Essing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Essing
Essing
Deutschlandkarte, Position des Marktes Essing hervorgehoben
48.93444444444411.79351Koordinaten: 48° 56′ N, 11° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ihrlerstein
Höhe: 351 m ü. NHN
Fläche: 17,36 km²
Einwohner: 979 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93343
Vorwahl: 09447
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 121
Adresse der
Marktverwaltung:
Hauptstr. 15
93346 Ihrlerstein
Webpräsenz: www.marktessing.de
Bürgermeister: Jörg Nowy (Freie Christliche Wählergem.)
Lage des Marktes Essing im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Essing ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ihrlerstein.

Geografie[Bearbeiten]

Essing liegt in der Planungsregion Regensburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Altessing, Neuessing, Randeck

Geschichte[Bearbeiten]

Markttor mit Altmühlbrücke

Essing wurde im Jahr 976 erstmals urkundlich erwähnt. Burg Randeck über dem Markt Essing wurde um das Jahr 1000 erbaut und zählt zu den ältesten Burganlagen Bayerns. Der im Jahr 1336 zum Markt erhobene Ort gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Abensberg des Kurfürstentums Bayern. Essing (= Neuessing) besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten.

Im Jahr 1924 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Randeck nach Altessing eingemeindet. Im Jahr 1938 wurden Altessing und Neuessing zur neuen Gemeinde Essing zusammengeschlossen.[2]

Gesamtansicht mit Burg Randeck, Kupferstich von Merian (1644)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 996, 1987 970, 2000 1032 und im Jahr 2009 994 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1988 Jörg Nowy (Freie Christliche Wählergem.).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 210.000 €.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 98 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 344. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 232 ha. Davon waren 161 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 24 Kindern

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alte Holzbrücke über dem Seitenarm der Altmühl und Burg Randeck
  • Eine ältere, nur 48 m lange Holzbrücke führt über einen alten Seitenarm der Altmühl in den Ortskern. Sie wird vom Brucktor, einem ursprünglich gotischen, doch mehrfach umgebauten Torturm, der sich heute in Privatbesitz befindet, bewacht. An dieser alten Holzbrücke wurde Josef Deifl (1790-1864), einem in Essing geborenen bayerischen Infanteristen der napoleonischen Armee, von Joseph Michael Neustifter ein Bronze-Denkmal gesetzt.
  • Durch die Altmühlauen verläuft der Essinger Kunstweg an Fels und Fluss, ein Skulpturenpfad mit Werken u.a. von Werner Engelmann, Willi Hengge und anderen, teilweise wechselnden Künstlern, die ihre Werke hier vorübergehend ausstellen.
  • Am Marktplatz steht ein mittelalterlicher Ziehbrunnen, der 1818 zum Pumpbrunnen umgebaut wurde. 1974 wurde der alte Brunnenkorb zurückgebracht.
  • Das ehemalige Kollegiatstift Neuessing befindet sich am Südrand des Ortes.

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Essing

Der Lehrpfad Erlebnispfad Juralandschaft (Teil des Jurasteigs) und davon abzweigende Wanderwege erschließen die folgenden, außerhalb des Ortskerns gelegenen Attraktionen:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Essing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Essing – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 493