Ethisches Investment

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Unter ethischem Investment versteht man Geldanlagen, die neben den wirtschaftlichen Anlagezielen Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit[1] auch ethische Wertvorstellungen des Anlegers berücksichtigen. Oft wird auch von ethisch-nachhaltiger Geldanlage, nachhaltigem, ökologischem und sozial verantwortlichem Investment gesprochen (englisch socially responsible investment, SRI).

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee ethischen Investments hat ihren Ursprung in den angelsächsischen Freikirchen: Der Gründer der evangelisch-methodistischen Kirche, John Wesley, betonte den Zusammenhang von Glaubensüberzeugungen und dem Umgang mit Geld und die Quäker nahmen bereits im 18. Jahrhundert davon Abstand, in Unternehmen zu investieren, die mit Waffenproduktion und Sklavenhandel befasst waren.[2] Ihre Fortsetzung fand die Idee dann in den 1970er Jahren in den Bewegungen gegen Apartheid in Südafrika und gegen den Vietnamkrieg. „Kein Geld für Rüstung und Apartheid“ war die Devise derer, die nicht mit ihrem Geld das finanzieren wollen, was sie mit ihrem politischen Engagement ablehnen. Zuerst entstanden in den USA und Großbritannien Fonds mit Ausschlusskriterien für diese Aktivitäten, vor allem auch für institutionelle Anleger wie Universitäten, Stiftungen und Kirchen. In Europa, vor allem in Deutschland, kam als weiteres Kriterium der Widerstand gegen die Atomkraft hinzu. In den siebziger Jahren machte die GLS Gemeinschaftsbank den Anfang, in den 1980er Jahren kamen weitere alternative Banken wie die Ökobank in Deutschland oder die Alternative Bank Schweiz hinzu, die ökologische und soziale Projekte finanzieren. Seit den 1990er Jahren spielt Kritik an der Globalisierung und der Ausweitung spekulativer Finanztransaktionen eine zunehmende Rolle für ethisch motiviertes Investment. Es gibt keine für alle verbindliche Methode, Geld nach ethisch-nachhaltigen Kriterien anzulegen. Die eigenen Wertvorstellungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie das Investitionsvolumen, die Renditeerwartungen, der Anlagehorizont, das Risikoprofil oder für institutionelle Investoren auch gesetzliche Rahmenbedingungen.

Kriterien und Instrumente[Bearbeiten]

Verhindern – Fördern – Gestalten: Für jede dieser Aktionsmöglichkeiten gibt es passende Instrumente zur Gestaltung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen.[3]

Ausschluss- bzw. Knock-out-Kriterien[Bearbeiten]

Damit vermeiden Anleger, Geld in Aktivitäten zu investieren, die sie aus ethischen Gründen ablehnen. Ausgeschlossen werden können Wertpapiere von Unternehmen, Ländern und Organisationen. Typische Ausschlusskriterien für Unternehmen beziehen sich entweder auf deren Produkte – z. B. (geächtete) Waffen – oder auf die Produktionsweise, z. B. Produktion unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Ein klassisches Ausschlusskriterium für Länder ist das Praktizieren der Todesstrafe.

Positivkriterien[Bearbeiten]

Damit werden unter gleichartigen Anlagemöglichkeiten diejenigen identifiziert und bevorzugt, die aus ethisch-nachhaltigen Gesichtspunkten besser bewertet werden. Dazu gehört auch der „Best-in-class“-Ansatz, bei dem alle Titel innerhalb einer Branche nach ethisch-nachhaltigen Aspekten miteinander verglichen und diejenigen ausgewählt werden, die dabei am besten abschneiden. Je nach Wertvorstellungen der Anleger kann so bspw. in umweltbewusste Unternehmen oder in Staaten, die besonders erfolgreich bei der Korruptionsbekämpfung sind, investiert werden.

Themen- und Direktinvestments[Bearbeiten]

Dazu gehören z. B. Mikrofinanzanlagen und Unternehmensbeteiligungen oder Immobilieninvestments.

Engagement[Bearbeiten]

Wer Aktien oder Genossenschaftsanteile eines Unternehmens besitzt, gehört zu dessen Eigentümern und hat das Recht, über Unternehmensbelange abzustimmen. Diese Stimmrechte können genutzt werden, um ethisch-nachhaltige Anliegen durchzusetzen. Der Einfluss auf ein Unternehmen kann dadurch verstärkt werden, dass die Anleger in einem Dialog mit dem Unternehmen ihre Beweggründe für ihr Stimmverhalten erläutern oder unabhängig davon auf Verbesserungen in Richtung auf mehr Nachhaltigkeit oder die Abschaffung bestimmter Missstände dringen.

Mitgliedschaft und Initiativen[Bearbeiten]

Auch durch die aktive Unterstützung von Initiativen gleichgesinnter Anleger lassen sich ethisch-nachhaltige Ziele verfolgen.

Arten des Investments für Privatanleger und ihre Wirkungen[Bearbeiten]

Antje Schneeweiß unterscheidet drei Grundformen ethischen Investments:[4]

  • Fördersparmöglichkeiten bei alternativen Banken
  • Direktinvestitionen in nicht börsennotierte Unternehmen
  • Ethische Investmentfonds

Dazu kommt als vierte Möglichkeit die

  • Direkte Anlage in börsengehandelte Aktien nachhaltiger Unternehmen

Fördersparmöglichkeiten bei alternativen Banken[Bearbeiten]

Banken legen klassische Sparbriefe mit Verwendungsorientierung zur gezielten Förderung bestimmter Aktivitäten auf, die damit zu günstigen Konditionen eine Finanzierung erhalten. Die Bank übernimmt das Risiko, der Anleger erhält meist eine niedrigere Verzinsung als auf dem übrigen Kapitalmarkt. Sein Geld fördert direkt die entsprechenden Projekte.

Alternative Banken und Institutionen[Bearbeiten]

Im deutschsprachigen Raum gibt es mehrere Banken, vor allem Alternativ- und Kirchenbanken, die nach ethischen Kriterien arbeiten:

  • Die GLS Gemeinschaftsbank in Bochum vergibt Kredite an soziale, ökologische und kulturelle Projekte und Initiativen und veröffentlicht regelmäßig alle vergebenen Kredite. Insgesamt werden über 9.000 Projekte finanziert. Im März 2005 erhielt sie als erste Bank in Deutschland die bestmögliche Bewertung im Nachhaltigkeitsindex der Ratingagentur Ethibel.
  • Die Umweltbank in Nürnberg vergibt Kredite ausschließlich an ökologische und nachhaltige Projekte wie beispielsweise im Bereich Altbau-Sanierung, Energiesparhäuser, Solaranlagen, Windkraft und ökologisches Bauen.
  • Die Triodos Bank in Frankfurt steht mit Kreditfinanzierungen für ökologische, soziale und kulturelle Projekt und Unternehmen zur Verfügung. Des Weiteren bietet sie Geldanlagen für Privat- und Geschäftskunden an.
  • Die EthikBank in Eisenberg folgt bei ihren Geldanlagen strengen Anlagekriterien, die klar, verbindlich und transparent sind. Neben einer Liste mit Positivkriterien (Umweltpolitik und -managementsysteme, Weiterbildung und Personalentwicklung, Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, …) veröffentlicht sie auch eine Liste mit Negativkriterien (Militärwaffen, Atomkraftwerke, Kinderarbeit, …).
  • Die Alternative Bank Schweiz (ABS) in Olten fördert alternative Energien, biologische Landwirtschaft, Frauenprojekte, ökologische und soziale Unternehmen, Bildung und Kultur, Entwicklungszusammenarbeit, alternative und soziale Wohnformen sowie soziale Projekte.
  • Die Bank für Orden und Mission (eine Zweigniederlassung der VR Bank Untertaunus eG) in Idstein, Untertaunus, investiert das bei ihr angelegte Geld unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze. Sie vergibt keine Kredite. Ein Teil des Geschäftsgewinns fließt an die Missionszentrale des Franziskanerordens für konkrete Hilfsprojekte zugunsten notleidender Menschen in aller Welt.
  • Die Steyler Bank in Sankt Augustin tätigt ihre Investitionen ebenfalls nach ethischen Kriterien. Dabei arbeitet sie auf der Basis des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens und ist Mitglied im Verein Corporate Responsibility Interface Center. Gewinne werden ausschließlich zur Unterstützung der Hilfsprojekte der Steyler Missionare verwendet.
  • Die DKM Darlehnskasse Münster, die Pax-Bank in Köln, die Liga Bank in Regensburg und die Bank für Kirche und Caritas in Paderborn arbeiten ebenfalls unter Berücksichtigung ethischer Kriterien, stehen aber nur ausgewählten (im kirchlichen Bereich arbeitenden) Privatkunden und katholischen kirchlich-caritativen Einrichtungen zur Verfügung.
  • Die Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank) in Dortmund setzt als evangelische Kirchenbank für die Wertpapieranlagen der Bank einen Nachhaltigkeitsfilter ein, der sich an den Zielen des konziliaren Prozesses (Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung) orientiert. Weitere Schwerpunkte der Tätigkeit sind die Vergabe von Krediten für gemeinnützige Projekte im Bereich der Evangelischen Kirche und ihrer Diakonie und das Privatkundengeschäft für haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen in der Evangelischen Kirche.
  • Die Evangelische Kreditgenossenschaft in Kassel arbeitet nach christlichen Werten, verweist auf den „Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche“ und bietet nachhaltige Geldanlagen und Energie-Spar-Kredite an. Sie erhielt eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMASplus.
  • Die Evangelische Darlehnsgenossenschaft in Kiel berücksichtigt nachhaltige Sozial- und Umweltstandards und hat Nachhaltigkeitsfonds im Angebot. Sie wurde 2012 durch die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research innerhalb ihres Cooperate Rating im Status „Prime” eingestuft [5].
  • Die Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit vermittelt die Anlagegelder ihrer Mitglieder als faire Kredite an Unternehmen und Genossenschaften in armen Ländern. Zurzeit sind rund 65 Prozent der Darlehen an Mikrofinanzinstitutionen vergeben, die anderen 35 Prozent gehen als Direktkredite an Unternehmen vor allem in den Bereichen Landwirtschaft, Nahrungsmittelverarbeitung und Kleingewerbe.

Direktinvestitionen in nicht börsennotierte Unternehmen[Bearbeiten]

Der Investor stellt dem Unternehmen über Anteile oder Anleihen direkt Geld zur Verfügung und ist über Ausschüttungen oder Festzins am Gewinn beteiligt. Er trägt das Risiko mit. Auch hier finanziert das Geld direkt die vom Anleger gewünschten Aktivitäten.

Mit Direktkrediten lassen sich einzelne Projekte auf direktem Wege unterstützen. Für ethisch motivierte Anleger kommen verschiedene Anlagemöglichkeiten in Frage:

  • Erneuerbare Energien werden meist über Kommandit-Beteiligungen angeboten.
  • Die alternativen Banken werben um Genossenschaftsanteile oder Aktien zur Deckung der Förderkredite mit Eigenkapital.

Ethische Investmentfonds[Bearbeiten]

Der Anleger investiert in ethisch, ökologisch bzw. nachhaltig ausgerichtete Investmentfonds (auch Ethikfonds genannt), deren Management sich zu einer Beschränkung möglicher Investments auf solche verpflichtet, die bestimmten ethischen und/oder Nachhaltigkeits-Kriterien genügen. Für die Auswahl werden dabei die eingangs erwähnten Negativ- und Positiv-Kriterien sowie innerhalb letzterer der sogenannte Best-in-class-Ansatz (siehe unten) herangezogen.

Spezielle Rating-Agenturen wie Oekom Research oder Südwind-Institut beurteilen dazu Unternehmen, aber auch ganze Staaten und große Organisationen, hinsichtlich bestimmter ökologischer und sozialer Kriterien. Innerhalb derjenigen, die die Auswahlkriterien passiert haben, entscheidet das Fondsmanagement nach klassischen wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Aufgrund des marktnahen Auswahlverfahrens sind die Wirkungen weniger greifbar. Die Unternehmen haben nur in seltenen Fällen einen direkten Vorteil (etwa bei Kapitalerhöhungen). Die Auswirkungen liegen eher im Imagevorteil für die Unternehmen und der gezielten Einflussnahme durch das Fondsmanagement bei Verstößen gegen die Kriterien.

Es gibt ein breites Spektrum von ethisch-nachhaltigen Fonds mit mehr oder weniger streng gefassten Kriterien, die sich an Kunden mit unterschiedlichen Werten richten; so gibt es im deutschsprachigen Raum zahlreiche Umweltfonds, aber zunehmend werden im Angebot auch andere Schwerpunkte berücksichtigt, z. B. Fonds mit entwicklungspolitischer Ausrichtung.

Der Best-in-class-Ansatz, der in vielen, aber nicht in allen Fonds angewandt wird, stößt immer wieder auf Kritik, da hier Industrien und Branchen einfließen, deren ökologischer, nachhaltiger und ethischer Charakter umstritten ist, etwa der japanische Energiekonzern TEPCO, der bis Mai 2011 Bestandteil des Dow Jones Sustainability Index war.

Ein weiterer Kritikpunkt: Eine Beurteilung von Unternehmen/Emittenten von außen ist schwierig, da interne Prozesse, Geldmittelflüsse und Warenkreisläufe nur schwer zu analysieren sind. Eine Bewertung von Nachhaltigkeit, Ethik und sozialer Verträglichkeit muss sich auf Selbstauskünfte, öffentliche Geschäftszahlen und Unternehmensberichte stützen. Ergänzt wird sie durch Anbieter von Fondsdatenbanken oder Rechercheergebnissen über Einzeltitel durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs), welche die Bewertung entsprechender Information für Anleger übernehmen. Gänzlich lösen lässt sich das Transparenzproblem damit jedoch nicht. Dazu kommt die Tatsache, dass viele Unternehmen dem Faktor Nachhaltigkeit nur aufgrund des Gesichtspunkts der Imagepflege steigende Bedeutung beimessen. So haben 87 Prozent der DAX-Unternehmen in einer Umfrage die Reputation als Hauptmotiv des Nachhaltigkeitsmanagements angegeben.

Bei sorgfältiger Auswahl bieten ethisch-nachhaltige Investmentfonds jedoch eine Möglichkeit, die eigenen Werte bei der Geldanlage zu berücksichtigen.

Anlage in börsengehandelte Aktien nachhaltiger Unternehmen[Bearbeiten]

Der Anleger kauft über seine Bank börsengehandelte Aktien von Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand, -ziele und Geschäftsgebaren seinen Vorstellungen von Nachhaltigkeit (ökonomische, soziale, ökologische Nachhaltigkeit) entsprechen. Der Anleger kann selbst nach solchen Unternehmen recherchieren und/oder sich bei der Auswahl an den bekannten Nachhaltigkeitsindizes wie beispielsweise dem Natur-Aktien-Index (NAI) oder dem Öko-Aktienindex nx-25 orientieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Mit Geldanlagen die Welt verändern? Eine Orientierungshilfe zum ethikbezogenen Investment. Bonn 2010, ISBN 978-3-940137-33-3 (http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/wag-br_018-ethisches_investment.pdf, abgerufen am 6. April 2010).
  •  Klaus Gabriel, Markus Schlagnitweit: Das gute Geld. Ethisches Investment. Hintergründe und Möglichkeiten. Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2009, ISBN 978-3-7022-3026-5.
  •  Martin Faust, Stefan Scholz (Hrsg.): Nachhaltige Geldanlagen – Produkte, Strategien und Beratungskonzepte. Frankfurt School Verlag, Frankfurt a.M. 2008, ISBN 978-3-937519-93-7.
  •  Klaus Gabriel: Nachhaltigkeit am Finanzmarkt – Mit ökologisch und sozial verantwortlichen Geldanlagen die Wirtschaft gestalten. Oekom Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86581-083-0.
  •  Karl-Heinz Brodbeck: Gewinn und Moral – Beiträge zur Ethik der Finanzmärkte. Shaker Verlag, Aachen 2006, ISBN 3-8322-4978-8.
  •  Wolfgang Kessler, Antje Schneeweiß: Geld und Gewissen: tu Gutes und verdiene daran. Publik-Forum, Oberursel 2004, ISBN 3-88095-139-X.
  •  Antje Schneeweiß: Kursbuch ethische Geldanlage. Fischer, Frankfurt a.M. 2002, ISBN 3-596-15269-0.
  •  Cengiz, C. B., Braun, D., von Nitzsch, R.: Alpha-Vehikel oder Preis für das gute Gewissen? Eine Performanceanalyse ethischer Investments, CORPORATE FINANCE biz, 04/2010, S. 263–271.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Upgang, Mechthild: Gewinn mit Sinn. Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen – mit gutem Gewissen, München 2009, S. 38.
  2. Louche, Céline; Arenas, Daniel; van Cranenburgh, Katinka: From Preaching to Investing. Attitudes of Religious Organisations Towards Responsible Investment, in: Journal of Business Ethics (2012) 110, S. 301f.
  3. Upgang, Mechthild: Gewinn mit Sinn. Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen – mit gutem Gewissen, München 2009, S. 67.
  4. Antje Schneeweiß; Kursbuch ethische Geldanlage; Fischer-Verlag Frankfurt a.M., 2002
  5. „Ihre EDG erhält Prime-Status“, Internetauftritt, aufgerufen am 28. Dezember 2012