Escape Plan

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Filmdaten
Deutscher Titel Escape Plan
Originaltitel Escape Plan
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 115 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Mikael Håfström
Drehbuch Miles Chapman
Produktion Robbie Brenner,
Mark Canton,
Randall Emmett,
George Furla,
Kevin King Templeton
Musik Alex Heffes
Kamera Brendan Galvin
Schnitt Elliot Greenberg
Besetzung

Escape Plan ist ein US-amerikanischer Action-Thriller des Regisseurs Mikael Håfström aus dem Jahr 2013 mit Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Jim Caviezel in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten]

Ray Breslin ist ein auf den Ausbruch aus Gefängnissen spezialisierter Sicherheitsexperte. Für Ausbrüche sind Kenntnisse über das Gebäude, die Abläufe und Hilfe von innen oder außen notwendig; über seine Erfahrungen hat er ein Buch geschrieben. Zu Beginn des Films bricht Breslin aus einem Hochsicherheitstrakt aus.

Seine Firma erhält einen Auftrag der CIA, eine als ausbruchsicher geltende Prototyp-Einrichtung zu testen. Allerdings erfährt sein Team nicht den Standort. Trotz der Risiken plädiert der für Finanzen zuständige Lester Clark für den Auftrag, da fünf Millionen Dollar gezahlt werden sollen. Breslin wird daraufhin „entführt“ und betäubt. Als auf dem Transport ein Mitgefangener getötet wird, und die Aufnahme im Gefängnis Das Grab nicht wie erwartet erfolgt sowie das Notfall-Codewort nicht funktioniert, wittert Breslin eine Falle. Es stellt sich heraus, dass der Direktor, Willard Hobbs, mit Clark gemeinsame Sache macht.

Breslin freundet sich mit Emil Rottmayer an. Der Gefängnisdirektor foltert Rottmayer immer wieder, um an Informationen über einen Mann namens Mannheim zu kommen. Breslin entdeckt, dass man über einen Schacht bei den Isolationszellen eventuell nach draußen gelangen könnte. Als Rottmayer ein Ablenkungsmanöver startet, gelangt Breslin auf das Dach des Gefängnisses – und entdeckt, dass sie sich auf einem riesigen Frachter auf dem Meer befinden. Da sich auch die Abläufe des Personals ständig verändern, sind die Ausbruchschancen sehr gering. Das Gefängnis wurde nach den Vorschlägen aus seinem Buch konzipiert.

Dank eines selbst gebastelten Sextanten und Hilfe des arabischen Mithäftlings Javed wird der aktuelle Standort vor Marokkos Küste vermutet. Der Gefängnisarzt besinnt sich seines hippokratischen Eides, Menschen zu helfen, und wird von Breslin zur Mithilfe überredet. Als Ablenkung wird in einem anderen Zellenblock ein Aufstand inszeniert, zu dem fast alle Wachen abgezogen werden. Im Hauptraum werden die verbliebenen Wachen überwältigt. Breslin, Rottmayer und Javed entkommen in den Maschinenraum. Mit Hilfe des Arztes hatten sie zuvor erreicht eine Nachricht zu verschicken, durch die nun ein Helikopter angeflogen kommt, den Rottmayer an Deck erreicht. Javed wird erschossen, doch Breslin gelangt durch einen Abfluss ins offene Meer und wird von dem Helikopter aufgenommen. Bei einer Explosion an Deck stirbt der Direktor.

An Marokkos Küste gelandet, stellt sich heraus, dass Rottmayer selbst Mannheim und die CIA-Agentin seine Tochter ist. Clark wird für seinen Verrat bestraft, indem er auf einem Containerschiff eingesperrt wird.

Kritiken[Bearbeiten]

„Das erste große Aufeinandertreffen der Action-Heroen Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger ist ganz wie einst das erste große Aufeinandertreffen von Robert De Niro und Al Pacino (die in Heat ja nur eine kurze gemeinsame Szene hatten): enttäuschend!“

Filmstarts.de[2]

„Ein ehemaliger Staatsanwalt (Stallone) hat sich als selbstständiger Sicherheitsexperte etabliert, der Schwachstellen in Gefängnissen ausmacht und diese den Betreibern vor Augen führt, indem er als Insasse von dort ausbricht. Doch als er durch einen vorgetäuschten Job als Gefangener in einem geheimen Hightech-Gefängnis landet, muss er sich mit einem vermeintlichen Häftling (Schwarzenegger) verbünden, um dem größenwahnsinnigen Leiter und seiner menschenverachtenden Maschinerie zu entfliehen. Wenig durchdachter Actionthriller, der in erster Linie als Starvehikel für seine beiden Genre-Ikonen fungiert und bemüht ist, diese – ihr Alter negierend – möglichst cool in Szene zu setzen.“

Lexikon des internationalen Films

„Cleverer Actionthriller mit zwei alten Haudegen, die selbstironisch mit den Muskeln zucken.“

Kulturspiegel[3]

Synchronisation[Bearbeiten]

Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone werden in der deutschen Fassung seit Jahren von Thomas Danneberg synchronisiert. Für Escape Plan wurde Schwarzenegger jedoch von Ralph Schicha gesprochen.[4] In The Expendables und The Expendables 2 wurden beide von Danneberg gesprochen, hatten jedoch nur wenige Dialoge miteinander.

In einem Radio-Interview drückte Danneberg seinen Unmut darüber aus, dass er bei Escape Plan nicht ebenfalls beide Synchronrollen sprechen durfte, zumal dies seiner Aussage nach ausdrücklich von Schwarzenegger und Stallone so gewünscht war.[5] Im deutschen Kino-Trailer wird Schwarzenegger von Danneberg gesprochen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF-Datei; 34 kB) der FSK – abgerufen am 12. November 2013.
  2. Björn Becher: Escape Plan. Filmstarts.de, 7. November 2013, abgerufen am 7. November 2013.
  3. Neue Filme im November – Escape Plan. In: KulturSpiegel. November 2013, abgerufen am 22. Januar 2014.
  4. Escape Plan. In: Synchronkartei. Abgerufen am 12. November 2013.
  5. Hakan Turan (Interview mit Thomas Danneberg): Ärger um Synchronstimme von Schwarzenegger und Stallone. In: Antenne Niedersachsen. 14. November 2013, archiviert vom Original am 3. Dezember 2013, abgerufen am 22. Januar 2014.