Espinho
| Espinho | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Region: | Norte | |||||
| Unterregion: | Grande Porto | |||||
| Distrikt: | Aveiro | |||||
| Concelho: | Espinho | |||||
| Koordinaten: | 41° 1′ N, 8° 38′ W41.01-8.64Koordinaten: 41° 1′ N, 8° 38′ W | |||||
| Einwohner: | 9833 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | |||||
| Fläche: | 1,77 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 5.555 Einwohner pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 4501 | |||||
| Politik | ||||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Espinho Rua 23, n.º 271 4501-908 Espinho |
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| Webseite: | www.ciberjunta.com/espinho.html | |||||
| Kreis Espinho | ||||||
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| Einwohner: | 31.796 (Stand: 30. Juni 2011)[4] | |||||
| Fläche: | 21,06 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.510 Einwohner pro km² | |||||
| Anzahl der Gemeinden: | 5 | |||||
| Verwaltung | ||||||
| Adresse der Verwaltung: | Câmara Municipal de Espinho Praça Dr. José Salvador Apartado 700 4501-901 Espinho |
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| Präsident der Câmara Municipal: | Dr. Joaquim José Pinto Moreira (PSD)[3] | |||||
| Webpräsenz: | www.cm-espinho.pt
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Espinho ist eine Gemeinde und Stadt in Portugal, sie gehört zum Distrikt Aveiro, der Região Norte und der Subregion Grande Porto.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Ende des 18. Jahrhunderts siedelten sich hier Fischer aus Furadouro (Kreis Ovar) an. Nachdem sie anfangs nur saisonal in leichten Hütten hier wohnten, um winters in ihre Heimatorte zurückzugehen, begannen einige, feste Behausungen zu errichten und dauerhaft hier ansässig zu werden. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Strand vermehrt von der entstehenden Bürgerschicht aus den aufkeimenden Industriezentren der weiteren Umgebung aufgesucht.
Mit Ankunft der Eisenbahn 1867 nahm die Entwicklung des Ortes einen rasanten Aufstieg. 1870 begann mit einem ersten Plan die städtebauliche Entwicklung von Espinho. Straßen wurden schachbrettartig angelegt, Spielbanken, Hotels und Ausflugslokale entstanden. Nach der Ernennung zur eigenständigen Gemeinde 1889, wurde Espinho 1899 zum eigenständigen Kreis, durch Gebietsabtretungen des Kreises von Santa Maria da Feira.[5][6]
Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bekannt ist der Ort für seine weiten Sandstrände, für sein Casino de Espinho, für sein lebendiges Nachtleben und seine Fischlokale. Radwege und Wanderwege sind angelegt, etwa der 14 km lange Wanderweg entlang der Küste von Espinho bis Vila Nova de Gaia. [7] Vogelbeobachtung ist an der Lagune Lagoa de Paramos möglich. Weitere Bademöglichkeiten, zusätzlich zur Lagune und den Stränden, bietet das Freibad Piscina Solário Atlântico.
Zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen der Stadt gehört das in einer ehemaligen Fabrik eingerichtete Kunst- und Kulturzentrum Fórum de Arte e Cultura de Espinho (FACE), das ein Auditorium und verschiedene Galerien mit wechselnden Ausstellungen bietet, und in dem auch das städtische Museum (Museu Municipal) untergebracht ist. Das Centro Multimeios ist ein Planetarium, aber auch Kongress- und Kulturzentrum. Seit 1977 findet hier das Cinamina – Festival Internacional de Cinema de Animação de Espinho statt, ein Filmfestival für Animationsfilme. In der Academia de Música findet alljährlich ein Festival der Klassischen Musik statt.
Der wichtigste Sportverein des Kreises ist der SC Espinho, dessen Fußballabteilung 2005 aus der zweiten Liga (Liga de Honra) abstieg und aktuell in der dritten Liga spielt. Seine Volleyballmannschaft gewann 2001 den Europapokal und wurde 2002 Zweiter. Auch Hallenfussball (Futsal), Handball, Schwimmen, Leichtathletik und andere Sportarten werden im Verein betrieben.
Verwaltung[Bearbeiten]
Kreis[Bearbeiten]
Espinho ist Kreisstadt des gleichnamigen kleinen Kreises mit einer Fläche von 21,1 km² und 31.796 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011), aufgeteilt in 5 Gemeinden (freguesias). Der Kreis grenzt im Norden an Vila Nova de Gaia, im Osten an Santa Maria da Feira, im Süden an Ovar und im Westen an den Atlantik.
Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Espinho:
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Einwohnerzahl im Kreis Espinho (1900 – 2011) | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1900 | 1930 | 1960 | 1981 | 1991 | 2001 | 2011 | ||
| 3 691 | 11 736 | 23 084 | 32 409 | 34 956 | 33 701 | 31 786 | ||
Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]
- 16. Juni
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Frankreich: Brunoy
Mosambik: Beira
Kap Verde: São Filipe
Brasilien: Limoeiro do Norte (Bundesstaat Ceará) [8]
Verkehr[Bearbeiten]
Der mit Azulejos ausgeschmückte Bahnhof Espinho ist Haltepunkt der Linha do Norte und der Linha do Vouga.
Espinho ist über seine Anschlüsse an die A29 und die A41 in das Autobahnnetz des Landes integriert.
Espinho ist auch der Namensgeber des Flughafens Espinho, der in der Nähe des Ortes liegt. Dieser wird nicht von regulären Linienflugzeugen angeflogen und wird nur als Privat- und Sportflugplatz genutzt. Der nächste internationale Flughafen ist der etwa 40 km nördlich gelegene Flughafen Porto.
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- António Leitão (1960-2012), Leichtathlet
- Dino Meira (1940-1993), Sänger
- Maria Emília Correia (* 1947), Schauspielerin und Theaterregisseurin
- Fernando Couto (* 1969), Fußballspieler
- João Carlos Brenha Alves Pereira (* 1970), Volleyballspieler
- Liliana Neves (* 1977), Fernsehmoderatorin
- Ricardo Azevedo (* 1977), Popsänger
- Filipe Miguel Maganinho Gonçalves (* 1984), Fußballspieler
- Leonardo Tavares (*1984), Tennisspieler
- Ivan Manuel Amorim dos Santos (* 1988), Fußballspieler
Weblinks[Bearbeiten]
- Karte der Freguesia Espinho beim Instituto Geográfico do Exército
- Câmara Municipal de Espinho (portugiesisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
- ↑ a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
- ↑ Wahl 2009
- ↑ www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
- ↑ www.verportugal.pt, abgerufen am 31. Dezember 2012
- ↑ www.cm-espinho.pt, abgerufen am 31. Dezember 2012
- ↑ Lydia Hohenberger, Jürgen Strohmaier: Portugal. 2.Auflage, DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2009, Seite 254f (ISBN 978-3-7701-7658-8)
- ↑ www.anmp.pt, abgerufen am 31. Dezember 2012
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