Ernst Osterrath

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Ernst Osterrath (* 11. Januar 1851 in Danzig; † 6. Juni 1925 in Göttingen) war im Kreis Wiedenbrück (Westfalen) ab 1892 Landrat.

[Bearbeiten] Biographie

Osterrath wurde 1898 Oberregierungsrat in Schleswig, ging aber nach vier Jahren zu Beginn des Jahres 1902 als "Vortragender Rat" zum Preußischen Kultusministerium zu Berlin. An seinen westfälischen Verbindungen hielt er fest und wurde 1901 zum Ehrenbürger von Wiedenbrück ernannt. Zeugnis seiner Freundschaft und Erkenntlichkeit sollte nun ein Denkmal sein, das er der Stadt durch ihren Berliner Sohn Bernhard Heising widmete.

So schuf Heising 1903, den Marktbrunnen mit dem Bronzestandbild, das man Betender Landmann nennt: mitten in der häuslichen Gartenarbeit hat der Betende in seiner Freizeit die abendliche Angelusglocke vernommen, er unterbricht die Arbeit, nimmt seine Arbeitermütze ab, setzt sie oben auf den Spatenstiel, legt die Tiroler Pfeife darauf. Betend faltet er die Hände zu innerer Sammlung. Sein Gesicht und seine Haltung zeigen unbedingte und innige Hinwendung zu Gott.

[Bearbeiten] Literatur

  • Quellen und Forschungen zur Natur und Geschichte des Kreises Wiedenbrück, 2. Heft. Bernhard Heising (1865-1903), Ein deutsches Künstlerleben (mit Bild) von Dr. phil. Franz Flaskamp, Münster i. Westf. 1932, Druck und Verlag der Regensbergschen Buchdruckerei.
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