Eschach (Neckar)

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Eschach
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Die Eschach vor Bühlingen

Die Eschach vor Bühlingen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 238112
Lage Schwarzwald-Baar-Region
Flusssystem Rhein
Abfluss über Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle (Württembergische Eschach) bei Aichhalden
48° 17′ 14″ N, 8° 24′ 15″ O48.2872222222228.4041666666667701
Quellhöhe 701 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Rottweil-Bühlingen in den Neckar48.1398611111118.6279166666667571Koordinaten: 48° 8′ 24″ N, 8° 37′ 41″ O
48° 8′ 24″ N, 8° 37′ 41″ O48.1398611111118.6279166666667571
Mündungshöhe 571 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 130 m
Länge 37,9 km(mit Württembergischer Eschach)[1]
Einzugsgebiet 218 km²[2]
Abfluss am Pegel Horgen-Kläranlage[3]
AEo: 206 km²
Lage: 9,04 km oberhalb der Mündung
NNQ (29.09.1998)
MNQ 1948/2009
MQ 1948/2009
Mq 1948/2009
MHQ 1948/2009
HHQ (27.06.1953)
112 l/s
404 l/s
2,53 m³/s
12,3 l/(s km²)
44,1 m³/s
105 m³/s
Mittelstädte Rottweil

Die Eschach ist ein linker Nebenfluss des oberen Neckars in Baden-Württemberg. Ihr rund 210 km² großes Einzugsgebiet liegt im Bereich der Ostabdachung des mittleren Schwarzwalds zwischen den Tälern von Schiltach, Brigach und Neckar. Der knapp 38 Kilometer lange Fluss hat ein Gefälle von etwa 130 Metern. Die Eschach besitzt zwei Quellflüsse: die größere Badische Eschach und die längere Württembergische Eschach.

Quellflüsse[Bearbeiten]

Württembergische Eschach[Bearbeiten]

Die Württembergische Eschach in Horgen

Die Württembergische Eschach, auch Horgener Eschach genannt, entspringt bei 701 m ü. NN nördlich von Aichhalden im Landkreis Rottweil. Von ihrem Ursprung durchfließt sie in südöstlicher Richtung das Gebiet der Gemeinden Dunningen und Zimmern ob Rottweil. In Horgen vereinigt sie sich mit der Badischen Eschach.

Badische Eschach[Bearbeiten]

Die Badische Eschach in Horgen

Die namentliche Quelle der Badischen Eschach liegt südlich von Königsfeld im Schwarzwald. Der deutlich wasserreichere Hauptquellast ist jedoch der Fischbach, der seinerseits zwei Quellflüsse besitzt: Der größere und längere von beiden, der Glasbach (Vorderbach), entspringt am Brogen, dem mit 896 m ü. NN höchsten Punkt des Eschach-Einzugsgebietes. Im Ort Fischbach trifft er auf den Eschbach (Hinterbach) und in Niedereschach, nun als Fischbach, auf die Badische Eschach. Im Talhang nördlich des Fischbaches liegen die Ruinen eines römischen Gutshofes und eines römischen Bades. Vor Horgen fließt der Badischen Eschach noch der Teufenbach zu.

Verlauf[Bearbeiten]

Zusammenfluss von Badischer (links) und Württembergischer Eschach (rechts)

Nach dem Zusammenfluss von Badischer und Württembergischer Eschach bildet das nun stattliche Flüsschen ein teilweise enges Tal mit Muschelkalk-Felswänden an den Prallhängen, ein beliebtes Wandergebiet.

Bei Rottweil-Bühlingen vereinigt sich die Eschach mit dem Neckar. Der Zusammenfluss verwandelt den Neckar von einem Bach in einen kleinen Fluss. An diesem Punkt ist der Lauf der Eschach fast doppelt so lang wie der des Neckars, und ihr Einzugsgebiet, wie auch ihre Wasserführung, sind etwa dreimal so groß. Dennoch gilt der Neckar, der seine Fließrichtung beibehält, als Hauptfluss. Als hydrographischer Hauptquellast des Neckarsystems kann jedoch der am Brogen entspringende Glasbach (GlasbachFischbachBadische EschachEschach) gelten.

Einst floss die Eschach über ihre jetzige Mündung hinaus weiter nach Südosten. Dieser Ureschach genannte Fluss mündete beim heutigen Tuttlingen in die damalige Aare-Donau.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Die Eschach unterhalb der Burgruine Wildenstein
Mündung der Eschach (hinten rechts) in den Neckar (von hinten links nach vorne)
Nebenflüsse der Württembergischen Eschach
  • Bannmoosgraben (rechts)
  • Seltenbach (rechts)
  • Weiherbach (rechts)
  • Weilergraben (rechts)
  • Zundelwäldlegraben (rechts)
  • Eberbach[4] (rechts), 4,7 km
  • Steppengraben (links)
  • Kimmichgraben (rechts)
  • Bach vom Müllersteich (rechts)
  • Haselbach (rechts)
  • Heckenweiherbach (rechts)
  • Bach aus der Bärenwiesen (links)
  • Holderbrunnen (rechts)
  • Sulzbach (links)
Nebenflüsse der Badischen Eschach
  • Krebsgräble (rechts)
  • Augenmoosbach (rechts)
  • Moosbach (rechts)
  • Bohlbächle (rechts)
  • Schorenbächle (rechts)
  • Lichtgraben (links)
  • Ammelbach (rechts)
  • Neuhauser Bächle (links)
  • Schlierbach (links)
  • Wannenbächle (rechts)
  • Langentalbächle (rechts)
  • Fischbach (links)
  • Teufenbach (links)
Nebenflüsse der Eschach
  • Sailersbach (rechts)
  • Lausenhärdtles Graben (links)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kartenserver der LUBW
  2. Oberer Neckar (40) Begleitdokumentation zum BG Neckar (PDF; 576 kB)
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Rheingebiet, Teil I 2009. Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Würtemberg, 2011, S. 108, abgerufen am 26. Januar 2013 (PDF, deutsch, 1,85 MB).
  4. Nach TK50. Teilweise auch Aitenbach nach seinem dort kürzeren und weniger beständigen linken Oberlauf genannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eschach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien