Erzbistum Ranchi

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Erzbistum Ranchi
Basisdaten
Staat Indien
Diözesanbischof Telesphore Placidus Kardinal Toppo
Weihbischof Telesphore Bilung SVD
Theodore Mascarenhas SFX
Fläche 5.299 km²
Pfarreien 31 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner 2.863.996 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken 116.758 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil 4,1 %
Diözesanpriester 45 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 129 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 671
Ordensbrüder 254 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 724 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Kathedrale St. Mary’s Cathedral
Website www.ranchiarchdiocese.org
Suffraganbistümer Bistum Daltonganj
Bistum Dumka
Bistum Gumla
Bistum Hazaribag
Bistum Jamshedpur
Bistum Khunti
Bistum Port Blair
Bistum Simdega

Das Erzbistum Ranchi (lat.: Archidioecesis Ranchiensis) ist eine in Indien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Ranchi.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Erzbistum Ranchi wurde am 25. Mai 1927 durch Papst Pius XI. mit der Apostolischen Konstitution In omnes christiani aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Kalkutta als Bistum Ranchi errichtet. Es wurde dem Erzbistum Kalkutta als Suffraganbistum unterstellt.[1] Das Bistum Ranchi gab am 14. Juni 1951 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Sambalpur ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 13. Dezember 1951 zur Gründung des Bistums Raigarh-Ambikapur.

Am 19. September 1953 wurde das Bistum Ranchi durch Papst Pius XII. mit der Apostolischen Konstitution Mutant res zum Erzbistum erhoben.[2] Das Erzbistum Ranchi gab am 5. Juni 1971 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Daltonganj ab. Am 22. Juni 1984 gab das Erzbistum Ranchi Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Port Blair ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 28. Mai 1993 zur Gründung der Bistümer Dumka und Simdega sowie am 1. April 1995 zur Gründung des Bistums Khunti.

Territorium[Bearbeiten]

Das Erzbistum Ranchi umfasst die Distrikte Lohardaga und Ranchi im Bundesstaat Jharkhand.

Ordinarien[Bearbeiten]

Bischöfe von Ranchi[Bearbeiten]

Erzbischöfe von Ranchi[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pius XI: Const. Apost. In omnes christiani, AAS 19 (1927), n. 11, S. 375f.
  2. Pius XII: Const. Apost. Mutant res, AAS 46 (1954), n. 3, S. 83ff.