Essing
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Kelheim | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ihrlerstein | |
| Höhe: | 351 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,36 km² | |
| Einwohner: |
978 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93343 | |
| Vorwahl: | 09447 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KEH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 73 121 | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Hauptstr. 15 93346 Ihrlerstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jörg Nowy (Freie Christliche Wählergem.) | |
| Lage des Marktes Essing im Landkreis Kelheim | ||
Essing ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ihrlerstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Essing liegt in der Planungsregion Regensburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Altessing, Neuessing, Randeck
Geschichte[Bearbeiten]
Essing wurde im Jahr 976 erstmals urkundlich erwähnt. Burg Randeck über dem Markt Essing wurde um das Jahr 1000 erbaut und zählt zu den ältesten Burganlagen Bayerns. Der im Jahr 1336 zum Markt erhobene Ort gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Abensberg des Kurfürstentums Bayern. Essing (= Neuessing) besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten.
Im Jahr 1924 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Randeck nach Altessing eingemeindet. Im Jahr 1938 wurden Altessing und Neuessing zur neuen Gemeinde Essing zusammengeschlossen.[2]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 996, 1987 970, 2000 1032 und im Jahr 2009 994 Einwohner gezählt.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 1988 Jörg Nowy (Freie Christliche Wählergem.).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 210.000 €.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 98 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 344. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 232 ha. Davon waren 161 ha Ackerfläche.
Bildung[Bearbeiten]
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 24 Kindern
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Bei Essing führt die einst längste Holzbrücke Europas (193 Meter Spannweite; 1986 errichtet) über die Altmühl und den Main-Donau-Kanal. Es handelt sich um eine Spannbandbrücke aus verleimten Holzplatten. Der Brückenkörper wird wegen seines eleganten wellenförmigen Schwungs im Volksmund Tatzelwurm genannt. Zur Eröffnung des Rhein-Main-Donau-Kanals gab die Deutsche Bundespost 1992 eine Briefmarke mit dem Essinger Brückenmotiv heraus. 2006 hat jedoch der Drachenschwanz der Bundesgartenschau in Ronneburg (Thüringen) mit 225 m den "Tatzelwurm" als längste Holzbrücke Europas abgelöst.
- Eine ältere, nur 48 m lange Holzbrücke führt über einen alten Seitenarm der Altmühl in den Ortskern. Sie wird vom Brucktor, einem ursprünglich gotischen, doch mehrfach umgebauten Torturm, der sich heute in Privatbesitz befindet, bewacht. An dieser alten Holzbrücke wurde Josef Deifl (1790-1864), einem in Essing geborenen bayerischen Infanteristen der napoleonischen Armee, von Joseph Michael Neustifter ein Bronze-Denkmal gesetzt.
- Durch die Altmühlauen verläuft der "Essinger Kunstweg an Fels und Fluss", ein Skulpturenpfad mit Werken u.a. von Werner Engelmann, Willi Hengge und anderen, teilweise wechselnden Künstlern, die ihre Werke hier vorübergehend ausstellen.
- Am Marktplatz steht ein mittelalterlicher Ziehbrunnen, der 1818 zum Pumpbrunnen umgebaut wurde. 1974 wurde der alte Brunnenkorb zurückgebracht.
- Das ehemalige Kollegiatstift Neuessing befindet sich am Südrand des Ortes.
siehe auch Liste der Baudenkmäler in Essing
Der Lehrpfad Erlebnispfad Juralandschaft (Teil des Jurasteigs) und davon abzweigende Wanderwege erschließen die folgenden, außerhalb des Ortskerns gelegenen Attraktionen:
- Blautopf
- Burg Randeck
- Klausenhöhle (prähistorische Wohnstätten)
- Tropfsteinhöhle Schulerloch
- 1000-jährige Eiche im Hammertal
Weblinks[Bearbeiten]
- Webpräsenz Markt Essing im Altmühltal
- Essing: Wappengeschichte vom HdBG
- http://www.altmuehltal.de/essing/randeck.htm
- http://www.altmuehltal.de/essing/deifel.htm
- Sesselfelsgrotte
- Exkursion Klausenhöhlen
- Essing: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 493
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