Ernst Wiechert

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110 Pf-Sondermarke von Deutschland (2000) mit einem Porträt Ernst Wiecherts

Ernst Wiechert (* 18. Mai 1887 in Kleinort bei Sensburg, Ostpreußen; † 24. August 1950 in Uerikon, beigesetzt in Stäfa am Zürichsee in der Schweiz) war ein deutschsprachiger Lyriker, Prosa-Schriftsteller und Lehrer.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und frühe Jahre [Bearbeiten]

Ernst Wiechert wurde als Sohn eines Försters im Forsthaus Kleinort (poln. Piersławek) im südlichen Ostpreußen im Kreis Sensburg geboren. Nach seiner Schulzeit (Hauslehrer bis 1898, dann Besuch der Oberrealschule an der Burg in Königsberg bis 1905 mit abschließender Reifeprüfung) und dem Studium (1905–1911 Albertus-Universität Königsberg mit abschließendem 1. Staatsexamen) wurde er Studienrat am Königlichen Hufengymnasium in Königsberg mit den Fächern Deutsch und Naturwissenschaft (1911–1930). Bereits hier schrieb er Romane, Novellen und Erzählungen. Am 2. Juli 1912 heiratete Wiechert seine langjährige Verlobte Meta, geb. Mittelstädt (1890–1929). 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger; nach 10 Tagen wurde er wegen Nierenerkrankung entlassen. 1915 musste er sich der militärischen Ausbildung stellen. Im gleichen Jahr nach einem Feuergefecht an der Ostfront wurde ihm das EK II verliehen. 1916 wurde er zum Offiziers-Lehrgang abkommandiert. Nach einer erfolgreichen Erkundung an der Front erhielt er das EK I. Wiechert erlitt zwei Verwundungen durch Granatsplitter und kam in das Lazarett von Charleville. Während seiner Militärdienstzeit wurde am 10. November 1917 sein einziges Kind Ernst-Edgar geboren, das jedoch schon am darauffolgenden Tag verstarb.

Anfänge der schriftstellerischen Tätigkeit [Bearbeiten]

1930 starb Wiecherts Ehefrau Meta; im selben Jahr siedelte er von Königsberg nach Berlin um. Wiechert war dort Studienrat am Kaiserin-Augusta-Gymnasium. Im Dezember 1932 ging er mit Paula Marie Junker, geb. Schlenther (1889–1972) seine zweite Ehe ein. 1932 erschien sein Roman "Die Magd des Jürgen Doskocil", mit dem er seinen Ruf als Schriftsteller begründete. Er gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Zeit, seine Werke erreichten Millionenauflagen. Wiechert gab den Lehrerberuf auf und trat am 1. April 1933 aus Gesundheitsgründen in den Ruhestand. Er zog 1933 nach Ambach (Waldschlösschen am Starnberger See) und arbeitete dort als freier Schriftsteller. 1936 erfolgte der Umzug nach Wolfratshausen in sein neu erbautes Haus (Hof Gagert). Bis 1948 lebte er hier mit seiner Frau und arbeitete als Schriftsteller. Seine christliche Grundeinstellung verarbeitete er in seinen Werken. Ernst Wiechert appellierte 1933 und 1935 an die Studenten im Münchner Auditorium Maximum, sich kritisches Denken gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie zu bewahren. Dies wurde als Aufruf zum inneren Widerstand gewertet. Die Niederschrift der Rede kursierte illegal in Deutschland und erreichte Moskau 1937 in einem Brot eingebacken. Hier wurde sie in der einflussreichen Exilzeitschrift Das Wort veröffentlicht.

Der Totenwald [Bearbeiten]

Im Sommer 1938 wurde Wiechert von der Gestapo verhaftet, in München inhaftiert, und auf Befehl des Reichsministers Joseph Goebbels ins KZ Buchenwald verschleppt. Er verblieb dort auf dessen Anordnung acht Wochen lang und wurde unter Bewachung zur Demütigung nach Berlin ins Propagandaministerium geholt. Es wurden ihm weiter Publikationsmöglichkeiten in Aussicht gestellt und in der Folge auch ermöglicht, wenn seine Schriften und Bücher völlig unpolitisch blieben. Den Bericht über die Wochen im Konzentrationslager schrieb er 1939 nieder und vergrub das Manuskript im Garten seines Hauses. Nach seiner Entlassung soll Joseph Goebbels Wiechert gedroht haben: "Wir wissen, dass Ihr Einfluss auf die Jugend groß und gefährlich ist. Sollten Sie noch ein einziges Wort gegen unseren Staat sprechen oder schreiben, so werden Sie noch einmal ins KZ kommen, und zwar auf Lebenszeit und mit dem Ziel Ihrer physischen Vernichtung."[1] Der Bericht über die Zeit in Buchenwald erschien 1946, und zwar unter dem Titel Der Totenwald. Das Buch ist bis heute Wiecherts bekanntestes Werk.[2] Vom Erlös der Erstausgabe stiftete Wiechert 1946 drei Glocken für die katholische Kirche St. Michael in Degerndorf.

Obgleich im Untertitel als Ein Bericht bezeichnet, stilisiert Wiechert den Totenwald zu einem literarischen Kunstwerk, dessen Protagonist er "Johannes" nennt, angelehnt an den Autor des letzten Buches der Bibel, der Apokalypse. Hintergrund des Buches ist, dass Wiechert sich – wie Andreas Dorschel schreibt – "den Triumph des deutschen Nationalismus über die von ihm verachtete Weimarer Demokratie irgendwie anders vorgestellt" habe: "ästhetisch befriedigender zum einen, zum anderen moralischer"[3]: "Johannes treibt die Frage um, weshalb seine Landsleute nicht besser handeln, obschon sie doch Deutsche sind. 'Sein Volk, dachte Johannes, sein eigenes Volk!' Johannes’ Frage, warum ausgerechnet Deutsche dafür sorgen, dass 'der deutsche Mensch ans Kreuz geschlagen wurde', bleibt nicht ohne Antwort. Sie lautet: Etwas Fremdes, zutiefst Undeutsches muß sich ihrer bemächtigt haben."[4] An der Gestapo, so zitiert Dorschel, störten Wiechert "deren asiatische Methoden"[5]. Der Nationalsozialismus zählt für Johannes, den Helden des Totenwalds nicht mehr zur "abendländischen Geschichte", sondern markiert den Einbruch Asiens in diese. "Der selbe Umstand, der Johannes so entsetzt, tröstet ihn auch", schreibt Dorschel. "Denn letzten Endes salviert er Deutschtum und Abendland. Der enttäuschte Nationalist bleibt im Grunde seines Herzens ein nicht enttäuschbarer."[6]

Die letzten Jahre [Bearbeiten]

Im Sommer 1948 übersiedelte Ernst Wiechert nach Uerikon am Zürichsee (Rütihof); seine Ehefrau verblieb in Deutschland. Der 1950 erschienene Roman Missa sine nomine hat die Überwindung des Nationalsozialismus zum Thema. Christliche Auseinandersetzungen mit dem Bösen und der Schuld werden erzählerisch konkretisiert. Drei Brüder kommen in die Heimat zurück, einer davon aus dem Konzentrationslager. Letzterer haust mit seinem Kutscher im Stall. Nach langem Fragen: Wie kann Gott die Bosheit des Menschen zulassen? kommt vom Knecht die Antwort: "Wir bedürfen des Bösen, um gut zu sein."[7] Missa sine nomine ist das letzte von Wiechert selbst veröffentlichte Buch. Am 24. August 1950 verstarb der Schriftsteller in Uerikon im Alter von 63 Jahren. Im Nachbarort Stäfa fand er seine letzte Ruhestätte.

Werke [Bearbeiten]

  • Die Flucht, Roman, (Pseudonym: Ernst Barany Bjell), 1916
  • Der Wald, Roman, 1922
  • Der Totenwolf, Roman, 1924[8]
  • Die blauen Schwingen, Roman, 1925
  • Der Knecht Gottes Andreas Nyland, Roman, 1926
  • Der silberne Wagen, Erzählungen,1928, u.a."Die Geschichte eines Knaben", übertr. in Steno,
  • Die kleine Passion. Geschichte eines Kindes, 1929
  • Die Flöte des Pan, 7 Erzählungen mit "Der Hauptmann von Kapernaum", 1930 (Literaturpreis)
  • Jedermann, Roman, 1931 (Literatur-Preis)
  • Die Magd des Jürgen Doskocil, 1932 (Raabe-Preis für Deutsche Dichtung), übertragen in Blindenschrift,
  • Das Spiel vom deutschen Bettelmann, Hörspiel, 1933
  • Die Majorin, Roman, 1934
  • Der Todeskandidat, Erzählungen, 1934, übertr. i. Blindenschrift,
  • Der tote Marschall, Hörspiel 1934
  • Ein deutsches Weihnachtsspiel Hörspiel 1934,
  • Der verlorene Sohn, Schauspiel, 1935
  • Die goldene Stadt, Schauspiel, 1935
  • Hirtennovelle, Erzählung, 1935
  • Wälder und Menschen, Jugenderinnerungen, 1936
  • Das heilige Jahr, Novellen-Sammlung, 1936, u.a. "Regina Amstetten", 1954 verfilmt,
  • Eine Mauer um uns baue, Denkaufsatz 1937
  • Von den treuen Begleitern, Gedichtinterpretationen, 1938
  • Atli, der Bestmann, Erzählungen, 1938
  • Das einfache Leben, Roman, 1939; Neuauflage: Ullstein Verlag, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1995 ISBN 3-548-23484-4
  • Die Jeromin-Kinder, Roman, 1945/7, ISBN 3-7844-2384-1, ISBN 3-7844-2030-3, übertragen in Blindenschrift,
  • Die Totenmesse, Erzählung, 1945/7
  • Der brennende Dornbusch, Erzählung, 1945
  • Demetrius, Erzählung, 1945
  • Rede an die deutsche Jugend 1945, Rede, 11.Nov.1945
  • Der Totenwald. Ein Bericht[9] 1939 geschrieben, 1946 veröffentlicht, ISBN 3548240380
  • Märchen 1946/7
  • Der weiße Büffel oder Von der großen Gerechtigkeit, 1937 geschrieben, 1946 erschienen
  • Der armen Kinder Weihnachten, Schauspiel, 1946
  • Okay oder die Unsterblichen, Schauspiel, 1946
  • Die Gebärde, Erzählungen, 1947
  • Der Richter, Erzählung, 1948
  • Jahre und Zeiten, Erinnerungen, 1949, ISBN 3-548-22119-X
  • Die Mutter, Erzählung, 1948
  • Missa sine Nomine, Roman 1950
  • Der Exote, Roman, 1951
  • Die letzten Lieder, Gedichte, 1951
  • Es geht ein Pflüger übers Land, Erzählungen ausgewählt von Lilje Wiechert, 1951
  • Häftling Nr. 7188, Tagebuchnotizen und Briefe, 1966
  • Der Totenwald. Ein Bericht. [Neuediton mit historisch vermittelndem Nachwort der Ausgabe von 1946]. Hrsg. v. Klaus Briegleb. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2008, ISBN 978-3-518-22425-0

Reden und Denkschriften [Bearbeiten]

  • Weihnachtsansprache an die deutsche Jugend - ohne Datum und Ort,
  • Rede an die junge Mannschaft - ohne Datum und Ort,
  • Abschiedsrede an die Abiturienten - gehalten am 16. März 1929 in Königsberg,
  • Der Dichter und die Jugend - Rede vor der Münchener Studentenschaft 1933, Buchausgabe 1936,
  • Der Dichter und die Zeit, Rede vor der Münchener Studentenschaft 1935,
  • Rede an die deutsche Jugend 1945, gehalten am 11. November 1945 im Münchener Schauspielhaus, herausgegeben 1945 als 48-seitiges Heft unter alliierter Lizenz US-E-101 vom Zinnen-Verlag Kurt Desch München,
  • Über Kunst und Künstler - ungesprochene Rede, Hamburg 1946,
  • Gedenken der Toten - Rede gehalten am 17. Mai 1947 bei der ersten Dachau-Gedächtnis-Kundgebung, 1947,
  • An die Schweizer Freunde - Ansprache am 4. Juni 1947 - anl. des "19. Intern. Pan-Kongresses" in Zürich,
  • Das zerstörte Menschengesicht - gehalten am 22. September 1947 bei der "Goethe-Feier" in der Kirche in Stäfa/Schweiz.

Ehrungen [Bearbeiten]

  • 1929 Literaturpreis der Europäischen Zeitschriften für Der Hauptmann von Kapernaum,
  • 1930 Schünemann-Preis für Jedermann
  • 1932 Volkspreis für Dichtung der Wilhelm Raabe-Stiftung, Braunschweig, für Die Magd des Jürgen Doskocil
  • 1950 Enthüllung einer Gedenktafel in polnischer Sprache am Geburtshaus in Kleinort bei Peitschendorf/Piecki
  • 1954 (25.4.) Einweihung und Namensgebung der Ernst Wiechert-Grundschule, Berlin
  • 1968 Einrichtung der Ernst Wiechert-Gedenkecke im Museum Haus Königsberg, Duisburg
  • 1971 Einweihung und Namensgebung der Ernst Wiechert-Gesamtschule in Espelkamp,
  • 1975 (9.) Ernst Wiechert-Denkmal (Totenbrett) am Tor des Gagerthofes, Wolfratshausen
  • 1983 Ernst Wiechert-Denkmal (Naturstein mit Portrait-Relief u. Text) an der Loisach-Halle, Wolfratshausen
  • 1987 Stiftung des Ernst Wiechert-Preises der Stadt-Gemeinschaft Königsberg
  • 1987 Gründung des Ernst Wiechert-Förderkreises Deutschland 1987, Krefeld anlässlich des 100. Geburtstages Wiecherts
  • 1987 Herausgabe der polnischen Ernst Wiechert-Medaille in Bronze zum 100. Geburtstag
  • 1988 ( 24.5.) Gründung Ernst Wiechert-Freundeskreis Braunschweig
  • 1989 (25. Mai) Gründung Internationale Ernst Wiechert-Gesellschaft e. V. ( IEWG )
  • 1989 (26.Okt.) Gründung Masurischer Verein der Freunde des Werkes des Dichters Ernst Wiechert, Polen
  • 1995 Ernst Wiechert-Gedenkstein am ehemaligen Hufen-Gymnasium (Baufachschule/Staatliches Baukolleg) in Kaliningrad/Königsberg
  • 1996 Einrichtung Ernst Wiechert Museum im Geburtshaus in Kleinort
  • 1997 Ernst Wiechert-Gedenktafel in deutscher Sprache am Geburtshaus,
  • 2000 deutsche Gedenkbriefmarke anlässlich des 50. Todestages
  • 2000 Dauerausstellung in der Bibliothek" in Piecki/Peitschendorf,
  • 2005 Ernst Wiechert-Gedenkkabinett am ehemaligen Hufengymnasium (Wiecherts erste Lehrerstelle) in Königsberg/Kaliningrad
  • 2006 Namensgebung Ernst Wiechert-Bibliothek in Piecki/Peitschendorf,
  • 2007 Errichtung Ernst Wiechert-Museum in Sensburg/Mragowo (altes Rathaus)

Literatur [Bearbeiten]

  • Hans Ebeling: Ernst Wiechert. Das Werk des Dichters. Berlin 1937.
  • Carol Petersen: Ernst Wiechert. Mensch der Stille. Hamburg: Hansischer Gildenverl. 1947. (= Dichter der Gegenwart; 1)
  • Diverse Autoren: Ernst Wiechert. Der Mensch und sein Werk. Eine Anthologie. München: Verl. Kurt Desch. 1951.
  • Helmut Ollesch: Ernst Wiechert. 2. Aufl. Wuppertal-Barmen: Müller 1956. (= Dichtung und Deutung; 3)
  • Guido Reiner: Ernst-Wiechert-Bibliographie 1916 - 1971, 1. Teil. Paris 1972.
  • Jürgen Fangmeier: Ernst Wiechert. Ein theologisches Gespräch mit dem Dichter. Zürich: Theologischer Verl. 1976. (= Theologische Studien; 117) ISBN 3-290-17117-5
  • Jörg Hattwig: Das Dritte Reich im Werk Ernst Wiecherts. Geschichtsdenken, Selbstverständnis und literarische Praxis. Frankfurt am Main u.a.: Lang 1984. (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; 739) ISBN 3-8204-5157-9
  • Arnfried Thomas: Ernst Wiechert, in: Ostdeutsche Gedenktage. 1987, Bonn 1986, S.72ff.
  • Leonore Krenzlin: Auf der Suche nach einer veränderten Lebenshaltung. Enst Wiechert: "Das einfache Leben". In: Erfahrung Nazideutschland. Romane in Deutschland 1933 - 1945. Hrsg. v. Sigrid Bock u. Manfred Hahn. Berlin u. Weimar; Aufbau-Verlag 1987.
  • Hugh Alexander Boag: Ernst Wiechert: The Prose Works in Relation to his Life and Times. Stuttgart 1987. (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik 130)
  • William Niven:Ernst Wiechert and his Role between 1933 and 1945. (PDF, 126KB), New German Studies, 16 (1990), 1-20.
  • Ernst Wiechert heute, hrsg. v. Guido Reiner u. Klaus Weigelt. Frankfurt am Main: R. G. Fischer 1993. (= Schriften der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft; 1) ISBN 3-89406-677-6
  • Jurgita Katauskien·e: Land und Volk der Litauer im Werk deutscher Schriftsteller des 19./20. Jahrhunderts (H. Sudermann, E. Wiechert, A. Miegel und J. Bobrowski). Vilnius: Verl. Matrica 1997. ISBN 9986-645-04-2
  • Leonore Krenzlin: Erziehung hinter Stacheldraht. Wert und Dilemma von Ernst Wiecherts konservativer Opposition. In: Das Dritte Weimar. Klassik und Kultur im Nationalsozialismus. Hrsg. v. Lothar Ehrlich, Jürgen John u. Justus H. Ulbricht. Köln Weimar Wien: Böhlau 1999.
  • Annette Schmollinger: "Intra muros et extra". Deutsche Literatur im Exil und in der inneren Emigration. Ein exemplarischer Vergleich. Heidelberg: Winter 1999. (= Beiträge zur neueren Literaturgeschichte; F. 3, Bd. 161) ISBN 3-8253-0954-1
  • Zuspruch und Tröstung. Beiträge über Ernst Wiechert und sein Werk. Zum zehnjährigen Bestehen der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG), hrsg. v. Hans-Martin Plesske u. Klaus Weigelt. Frankfurt/Main: R. G. Fischer 1999. (= Schriften der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft; 2) ISBN 3-89501-784-1
  • Franz H. Schrage: Weimar - Buchenwald. Spuren nationalsozialistischer Vernichtungsgewalt in Werken von Ernst Wiechert, Eugen Kogon, Jorge Semprun. Düsseldorf: Grupello-Verl. 1999. ISBN 3-933749-08-5
  • Leonore Krenzlin: Zwischen allen Stühlen. Ernst Wiechert in der politischen Öffentlichkeit 1933-1947. In: Spurensuche. Alfred Döblin - Ernst Wiechert - Johannes Urzidil - Jochen Klepper: Deutsch-polnisch-tschechische Begegnungen mit einer vergessenen Klassik der Moderne. Hrsg. v. Lothar Bluhm. Hamburg: Verlag Dr. Korvac 2000.
  • Von bleibenden Dingen. Über Ernst Wiechert und sein Werk, hrsg. v. Bärbel Beutner u. Hans-Martin Pleßke. Frankfurt am Main: R. G. Fischer 2002. (= Schriften der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft; 3) ISBN 3-8301-0402-2
  • Manfred Franke: Jenseits der Wälder. Der Schriftsteller Ernst Wiechert als politischer Redner und Autor. Köln: SH-Verl. 2003. ISBN 3-89498-126-1
  • Ernst Klee: „Ernst Wiechert“ Eintrag in ders.: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5
  • Ernst Wiechert im Gespräch. Begegnungen und Einblicke in sein Werk, hrsg. v. Leonore Krenzlin u. Klaus Weigelt. Berlin: De Gruyter 2010. (Schriften der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft; 4) ISBN 978-3-11-023775-7

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Der Totenwald, EA 1946, S. 131-132
  2. Vgl. die Neuausgabe von 2008, hg. v. Klaus Briegleb
  3. Andreas Dorschel, 'Der Einbruch Asiens ins Abendland', in: Süddeutsche Zeitung Nr. 151 (1. Juli 2008), S. 14
  4. Andreas Dorschel, 'Der Einbruch Asiens ins Abendland', in: Süddeutsche Zeitung Nr. 151 (1. Juli 2008), S. 14. Binnenzitate aus Der Totenwald, Neuausgabe 2008, S. 84 sowie S. 92-93
  5. Andreas Dorschel, 'Der Einbruch Asiens ins Abendland', in: Süddeutsche Zeitung Nr. 151 (1. Juli 2008), S. 14. Zitat aus Der Totenwald, Neuausgabe 2008, S. 17
  6. Andreas Dorschel, 'Der Einbruch Asiens ins Abendland', in: Süddeutsche Zeitung Nr. 151 (1. Juli 2008), S. 14
  7. Hermann Glaser: Weltliteratur der Gegenwart. Frankfurt/M: Ullstein Verlag, 1962
  8. Text der ersten 5 Kapitel
  9. Text im Netz