Erzbistum Przemyśl

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Erzbistum Przemyśl
Basisdaten
Staat Polen
Diözesanbischof Józef Michalik
Weihbischof Adam Szal
Stanisław Jamrozek
Generalvikar Adam Szal
Fläche 9.750 km²
Dekanate 41 (23.12.2008)
Pfarreien 386 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 746.986 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 723.986 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 96,9 %
Diözesanpriester 877 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 169 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 692
Ordensbrüder 215 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 1.097 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Bazylika Archikatedralna Wniebowzięcia Najświętszej

Marii Panny i św. Jana Chrzciciela

Website http://www.przemyska.pl/
Suffraganbistümer Bistum Rzeszów
Bistum Zamość-Lubaczów

Das Erzbistum Przemyśl (lat.: Archidioecesis Premisliensis Latinorum, poln.: Archidiecezja przemyska) ist ein römisch-katholisches Erzbistum im Südosten Polens mit Sitz in der Stadt Przemyśl.

Kathedrale zu Przemyśl

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem König Kasimir der Große von Polen das Fürstentum Galizien-Wolhynien unterworfen hatte, errichtete er 1375 eine Reihe von Bistümern, unter anderem in Przemyśl. Im Jahr 1412 wurde der Sitz der Kirchenprovinz Lemberg. Mit der Neugründung des Bistums Rzeszów auf vormaligem Gebiet der Bistümer Przemyśl und Tarnów wurde das Bistum am 25. März 1992 von Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Totus Tuus Poloniae Populus zum Erzbistum und Metropolitansitz mit den Suffragandiözesen Rzeszów und Zamość-Lubaczów erhoben.[1]

Im Königreich Galizien und Lodomerien (1861–1918) verfügte der Bischof von Przemyśl über eine Virilstimme im Galizischen Landtag.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.