Essex (Vermont)

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Essex
Essex (Vermont)
Essex
Essex
Lage in Vermont
Basisdaten
Gründung: 7. Juli 1763
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County:

Chittenden County

Koordinaten: 44° 32′ N, 73° 4′ W44.527379-73.070115144Koordinaten: 44° 32′ N, 73° 4′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 19.587 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 194,7 Einwohner je km²
Fläche: 101,8 km² (ca. 39 mi²)
davon 100,6 km² (ca. 39 mi²) Land
Höhe: 144 m
Postleitzahlen: 05451, 05452
Vorwahl: +1 802
GNIS-ID: 1462091
Website: www.Essex.orgVorlage:Infobox Ort in den Vereinigten Staaten/Wartung/FormatierteWebsite

Essex[1] ist eine Gemeinde im Chittenden County des Bundesstaats Vermont in den Vereinigten Staaten mit 19.587 Einwohnern (laut Volkszählung des Jahres 2010)[2]. Sie liegt rund 12 km östlich des Lake Champlain sowie etwa 22 km westlich des Mount Mansfield am Westrand der Green Mountains.

Nach der offiziellen Landnahme des Bereichs am 7. Juni 1763 begann die Besiedlung zögerlich; erst zehn Jahre später ließen sich erste Siedler ständig hier nieder. Ab 1784 wuchs die Bevölkerungszahl rasch an, begünstigt durch das fruchtbare, gemäßigt hügelige Land, die zum Bau von Mühlen gut geeigneten Wasserläufe sowie die forstwirtschaftlichen Möglichkeiten. Das damalige Siedlungszentrum lag bei Essex Center, verlagerte sich aber nach Hubes Falls, dem heutigen Essex Junction, als 1850 dort eine Bahnstation errichtet wurde. Diese Station wurde 1853 zum Knotenpunkt mehrerer Bahnlinien, was zu einem hohen Bekanntheitsgrad und einfacher Erreichbarkeit des Ortes führte.

Ein Streit um die Notwendigkeit von Bürgersteigen und Abwasserleitungen für Essex Junction, die die Bewohner des Umlandes der Stadt nicht mitbezahlen wollten, führte 1892 zur wirtschaftlichen Selbständigkeit des Ortes als village. Die landwirtschaftlich geprägte verbliebene town schnitt sich damit von ihrem Geschäftszentrum ab. Eine mehrtägige landwirtschaftliche Messe wurde 1913 in Essex Center, dem zweiten Hauptort des Areals, eingerichtet, zog aber 1922 nach Essex Junction und wird dort bis zum heutigen Tag unter dem Namen „Champlain Valley Exposition‟ alljährlich durchgeführt.

Seit 1955 gibt es Bestrebungen, die beiden Bereiche wieder zusammenzuführen, aber bisher wurde bei mehreren Abstimmungen stets von einer der beiden Seiten eine solche Vereinigung abgelehnt. Eine Abstimmung im Jahr 2006, in der sich eine Mehrheit aus beiden Bereichen für eine Verschmelzung aussprach, wurde durch eine weitere, durch ein Bürgerbegehren in Essex Junction erzwungene Neuwahl, umgehend gekippt.

Essex ist durch seine Randlage am Ballungsraum Burlington gut an die Verkehrswege Vermonts angebunden. So liegt sechs Kilometer südöstlich der Burlington International Airport; sieben Kilometer südlich führt der Interstate 89 vorbei und verbindet Essex in westlicher Richtung mit dem Bundesstaat New York, in östlicher Richtung mit den Zentren Neuenglands und der Ostküste. Die Vermont Route 12 verbindet Essex mit den Wintersportorten Jericho und Underhill, die Vermont Route 128 führt in die nördlich gelegenen Ortschaften von Franklin County und zur kanadischen Grenze.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1880 1890 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner[3] 2.104 2.013 2.203 2.714 2.449 2.876 3.059 3.931 7.090 10.951 14.392 16.498 18.626 19.587

Umliegende Orte[Bearbeiten]

Alle Angaben als Luftlinien.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. Band III, p 68 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  •  Abby Maria Hemenway: The Vermont historical Gazetteer, Band 1. Burlington 1867, S. 778 ff.
  •  Francis Smith Eastman: A History of Vermont, from its first settlement to the present time. Holbrook and Fessenden, Brattleboro' 1828 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Essex im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 19. April 2012
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3. Einwohnerzahl 1880–2010 lt. Volkszählungsergebnissen