Eugène Freyssinet

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Marie Eugène Léon Freyssinet[1] (* 13. Juli 1879 in Objat, Département Corrèze; † 8. Juni 1962) war französischer Ingenieur und Erfinder des Spannbetons.

Er studierte an der École polytechnique und an der École Nationale des Ponts et Chaussées in Paris. In den Jahren 1904 bis 1907 und 1914 bis 1918 arbeitete er für die französische Armee als Ingenieur; in den Jahren 1907 bis 1914 war er für den zivilen Straßenbau tätig. Die Idee des Spannbetons hatte Freyssinet bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Pionierleistung wird dabei die in den Jahren 1921 bis 1923 geplante und erbaute Luftschiffhalle Orly angesehen. Das Verfahren zum Bau dieser Halle ließ er sich 1928 patentieren. Eine weitere praktische Anwendung war ein Bauwerk im Hafen von Le Havre aus den Jahren 1933 bis 1935.

Zu den bedeutenden Bauwerken, die Freyssinet entwarf, gehören unter anderem eine Brücke über die Marne in Frankreich aus den Jahren 1947–1949, die Brücke zwischen Caracas und La Guaira in Venezuela aus den Jahren 1952–1953 und die Autobahnbrücke Nr. 10 am Flughafen Orly in Frankreich aus dem Jahre 1958. Nicht verwirklicht wurde der Phare du Monde für die Weltausstellung 1937 in Paris.[2] 1957 erhielt er die Goldmedaille der Institution of Structural Engineers.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Eugène Freyssinet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Donald Langmead, Christine Garnaut: Encyclopedia of Architectural and Engineering Feats. ABC-Clio, Santa Barbara CA u. a. 2001, ISBN 1-57607-112-X, S. 8.
  2. Edward Relph: The modern urban landscape. From 1880 to the present. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 1987, ISBN 0-8018-3560-7 (Digitalisat, englisch).
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