Erzbistum Vilnius

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Erzbistum Vilnius
Karte Erzbistum Vilnius
Basisdaten
Staat Litauen
Diözesanbischof Gintaras Grušas
Weihbischof Arūnas Poniškaitis
Emeritierter Diözesanbischof Audrys Kardinal Bačkis
Fläche 9.644 km²
Pfarreien 96 (2010 / AP2011)
Einwohner 857.745 (2010 / AP2011)
Katholiken 565.620 (2010 / AP2011)
Anteil 65,9 %
Diözesanpriester 126 (2010 / AP2011)
Ordenspriester 45 (2010 / AP2011)
Ständige Diakone 1 (2010 / AP2011)
Katholiken je Priester 3.308
Ordensbrüder 60 (2010 / AP2011)
Ordensschwestern 198 (2010 / AP2011)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Litauisch
Kathedrale St. Stanislaus
Website vilnius.lcn.lt
Suffraganbistümer Kaišiadorys
Panevėžys

Das Erzbistum Vilnius (lat.: Archidioecesis Vilnensis, lit. Vilniaus arkivyskupija) ist ein Erzbistum im östlichen Litauen und wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Litauen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung der Diözese von Vilnius geht zurück in das 14. Jahrhundert, als Litauen durch die Heirat des Litauerfürsten Jogaila mit Hedwig von Anjou christianisiert wurde.

Nachdem Vilnius ab 1922 von Polen annektiert worden war, sah sich der Heilige Stuhl unter Papst Pius XI. gezwungen, neben der Litauischen Kirchenprovinz mit Sitz in Kaunas auch Vilnius am 28. Oktober 1926 zur Erzdiözese und Metropolie zu erheben. Gleichzeitig wurden die Suffragane Kaišiadorys und Panevėžys durch Abtrennung geschaffen.

Nach der Reorganisation der litauischen Kirche 1991 blieben beide Kirchenprovinzen erhalten. Gleichzeitig wurden die in der Republik Polen befindlichen Territorien der Erzdiözese Vilnius zum Bistum Białystok erhoben.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]