Erwin Schleich

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Erwin Schleich (* 20. April 1925 in München; † 13. August 1992) war ein deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Architekturhistoriker, der besonders für den Wiederaufbau von Münchner Baudenkmälern nach Schäden im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde.

Von 1947 bis 1951 studierte Schleich an der Technischen Hochschule München Architektur. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Referendar in der Bayerischen Staatsbauverwaltung. Ab 1952 leitete er die Ausgrabungen in der Münchner Peterskirche. Von 1954 bis 1956 war er wissenschaftlicher Assistent von Hermann Leitenstorfer am Lehrstuhl für Entwerfen, Denkmalpflege und Sakralbau der Technischen Hochschule München. 1957 promovierte er zum Thema „Die Peterskirche in München, ihre Baugeschichte und ihre Beziehungen zur Stadt im Mittelalter, dargestellt auf Grund der Ergebnisse der Ausgrabungen“. Anschließend arbeitete er als freischaffender Architekt und war für die Wiederherstellung oder Rekonstruktion zahlreicher Münchener Baudenkmäler verantwortlich. 1973 wurde er in den Landesdenkmalrat berufen und war von 1974 bis 1991 Mitglied im Vorstand des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege.

Sein Nachlass befindet sich im Architekturmuseum der Technischen Universität München.

Werk[Bearbeiten]

Künstlerhaus am Lenbachplatz

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Peterskirche in München, ihre Baugeschichte und ihre Beziehungen zur Stadt im Mittelalter, dargestellt auf Grund der Ergebnisse der Ausgrabungen. Dissertation, Technische Hochschule München 1957.
  • Die Asam-Kirche in München, ein Beitrag zur Restaurierung 1977. Steinkopf Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-79840348-1.
  • Die zweite Zerstörung Münchens. Steinkopf Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-79840530-1.