Erzbistum Nanking

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Erzbistum Nanking
Basisdaten
Staat Volksrepublik China
Diözesanbischof Sedisvakanz
(Letzter von Rom anerkannter Erzbischof: Paul Yü Pin bis 1978)
Fläche 30.000 km²
Pfarreien 17 (1950)
Einwohner 6.000.000 (1950)
Katholiken 32.536 (1950)
Anteil 0,5 %
Diözesanpriester 37 (1950)
Ordenspriester 10 (1950)
Katholiken je Priester 692
Ordensbrüder 10 (1950)
Ordensschwestern 33 (1950)
Ritus Römischer Ritus
Kathedrale Kathedrale der unbefleckten Empfängnis
Suffraganbistümer Bistum Haimen
Bistum Shanghai
Bistum Suzhou
Bistum Xuzhou

Das Erzbistum Nanking (Nanjing) (lat.: Archidioecesis Nanchinensis) ist eine in der Volksrepublik China gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche.

Vorläufer des heutigen Erzbistums Nanking ist das 1659 aus dem Bistum Macau heraus gegründete Apostolische Vikariat Nanking. Mit der Aufstufung zum Bistum am 10. April 1690 gab es einen Teil seines Territoriums zur Gründung des Bistums Peking ab.

Unter Papst Pius IX. wurde es am 21. Januar 1856 zum Apostolische Vikariat von Kiangnan zurückgestuft. Unter Papst Benedikt XV. erfolgte 1921 die Umbenennung zum Apostolischen Vikariat Kiangsu. Am 1. Mai 1922 wurde das Apostolische Vikariat Nanking gegründet. Durch Papst Pius XII. wurde am 11. April 1946 das Vikariat zum Erzbistum Nanking erhoben.

Dem Erzbistum sind die Suffragane Bistum Haimen, Bistum Shanghai, Bistum Suzhou und Bistum Xuzhou zugeordnet.

Bischöfe[Bearbeiten]

Aufgrund der politischen Verhältnisse konnte das Erzbistum nach dem Tod von Paul Yü Pin 1978, dem einzigen von der Römisch-katholischen Kirche anerkannten Erzbischof, bis heute nicht mehr besetzt werden.

Erzbischöfe der Chinesischen Katholisch-Patriotischen Vereinigung[Bearbeiten]

  • John Li Wei-guang (1959 – 1970?)
  • Joseph Qian Hui-min (1981 – 1993)
  • Joseph Liu Yuan-ren (1993 – 2005)
  • Francis Lu Xin-ping (2000 – ...)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]