Essential Air Service

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Essential Air Service (EAS) ist ein US-Regierungsprogramm zur Anbindung kleinerer Städte der USA in das Flugliniennetz, die sonst nach der Deregulierung des US-amerikanischen Flugmarktes von den Fluggesellschaften nicht mehr angeflogen würden.

Ziel ist es, eine minimale Anzahl von täglichen Linienflügen zu den Städten und Gemeinden zu garantieren, die für Fluggesellschaften normalerweise nicht rentabel wären.

Das EAS-Programm entstand nach dem Deregulierungsakt von 1978, die den US-Fluggesellschaften ihre Streckennetze und Kalkulationen völlig freistellten.

Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten subventioniert die Fluggesellschaften für ungefähr 140 Verbindungen zu Städten und Gemeinden im ganzen Land, die sonst von keiner Fluggesellschaft angeflogen würden. Der Subventionierunggrad richtet sich nach den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Kommunen, des Drehkreuzes der angeflogenen Gemeinden und der Anzahl der Flüge, Sitze und Art der eingesetzten Maschinen, die erforderlich sind, um ein Drehkreuz zu erreichen.

Nach einem Artikel der New York Times zum EAS-Programm, beträgt die durchschnittliche Beihilfe pro Passagier ungefähr $74. Bei einigen Flugverbindungen zu wirtschaftlich schwachen Gemeinden kann die Beihilfe wesentlich höher sein, die Beihilfe auf vielen Verbindungen sind aber sehr niedrig. Das Programm ist in den subventionierten Gemeinden sehr populär und die Kongressmitglieder erwarten eine steigende Subventionierung auf $114 Millionen pro Jahr. Dem entgegen möchte das Weiße Haus die Subventionen auf $50 Millionen reduzieren. Dafür sollen strengere Subventionskriterien angewendet und die Kostenanteile der betroffenen US-Staaten und Gemeinden erhöht werden.