Esperanza (Schiff)

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Esperanza
Die Esperanza auf der Themse vor Gravesend im Sommer 2010

Die Esperanza auf der Themse vor Gravesend im Sommer 2010

p1
Schiffsdaten
Flagge NiederlandeNiederlande Niederlande[1]
andere Schiffsnamen
  • Vikhr 4
  • Echo Fighter
  • Eco Fighter
Schiffstyp Forschungsschiff
Rufzeichen PD 6464[1][2]
Heimathafen Amsterdam
Eigner Stichting Phoenix[2]
Reederei Greenpeace Intl.[2]
Bauwerft Stocznia Polnocna S.A. (Danzig, Polen)[2]
Baunummer B98/04
Kiellegung 16. November 1983[2]
Übernahme 26. Oktober 1984[2]
Indienststellung 1984
Verbleib in Fahrt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
72,29[2] m (Lüa)
63[2] m (Lpp)
Breite 14,3[2] m
Tiefgang max. 4,7[2] m
Vermessung 2076 BRZ[2]
Maschine
Maschine dieselmechanisch
Dieselmotor (Wärtsilä 16AV25/39)[2]
Maschinen-
leistung
5.876 PS (4.322 kW)
Geschwindigkeit max. 14 kn (26 km/h)
Propeller Verstellpropeller
Sonstiges
Klassifizierungen

Det Norske Veritas

Registrier-
nummern

IMO: 8404599[2]

Die Esperanza (span.: ‚Hoffnung‘) ist ein Forschungsschiff, das von der politischen Non-Profit-Organisation Greenpeace eingesetzt wird. Sie ist mit einer Länge von 72,3 m das größte Schiff der Greenpeace-Flotte und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 14 Knoten war es bis zur Indienststellung der Rainbow Warrior III (Ende 2011) auch das schnellste Greenpeace-Schiff. Aufgrund hoher Eisklasse kann die Esperanza auch in Polargebieten eingesetzt werden.

Das Schiff war an Kampagnen wie einer vierzehnmonatigen Weltreise beteiligt, um die Umweltschäden zu demonstrieren, die den Ozeanen zugefügt werden.

Einzelheiten[Bearbeiten]

Das Schiff wurde 1984 als Vikhr 4 als vierte Einheit einer acht Schiffe umfassenden Serie auf der Danziger Werft Stocznia Polnocna gebaut und diente bis zum Jahr 1998 als Feuerwehrschiff der sowjetischen Ölindustrie. Nach einem Verkauf an die Reederei Echo Shipping waren später Echo Fighter und Eco Fighter weitere Namen. Das Schiff wurde im Zuge eines Umbaus mit neuem Hubschrauberdeck und Schiffskran ausgerüstet und schließlich im Jahr 2002 für Greenpeace in Fahrt gesetzt. Den neuen Namen Esperanza bestimmten Besucher der Greenpeace-Homepage.

Verfolgung der japanischen Walfangflotte[Bearbeiten]

2007 entsandte Japan seine Walfangflotte angeblich zu Forschungszwecken. Die Esperanza begleitete diese Flotte, um den Fangerfolg zu behindern.[3] Über diese Fahrt der Esperanza berichtet der Dokumentarfilm Jagdzeit – Den Walfängern auf der Spur.

Video-Ausrüstung an Bord[Bearbeiten]

Greenpeace platzierte auf der Esperanza 2006 auf dem Schiffsbug eine Live-Webcam.

Im April 2006 wurde die Esperanza mit einer Unterwasser-Beobachtungs-Ausrüstung versehen, einschließlich eines autonomen Beobachtungsfahrzeuges (Nemo), das Videos bis in eine Tiefe von 300 Metern machen kann, und einer Abwurf-Kamera mit einer Tauchtiefe von 1000 m.

Virtuelle Tour[Bearbeiten]

Auf der Homepage von Greenpeace findet sich die Beschreibung einer virtuellen Tour dieses Schiffes.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Esperanza (ship, 1984) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Schiffsdetails auf shiplist.net. Abgerufen am 9. April 2012.
  2. a b c d e f g h i j k l m Det Norske Veritas AS: DNV Exchange Vessel Info - Esperanza. Abgerufen am 23. November 2010.
  3. Kampf gegen den Walfang: „Wir versuchen die Jagd zu erschweren“, sueddeutsche.de, 20. November 2007