Estoril
| Estoril | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Region: | Lisboa | |||||
| Unterregion: | Grande Lisboa | |||||
| Distrikt: | Lissabon | |||||
| Concelho: | Cascais | |||||
| Koordinaten: | 38° 42′ N, 9° 24′ W38.706666666667-9.3977777777778Koordinaten: 38° 42′ N, 9° 24′ W | |||||
| Einwohner: | 26.179 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | |||||
| Fläche: | 8,8365 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 2.963 Einwohner pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 2765-281 | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Luciano Gonçalves Mourão | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Estoril Rua de Santa Rita nº45 2765-281 Estoril |
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| Webseite: | www.jf-estoril.pt | |||||
Estoril [ɨʃtuˈɾiɫ] ist eine Gemeinde und Seebad an der Costa do Estoril im Westen Lissabons, Portugal. Sie erstreckt sich auf 8,79 Quadratkilometer und hatte 2001 eine Einwohnerzahl von 23.800. Die Nachbarstadt ist Cascais. Estoril liegt am Rand der Estremadura.
Estoril gilt als Rückzugsort der reichen Oberschicht Lissabons. Berühmt wurde der Ort wegen seines Casinos, in dem auch Ian Fleming gespielt hat. Bei Estoril befindet sich auch der Circuito do Estoril, eine Rennstrecke, die zwar nicht mehr für Formel-1-Rennen (Großer Preis von Portugal) genutzt wird, aber auf der jährlich der Große Preis von Portugal für Motorräder ausgetragen wird. Der lokale Fußballverein Estoril Praia spielte in der Saison 2004/05 in der 1. Portugiesischen Liga. Dazu finden jedes Jahr das ATP- und ein WTA-Tennisturnier im benachbarten Kreis Oeiras, sowie das Filmfestival von Estoril hier statt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
In Estoril finden sich Reste römischer Villen aus der Zeit um Christi Geburt. Die Stadt war Teil des maurischen Königreichs und fiel 1147 nach der Belagerung von Lissabon an Alfons I., den ersten König Portugals. Vor allem lebte sie in den Jahrhunderten danach von der Fischerei, war aber auch der letzte Ort im Land, den portugiesische Entdecker sahen, wenn sie von Lissabon aus aufbrachen, und auch der erste bei ihrer Rückkehr.
Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist die pittoreske Küste in der Gegend eine der Hauptattraktionen des portugiesischen Fremdenverkehrs.
Das Stadtzentrum besteht im Wesentlichen aus mondänen Herbergen entlang palmengesäumter Alleen und endet an einem im Sommer stark frequentierten Strandabschnitt.
Estoril war während der Zeit der Franco-Diktatur in Spanien das Exil des spanischen Thronprätendenten Juan de Borbón y Battenberg. Erst seinem Sohn, Juan Carlos war es möglich, wieder den Thron in der Heimat zu besteigen.
[Bearbeiten] Ortschaften
Die folgenden Ortschaften liegen in der Gemeinde Estoril:
- Alapraia
- Alto dos Gaios
- Atibá
- Bairro do Fim do Mundo
- Bairro da Martinha
- Livramento
- Monte Estoril
- São João do Estoril
- São Pedro do Estoril
- Pau Gordo
[Bearbeiten] Wappen
In Blau eine goldene gesichtslose Sonne mit geflammten Strahlen und darauf fünf Quinas zu einem Kreuz gestellt. Durch einen Wellenschnitt ist der silberne Schildfuß mit zwei grünen Wellen abgeteilt. Auf dem Schild ruht eine dreitürmige Mauerkrone. Im weißen Band am Schildfuß der Ortsname in schwarzen Buchstaben „ESTORIL“.
[Bearbeiten] Nahverkehr
Über die Vorortzüge der Linha de Cascais entlang der Küste ist Estoril mit Lissabon (Estação Cais do Sodré) im Osten und dem westlicher gelegenen Cascais verbunden. Die Fahrzeit beträgt ca. 40 Minuten.
Linienbusse fahren nach Sintra und benötigen ca. 30 Minuten.
[Bearbeiten] Bildergalerie
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
- ↑ Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
[Bearbeiten] Weblinks
- Karte der Freguesia Estoril beim Instituto Geográfico do Exército
- Online-Reiseführer Estoril (deutsch)
- Estoril Open (engl.)
- Estoril Coast (engl.)
- Estoril Casino (engl.)
- Estoril Film Festival (engl.)
- Estoril Congress Center (engl.)
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