Erzbistum Adelaide

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Erzbistum Adelaide
Basisdaten
Staat Australien
Diözesanbischof Philip Wilson
Emeritierter Diözesanbischof Leonard Faulkner
Generalvikar David Cappo
Fläche 103.600 km²
Dekanate 8 (7.12.2008)
Pfarreien 67 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 1.306.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 278.000 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 21,3 %
Diözesanpriester 71 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 60 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 3 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 2.122
Ordensbrüder 108 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 255 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Englisch
Kathedrale St. Francis Xavier’s Cathedral
Website adelaide.catholic.org.au
Suffraganbistümer Bistum Darwin
Bistum Port Pirie
St. Francis Xavier’s Cathedral in Adelaide

Das Erzbistum Adelaide (lat.: Archidioecesis Adelaidensis) ist ein römisch-katholisches Erzbistum mit Sitz in Adelaide, Australien.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 5. April 1842 wurde von Papst Gregor XVI. das Apostolische Vikariat Adelaide („Adelaidensis“) aus dem 1834 gegründeten Vikariat „Neuholland und van Diemens Land“ heraus gegründet. Am 22. April 1842 erfolgte die Erhebung zum Bistum Adelaide. 1845 erfolgte die Ausgründung des Apostolisches Vikariats King George Sounde - The Sound, zwei Jahre später wieder die Eingliederung in das Bistum Adelaide und Bistum Perth. Am 10. Mai 1887 erfolgte durch Leo XIII. die Ernennung zum Erzbistum, zeitgleich die Ausgliederung des Bistums Porta Augusta, seit 1951 Bistum Port Pirie.

Die ersten katholischen Kirchen wurde 1845 in Adelaide und 1846 in Morphett Vale errichtet. Der erste Teil der „St. Francis Xavier’s Cathedral“ in Adelaide wurde 1858 eröffnet. Das Erzbistum Adelaide und das Bistum Port Pirie unterhalten unter anderem 104 katholische Schulen mit circa 46.000 Schülern (Stand 2006).

Das Bistum wird in den Jahren 2010 bis 2012 von der Veröffentlichung einer Reihe von Kindesmissbrauchsfällen durch katholische Kleriker erschüttert. [1]

Bischöfe, ab 1887 Erzbischöfe[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Telegraph:Child abuse scandals faced by Roman Catholic Church

Weblinks[Bearbeiten]