Erpe (Flandern)

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Erpe
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Erpe (Ostflandern)
Erpe
Erpe
Staat Belgien
Region Flandern
Provinz Ostflandern
Bezirk Aalst
Gemeinde Erpe-Mere
Koordinaten 50° 56′ N, 3° 59′ O50.9338888888893.9769444444444Koordinaten: 50° 56′ N, 3° 59′ O
Fläche zf 8.28 km²
Postleitzahl 9420
Vorwahl 053
Lageplan Ligging van Erpe in Oost-Vlaanderen.png
Lageplanbeschreibung Lage von Erpe in der Gemeinde Erpe-Mere im Arrondissement Aalst in der Provinz Ostflandern
Gemeindeplan Aaigem Bambrugge Burst Erondegem Erpe Mere Ottergem Vlekkem.png
Gemeindebeschreibung Lage von Erpe in Erpe-Mere

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Erpe ist eine Teilgemeinde von Erpe-Mere an der Molenbeek-Ter Erpenbeek in der Denderstreek in der Region Flandern. Sie liegt im Südosten der Provinz Ostflandern und gehört zum Arrondissement Aalst. Die Teilgemeinde wird begrenzt von den Teilgemeinden Mere, Ottergem und Erondegem und den Gemeindegebieten von Lede (Teilgemeinden Impe und Lede) und Aalst (Teilgemeinden Aalst und Nieuwerkerken). Erpe hat 4903 Einwohner (1. Januar 2003) und eine Fläche von 8,28 km². Die Bevölkerungsdichte ist 592 Einw./km².

Geschichte[Bearbeiten]

Erpe wurde erstmals im Jahre 1057 in einem Dokument erwähnt, obwohl das Dorf wahrscheinlich viel älter ist. Der Name ist aus dem Namen Erpo abgeleitet. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert nahm die Bevölkerung von Erpe stetig zu. Im Jahr 1769 gab es 1032 Einwohner, 1801 1638 und 1893 schon 2394. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es zwei Wassermühlen im Dorf, eine Windmühle, zwei Brauereien und eine Essigmacherei.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Cottemmolen ist eine oberschlächtige Wassermühle und steht in der Molenstraat 36. Früher war es eine Kornmühle und Ölmühle. Später war es allein eine Kornmühle. Sie steht unter Denkmalschutz (Rijksmonument): Monumentenschildje blauw wit.svg [1]
  • Die Van Der Biestmolen ist eine oberschlächtige Wassermühle und steht in der Dorpsstraat 3. Es ist eine Kornmühle und steht nicht unter Denkmalschutz.
  • Der Wasserturm der Tussengemeentelijke Maatschappij der Vlaanderen voor Watervoorziening.
  • In Erpe steht die Sint-Martinuskirche. Erpe gehört zum Dekanat von Lede.

Galerie[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Durch Erpe verläuft die Molenbeekroute. Die Molenbeekroute ist ein Fahrradroute, bekannt sind vor allem die Mühlen der Gemeinde Erpe-Mere und zwei Bäche, die beide den Namen Molenbeek (Mühlenbach) tragen.

Sport[Bearbeiten]

Früher hatte Erpe zwei Fußballvereine im Königlich Belgischen Fußballverband (KBFV): FC Oranja Erpe und FC Edixvelde. Das belgische "National Clubhouse" des Motorradclubs "Blue Angels" befindet sich in Erpe.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Onroerenderfgoed. Niederländisch, abgerufen am 17. August 2011