Ernst Plener

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Ernst Plener (* 21. Februar 1919 in Kattowitz; † 16. März 2007 in Schweinfurt) war ein deutscher Fußballspieler von Vorwärts-Rasensport Gleiwitz. Im Jahre 1940 kam er zu zwei Einsätzen in der Nationalmannschaft unter Trainer Sepp Herberger.

Mit Gleiwitz spielte er von 1938 bis 1941 jeweils in der Endrunde um die Deutsche Fußball-Meisterschaft. Insgesamt lief er zu 20 Einsätzen in der Endrunde auf. Als Gruppenzweiter setzten die Oberschlesier 1939 dem späteren Deutschen Meister FC Schalke 04 ernsthaft zu. Der sichere Kombinationsfußballer bestach am rechten Flügel durch seine gefühlvollen Flanken.

Im Jahre 1940 debütierte er gemeinsam mit Fritz Walter in der Nationalmannschaft beim 9:3-Sieg mit zwei Treffern am 14. Juli in Frankfurt am Main gegen Rumänien. Auch sein zweiter Auftritt für den DFB am 1. September in Leipzig gegen Finnland brachte mit 13:0 ein Schützenfest zustande. Trotzdem blieb es aber bei diesen zwei Länderspieleinsätzen.

Bei seinen Gastspieleinsätzen für Breslau 02 spielte er zusammen mit seinem Gleiwitzer Vereinskameraden Reinhard Schaletzki und August Klingler. In der Endrunde 1944 kämpfte er erfolgreich für den Heeressportverein Groß Born. Erst im Halbfinale am 4. Juni scheiterten Edmund Conen, Wilhelm Sold und Ernst Plener am Luftwaffen-Sportverein Hamburg.

Am 3. September 1944 wurde der Oberschlesier schwer verwundet - ihm wurde ein Bein amputiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Ernst Plener seinen Wohnsitz in Schweinfurt und arbeitete im Arbeitsamt Schweinfurt. Er engagierte sich in seiner Wahlheimat für den Versehrtensport und war ein begeisterter Sitzfußballer.

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