Erregermaschine
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Eine Erregermaschine ist eine elektrische Maschine, die die elektrische Leistung erzeugt, welche notwendig ist, um die Erregerwicklungen eines Generators mit Strom zu versorgen. Dabei wird die Leistungsregelung für den Generator entweder in der Erregermaschine oder zwischen ihr und dem Generator realisiert. Drehstromgeneratoren werden mit einem Gleichstromfeld erregt. Früher war die Erregermaschine deshalb eine Gleichstrommaschine; heute ist sie eine Drehstrommaschine mit nachgeschalteter Halbleitergleichrichtung.
Um die Kohlebürsten und die Schleifringe einzusparen, die zur Übertragung der Erregerenergie auf den Läufer notwendig sind, werden Rotor und Erregermaschine auf derselben Welle montiert. Der große Vorteil dabei ist, dass keine bewegten Verschleißteile mehr vorhanden sind. Die Erregermaschine ist eine Läufermaschine (Außenpolgenerator) die ihre Erregerwicklungen im Ständer hat und die Induktionsspannung im Rotor (=Läufer) erzeugt. Durch fest im Läufer eingebaute mitrotierende Dioden wird die Spannung gleichgerichtet und auf die Erregerwicklungen im Rotor des Generators übertragen. Die Leistung des Generators kann an den Ständerwicklungen abgenommen werden. Bei dieser Ausführung erfolgt die Regelung schon am Feld der Erregermaschine.Der Generator selbst stellt einen sog. Innenpolgenerator dar (Magnet rotiert im Stator, wo drei Wicklungen, je um 120 ° versetzt, auf dem Umfang des Stators (Ständer) fest montiert sind.
[Bearbeiten] Literatur
- A. Senner: Fachkunde Elektrotechnik. 4.Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, 1965

