Erstsemester

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Erstsemester (auch Erstsemestrige, Erstsemestler (Niederhessen), Ersties/Erstis, Ersis (Hannover), Quietschies (Süddeutschland)) sind Studenten, die in ihrem Studiengang im 1. (Fach-)Semester eingeschrieben sind.

Da Erstsemester normalerweise direkt nach dem Abitur bzw. der Matura an der Schule nun in eine fremde Stadt an die Universität oder Fachhochschule kommen, sind sie in vielen Dingen noch unerfahren. An vielen Universitäten werden daher spezielle Einführungsprogramme für Erstsemester angeboten. Bei diesen Einführungsprogrammen (mancherorten auch „O-Phase“ bzw. „Orientierungsphase“, „O-Woche“ bzw. „Orientierungswoche“ oder „Orientierungseinheiten“ genannt) kann es sich um Spieleabende, Partys, Stadtrallyes, spezielle Vorlesungen oder auch Tutorenprogramme handeln. Diese Veranstaltungen sollen den Erstsemestern den Einstieg in das Studium erleichtern und ihnen die Möglichkeit bieten, sich schneller in der neuen Umgebung einzuleben. Sie werden zumeist von den entsprechenden Fachschaften oder Fakultäten organisiert, die häufig auch die Beratung von Schülern und Studieninteressierten vornehmen und ihnen Informationsmaterial bieten.

Im Wintersemester 2010/2011 verzeichneten die deutschen Universitäten einen Rekord an Erstsemestern. 440.000 waren neu an den Hochschulen eingeschrieben.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rekord-Andrang: Jetzt 2,2 Millionen Studenten an deutschen Hochschulen, Der Spiegel vom 24. November 2010, abgerufen am 25. November 2010