Esther Schweins

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Esther Schweins beim Kölner Treff, 2012
Esther Schweins auf dem roten Teppich zum Studio Hamburg Nachwuchspreis 2012

Esther Schweins (* 18. April 1970 in Oberhausen) ist eine deutsche Schauspielerin und Komödiantin, die durch ihre Auftritte bei der Fernsehsendung RTL Samstag Nacht bekannt wurde.

Leben[Bearbeiten]

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Schweins verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Oberhausen. Später zog ihre Familie nach Viernheim. Sie nahm Schauspielunterricht in Karlsruhe und spielte 1991 am Karlsruher Theater die insel sowie bei den Gengenbacher Festspielen unter der Regie von Werner Wedekind in Goethes Faust I die Rolle der Lilith.[1] Sie besuchte für ein Jahr die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Hier wurde ihr keine große Zukunft vorausgesagt. So jobbte sie im Bavaria-Filmpark in Bottrop. In dieser Zeit hatte sie ihren ersten großen öffentlichen Auftritt als Moderatorin der Avantgarde-Modenschau Art Couture. Danach stand sie einige Male auf der Theaterbühne, bevor sie für RTL Samstag Nacht engagiert wurde. Sie gehörte zur Stammbesetzung der Show und wurde zum Publikumsliebling. Großen Erfolg hatte sie dort mit einer Parodie der damaligen MTV-Moderatorin Kristiane Backer, Kristiane Kacker.[2]

Die Comedy-Serie wurde 1998 eingestellt. Schweins spielte seither Haupt- und Nebenrollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Von 2002 bis 2011 moderierte sie für den damaligen ZDFtheaterkanal und für 3sat die Magazinsendungen Foyer und Theaterlandschaften.

Vor den Bundestagswahlen von 2002 und 2005 engagierte sich Schweins im Wahlkampf jeweils öffentlich für die SPD.[3][4]

Im Dezember 2004 wäre sie bei ihrem Urlaub in Sri Lanka beinahe Opfer der Flutkatastrophe in Asien geworden. Sie und ihre Mutter sind von einer Tsunami-Welle mitgerissen worden, haben dies aber einigermaßen unbeschadet überstanden. Unter dem Eindruck des Ereignisses reduzierte Schweins ihre materiellen Besitztümer. Sie engagiert sich seitdem für die Tsunami-Opfer in Sri Lanka. Sie gab auch ihren festen Wohnsitz in Deutschland auf und lebte vorübergehend bei Freunden und in Hotels.[5] Seit 2008 hat sie wieder einen festen Wohnsitz auf Mallorca.

2007 führte Schweins Regie bei dem Theaterstück Caveman, das in mehreren deutschen Städten aufgeführt wurde. Auch bei dessen Fortsetzung Hi Dad! im Jahr 2009, bei der sie wieder Regie führte, war Kristian Bader einer der Darsteller.

Schweins hat eine Tochter (* 2007) und einen Sohn (* 2008).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Programmheft der Gengenbacher Festspiele 1991, Seite 21; Zeitungskritik zur Faust-Aufführung in Karlsruhe, Badische Neueste Nachrichten vom 15. April 1991
  2. Christian Richter: Der Fernsehfriedhof Spezial: Was wurde aus den Stars von «RTL Samstag Nacht»? quotenmeter.de, 18. Februar 2010, abgerufen am 2. Oktober 2014.
  3. Prominente Wahlkämpfer: Stargedrängel in der Parteienwerbung, Spiegel Online vom 30. August 2002, abgerufen am 7. Oktober 2014
  4. “Samba-Kids” gegen Plakate, Stern vom 4. September 2005, abgerufen am 7. Oktober 2014
  5. Esther Schweins ist wohnungslos, in: Rheinische Post online vom 27. August 2006, online, abgerufen am 25. Februar 2012