Fragmente. Politisch-historische Aufsätze - Tagebücher. München und Leipzig, Georg Müller Verlag 1913 (2 Bde.)
  • Radetzky. Leipzig, Insel Verlag 1915 (Österreichische Bibliothek Nr. 10)
  • Zur Geschichte des österreichisch-russischen Gegensatzes. Die Politik der europäischen Großmächte und die Aachener Konferenzen. Wien, L.W. Seidel 1916
  • Ein österreichischer Kanzler: Metternich. Leipzig, Insel Verlag 1917 (Österreichische Bibliothek Nr. 23)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950. Bd. 6 (Lfg. 29), S. 350 pdf
  2. Tagesnachrichten. Todesfälle.. In: Wiener Zeitung, 1. August 1935, S. 8, Mitte (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz