Erzbistum Olinda e Recife

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erzbistum Olinda e Recife
Basisdaten
Staat Brasilien
Diözesanbischof Fernando Antônio Saburido OSB
Weihbischof Antônio Tourinho Neto (ernannt)
Emeritierter Diözesanbischof José Cardoso Sobrinho OCarm
Generalvikar Moacyr da Costa Pinto
Romeu Gusmão da Fonte
Edvaldo Bezerra da Silva
Fläche 2.226 km²
Pfarreien 100 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner 3.758.000 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken 3.552.000 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil 94,5 %
Diözesanpriester 84 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 144 (31.12.2007 / AP2009)
Ständige Diakone 7 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 15.579
Ordensbrüder 182 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 280 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Catedral Metropolitana São Salvador do Mundo in Olinda
Konkathedrale Co-Catedral San Pedro dos Clerigos in Recife
Website www.arquidioceseolindarecife.org
Suffraganbistümer Bistum Afogados da Ingazeira
Bistum Caruaru
Bistum Floresta
Bistum Garanhuns
Bistum Nazaré
Bistum Palmares
Bistum Pesqueira
Bistum Petrolina
Bistum Salgueiro
Kathedrale São Salvador do Mundo in Olinda
Konkathedrale San Pedro dos Clerigos in Recife

Das Erzbistum Olinda e Recife (lat.: Archidioecesis Olindensis et Recifensis) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Olinda im Bundesstaat Pernambuco.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Erzbistum Olinda e Recife wurde am 15. Juli 1614 durch Papst Paul V. mit der Apostolischen Konstitution Fasti novi orbis aus Gebietsabtretungen des Bistums São Salvador da Bahia als Territorialprälatur Pernambuco errichtet. Am 6. Juli 1624 wurde die Territorialprälatur Pernambuco durch Papst Urban VIII. mit der Apostolischen Konstitution Romanus Pontifex dem Erzbistum São Salvador da Bahia als Suffragan unterstellt.

Die Territorialprälatur Pernambuco wurde am 16. November 1676 durch Papst Innozenz XI. mit der Apostolischen Konstitution Ad sacram Beati Petri sedem zum Bistum erhoben und in Bistum Olinda umbenannt. Das Bistum Olinda gab am 6. Juni 1854 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Ceará ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 27. April 1892 zur Gründung des Bistums Paraíba, am 2. Juli 1900 zur Gründung des Bistums Alagôas und am 5. Dezember 1910 zur Gründung des Bistums Floresta.

Am 5. Dezember 1910 wurde das Bistum Olinda durch Papst Pius X. zum Erzbistum erhoben. Das Erzbistum Olinda wurde am 26. Juli 1918 durch Papst Benedikt XV. mit der Apostolischen Konstitution Cum urbs Recife in Erzbistum Olinda e Recife umbenannt. Am 2. August 1918 gab das Erzbistum Olinda e Recife Teile seines Territoriums zur Gründung der Bistümer Garanhuns und Nazaré ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 7. August 1948 zur Gründung des Bistums Caruaru und am 13. Januar 1962 zur Gründung des Bistums Palmares.

Ordinarien[Bearbeiten]

Bischöfe von Olinda[Bearbeiten]

Erzbischöfe von Olinda[Bearbeiten]

Erzbischöfe von Olinda e Recife[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]