Es lebe die Freiheit

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Filmdaten
Deutscher Titel Es lebe die Freiheit
Originaltitel À Nous la Liberté
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1931
Länge 80 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie René Clair
Drehbuch René Clair
Produktion Frank Clifford
Musik Georges Auric
Kamera Georges Périnal
Schnitt René Le Hénaff
Besetzung

Es lebe die Freiheit (Originaltitel: À Nous la Liberté) ist ein französischer Satirefilm aus dem Jahr 1931. Regie führte René Clair. Bei der Oscarverleihung 1932 war der Film für das „Beste Szenenbild“ nominiert. Der Film ist dem poetischen Realismus zuzuordnen.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Émile und Louis, zwei Kleinganoven, treffen in einem Gefängnis aufeinander und freunden sich an. Louis gelingt die Flucht aus der Vollzugsanstalt und kann sich nicht nur erfolgreich einer neuerlichen Verhaftung entziehen, er macht auch noch Karriere als Fabrikbesitzer. Jahre später treffen Émile und Louis erneut aufeinander, als der mittlerweile entlassene Émile auf der Suche nach Arbeit bei Louis vorstellig wird. Die wieder aufgenommene Freundschaft zu Émile bringt Louis in immer prekärere Situationen. Als der Fabrikbesitzer von ehemaligen Mithäftlingen erkannt und daraufhin erpresst wird, muss Louis eine Entscheidung treffen. Er trifft sie zugunsten der Freiheit und zieht fortan mit Émile als Landstreicher über die Straßen. Die Fabrik überlässt Louis seinen Arbeitern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Es lebe die Freiheit wurde am 18. Dezember 1931 in Frankreich uraufgeführt. In Deutschland kam der Film jedoch erst am 31. Oktober 1958 in die Kinos. Am 15. August 1962 wurde er erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Filmzeitschrift Cinema schreibt: „René Clairs leichtfüßig inszenierte Satire attackiert soziale Mißstände und fortschreitende Technisierung“.[2] Das Lexikon des Internationalen Films beurteilt Es lebe die Freiheit als einen der „wichtigen französischen Filme der 30er Jahre“.[3] Das Magazin Der Spiegel schrieb 1959 in einer Rezension: „Clair hat für diese Groteske eine Fülle suggestiver Szenerien und tänzerisch exakter Bildchoreographien erfunden.“[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Filmarchitekt Lazare Meerson war 1932 für das von ihm entworfene Szenenbild des Films für den Oscar nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Poetischer Realismus auf 35millimeter.de, abgerufen am 13. Januar 2012.
  2. Es lebe die Freiheit auf cinema.de, abgerufen am 13. Januar 2012.
  3. Es lebe die Freiheit im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 13. Januar 2012.
  4. Der Spiegel, 25/1959, hier online; abgerufen am 13. Januar 2012.