Ettore Ximenes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dantestatue von Ettore Ximenes in Washington, D.C.

Ettore Ximenes (* 11. April 1855 in Palermo; † 20. Dezember 1926 in Rom) war ein italienischer Bildhauer von religiösen und mythologischen Motiven.

Leben[Bearbeiten]

1868 - 1871 Accademia di Belle Arti in Palermo hier vor allem unter der Ägide des Bildhauers Vincenzo Ragusa (* 1844)

1872 - 1874 Kunstakademie in Neapel bei Domenico Morelli und Stanislao Lista. Den größten Einfluss auf Ximenes nahm hier jedoch Vincenzo Gemito.

1874 - 1880 Aufenthalt in Florenz, wo er von einem Stipendium lebte. Hier beschäftigte er sich intensiv mit den unterschiedlichen Facetten der Renaissance-Skulptur, was seine eklektistischen Tendenzen begründet hat.

1880 begab er sich nach Paris, wo er sich stark mit dem Werk von Auguste Rodin und Jean-Baptiste Carpeaux auseinandersetzte.

Nach seiner Rückkehr nach Italien begann eine außergewöhnliche, intensive Periode künstlerischen Schaffens.

1884 - 1895 war Ximenes Direktor des Istituto Statale d'Arte in Urbino.

Rezeption[Bearbeiten]

Ximenes' Stil ist im gesamten Werdegang streng realistisch und teilweise vom Renaissance-Revival des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Italien geprägt. Er plante zwischen 1913 und 1920 noch ein Monument für Giuseppe Verdi in Parma, doch davon existiert nur ein Bronzerelief an der Piazza Marconi. Weitere Werke sind in New York, Buenos Aires, São Paulo und Kiew zu sehen. Auf der Weltausstellung 1878 in Paris wurde Ximenes' Plastik L'Equilibrio mit einer Goldmedaille prämiert.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ximenes, Ettore. In: Allgemeines Künstlerlexikon. = Artists of the World. AKL Online. de Gruyter, Berlin u. a. 2004 ff., ISBN 978-3-598-41800-6, Dok-ID: _00163121.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ettore Ximenes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien