Errenteria

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Errenteria
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Errenteria
Errenteria (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Baskenland
Provinz: Gipuzkoa
Koordinaten 43° 19′ N, 1° 54′ W43.312-1.9Koordinaten: 43° 19′ N, 1° 54′ W
Fläche: 32,26 km²
Einwohner: 39.178 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.214,45 Einw./km²
Gründung: 1320
Postleitzahl: 20100
Gemeindenummer (INE): 20067 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Julen Mendoza Pérez (Bildu)
Offizielle Webpräsenz

Errenteria (baskisch, spanisch Rentería) ist eine Stadt mit 39.178 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) in der spanischen autonomen Provinz Gipuzkoa im Tal von Oiartzun. Sie liegt etwa 10 km von der französischen Grenze entfernt. Im Jahre 1320 wurde sie unter dem Namen Villanueva d'Oiarso gegründet. In der Nähe befinden sich die jungsteinzeitlichen Wohnhöhlen und Dolmen von Aitzbitarte.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Eine Blütezeit erlebte die Stadt vom 15. bis zum 17. Jahrhundert mit dem Aufschwung der spanischen Seefahrt. Aus dieser Phase stammen zahlreiche historische Gebäude, u. a. das Kloster Santa Maria Magdalena und die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción, das Rathaus sowie viele Wohnhäuser. Das Fort San Marco wurde 1888 errichtet.

Im 19. Jahrhundert wurde die Region industrialisiert. Zahlreiche Betriebe der Eisen- und Buntmetallverarbeitung, der Papier- und Textilindustrie und anderer Branchen siedelten sich in der Stadt an, was zu einer starken Belastung durch Abwässer führte. In den 1960er und 1970er Jahren wurde die Stadt durch Neubaubezirke erweitert und verdoppelte ihre Einwohnerzahl durch Zuwanderung auf über 45.000.[3] In den letzten beiden Jahrzehnten nahm die Wohnbevölkerung wieder ab. Die Deindustrialisierung der letzten Jahrzehnte und zahlreiche Sanierungs- und Begrünungsmaßnahmen führten zu einer Verbesserung des Stadtbildes und zur Senkung der Umweltbelastung.

2005 wurde in Errenteria das technische Berufs- und Weiterbildungszentrum TKNIKA (Centre for Innovation in Vocational Training and Lifelong Learning) als Einrichtung des baskischen Erziehungsministeriums gegründet.[4] Existenzgründer können die Maschinen und Labors für ihre Innovationsvorhaben nutzen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Bekannt ist das Mugaritz,[5] das sich seit 2006 auf einem der ersten Plätze der Liste der zehn weltbesten Restaurants[6] befindet. Seit 1998 steht es unter Leitung des für seine molekulare Küche bekannten Andoni Luis Aduriz.[7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. http://www.errenteria.net/es/ficheros/40_2665es.pdf (PDF; 166 kB)
  3. http://www.euskomedia.org/aunamendi/48381
  4. http://www.tknika.net/liferay/web/aldizkaria Website der Einrichtung
  5. http://www.mugaritz.com Website des Restaurants Zugriff 12. Mai 2012
  6. http://www.gastronomieguide.de/blog/san-pellegrino-worlds-50-best-restaurants-2012/
  7. http://www.restaurant-ranglisten.de/de/top/chefkoch/ci/renteria/person/andoni_luis_aduriz/index.html