Erzbistum San Cristóbal de la Habana

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Erzbistum San Cristóbal de la Habana
Karte Erzbistum San Cristóbal de la Habana
Basisdaten
Staat Kuba
Diözesanbischof Jaime Kardinal Ortega
Weihbischof Juan de Dios Hernández Ruiz SJ
Alfredo Petit Vergel
Fläche 7.542 km²
Pfarreien 102 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner 3.900.000 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken 2.800.000 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil 71,8 %
Diözesanpriester 49 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 62 (31.12.2007 / AP2009)
Ständige Diakone 23 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 25.225
Ordensbrüder 79 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 348 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale Catedral de San Cristóbal
Suffraganbistümer Bistum Matanzas
Bistum Pinar del Río

Das Erzbistum San Cristóbal de la Habana (lat.: Archidioecesis Avanensis) ist eine auf Kuba gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Havanna.

Geschichte[Bearbeiten]

Kathedrale San Cristóbal in Havanna

Das Erzbistum San Cristóbal de la Habana wurde am 10. September 1787 durch Papst Pius VI. aus Gebietsabtretungen des Bistums Santiago de Cuba als Bistum San Cristóbal de la Habana errichtet. Es wurde dem Erzbistum Santo Domingo als Suffraganbistum unterstellt. Am 25. April 1793 gab das Bistum Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Louisiana und zwei Floridas ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 20. Februar 1903 zur Gründung der Bistümer Pinar del Río und Cienfuegos. Das Bistum San Cristóbal de la Habana gab am 10. Dezember 1912 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Matanzas ab.

Das Bistum San Cristóbal de la Habana wurde am 6. Januar 1925 durch Papst Pius XI. mit der Apostolischen Konstitution Inter praecipuas zum Erzbistum erhoben.

Das Erzbistum ist Träger des 2011 eröffneten Félix-Varela-Kulturzentrums (Centro Cultural Padre Félix Varela), einer auch Laien offenstehenden kirchlichen Studieneinrichtung mit Sitz in der Altstadt von Havanna.[1] Ein prominentes Projekt des Kulturzentrums ist die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Espacio Laical, die sich Themen der gesellschaftlichen Erneuerung widmet, dabei auch politische Debatten mit unterschiedlichen Standpunkten aufgreift, aber im Gegensatz zu den übrigen in Kuba veröffentlichten Medien nicht der Zensur der Kommunistischen Partei Kubas unterliegt.[2]

Ordinarien[Bearbeiten]

Bischöfe von San Cristóbal de la Habana[Bearbeiten]

Erzbischöfe von San Cristóbal de la Habana[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Inaugurado el Centro Cultural „Padre Félix Varela“. Meldung auf der Webseite der Katholischen Bischofskonferenz vom 28. September 2011, abgerufen am 6. November 2013 (spanisch)
  2. Quienes Somos. Webseite Espacio Laical, abgerufen am 6. November 2013 (spanisch)