Eugène Charles Catalan

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Eugène Charles Catalan. Porträt von Emile Delperée, 1884

Eugène Charles Catalan (* 30. Mai 1814 in Brügge; † 14. Februar 1894) war ein belgischer Mathematiker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Catalan wurde in Belgien geboren und erhielt seine Ausbildung an der École Polytechnique in Paris, wo er Joseph Liouville kennenlernte. Im Jahr 1834 wurde er von der Universität verwiesen und ging daraufhin nach Châlons-sur-Marne, wo er nach seinem Abschluss eine Anstellung erhielt. Er ging 1838 mit der Unterstützung von Liouville zurück an die École Polytechnique, um deskriptive Geometrie zu unterrichten. 1865 folgte er einem Ruf an die Universität Lüttich.

[Bearbeiten] Arbeit

Catalan arbeitete an Kettenbrüchen, deskriptiver Geometrie, Zahlentheorie und Kombinatorik. Die berühmte Catalan’sche Vermutung veröffentlichte er 1844, welche erst 2002 von Preda Mihăilescu bewiesen wurde. Seinen Namen trägt eine einzigartige, periodische Struktur im \mathbb{R}^3, auf die er 1855 stieß. Die Catalan-Zahlen erarbeitete er sich, um ein kombinatorisches Problem zu lösen. Weiter ist nach ihm die Catalansche Konstante benannt.

[Bearbeiten] Bibliographie

  • Jongmans, François. "Une élection orageuse à l'Institut", Bulletin de la société royale des Sciences de Liège, 55ème année, 5-6, 1986, 581-603.
  • Jongmans, François. "Eugène Catalan. Géomètre sans patrie - républicain sans république", Société belge des professeurs de mathématiques d'expression française, 1996.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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