Eugen Drewermann

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Eugen Drewermann auf der Leipziger Buchmesse 2010

Eugen Drewermann (* 20. Juni 1940 in Bergkamen) ist ein deutscher katholischer Theologe, suspendierter Priester, Psychoanalytiker und Schriftsteller. Er ist ein wichtiger Vertreter der tiefenpsychologischen Exegese und als kirchenkritischer Publizist regelmäßig in den Medien präsent.

Leben[Bearbeiten]

Eugen Drewermann während seiner ersten USA-Vortragsreise im November 1999

Drewermann stammt aus einer gemischtkonfessionellen Bergmannsfamilie (Vater evangelisch, Mutter katholisch).[1] Er legte 1960 sein Abitur am humanistischen Gymnasium Hammonense in Hamm ab. Von 1960 bis 1965 studierte er Philosophie in Münster und Katholische Theologie in Paderborn. 1966 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete als Studentenseelsorger und ab 1974 als Subsidiar in der Gemeinde St. Georg in Paderborn. Ab 1968 ließ er sich in Göttingen in Neopsychoanalyse ausbilden und habilitierte sich 1978 in katholischer Theologie. Ab 1979 hielt er als Privatdozent Vorlesungen an der theologischen Fakultät Paderborn. Am 8. Oktober 1991 entzog ihm Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt (1926–2002) die katholische Lehrbefugnis und im Januar 1992 die Predigtbefugnis. Im März 1992 folgte die Suspension vom Priesteramt. Ursache waren strittige Ansichten Drewermanns in Fragen der Moraltheologie und der Bibelauslegung. Drewermann ist als Schriftsteller, Redner, Psychotherapeut und als Lehrbeauftragter tätig.

Am 20. Juni 2005, seinem 65. Geburtstag, trat Drewermann aus der römisch-katholischen Kirche aus und gab dies in der Talkshow Menschen bei Maischberger kurz vor Weihnachten 2005 der Öffentlichkeit bekannt.[2]

Werk und öffentliche Wirkung[Bearbeiten]

Exegese, Theologie und Kirchenkritik[Bearbeiten]

Drewermann hat zahlreiche tiefenpsychologische Deutungen von biblischen Passagen, Märchen und anderen Texten vorgelegt. Dabei berief er sich auf Psychoanalytiker wie Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Heinz Kohut sowie Melanie Klein, Erich Fromm und Daniel Stern. Er sieht in der therapeutisch heilenden Beziehung zu Gott ein spezifisch christliches Moment, welches auch eine Basis für Veränderungen in Kirche und Gesellschaft sein könne.[3] Andere haben seinen Ansatz mit Traditionen christlicher Mystik verglichen.[4]

Zentrale Glaubensinhalte der römisch-katholischen Konfession wurden von ihm symbolisch gedeutet und bestritten, dass es sich um Ereignisse „in der sogenannten Wirklichkeit der äußeren Tatsachen“[5] handele, so etwa die Jungfrauengeburt, Auferstehung, Himmelfahrt oder Wunder.[6] Damit geriet er in Konflikt mit dem Lehramt der katholischen Kirche.[7]

Ebenso hat er sich bei den Themen Abtreibung, Wiederverheiratung Geschiedener, Sexualität und Friedenspolitik, Zölibat und Klerikerideal mit der Amtskirche überworfen. Drewermann sieht mit Parallelen zu Thesen Schopenhauers in den abrahamitischen Religionen im Gegensatz zu Buddhismus und Hinduismus einen Dissens zwischen Mensch und Natur. Seiner im biblischen Erbe festgeschriebenen Naturfremdheit wegen sei das Christentum unfähig zum Frieden, es sei denn, es lerne zunächst besonders von der Tiefenpsychologie wieder, sich mit der inneren Natur des Menschen in den Bildern der Psyche zu versöhnen, was dann auch zur Aussöhnung mit der äußeren Natur führen könne. Insbesondere beinhalte das Neue Testament antisemitische und antijudaistische Tendenzen, die zurückzunehmen seien.

Öffentliche Auftritte und Auseinandersetzungen[Bearbeiten]

Drewermann im Mai 2008 beim 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück
Vortrag im Dastietz in Chemnitz am 4. März 2014

Drewermanns inhaltliche Ansätze wie rhetorische Fähigkeiten haben ihn zu einem viel gefragten Redner und Kommentator gemacht. Vorträge hat er u. a. gehalten in deutschsprachigen Ländern, in Italien, Frankreich, den Niederlanden, Kanada, den USA, Mexico und Brasilien. Drewermann ist oft Gast in Talkshows und hat seit Januar 2008 eine eigene Talkradio-Sendung, Redefreiheit, im Nordwestradio (Radio Bremen/NDR). Er schreibt regelmäßig in der Wochenzeitung Freitag.

Uwe Beyer zufolge gelingt es Drewermann bei seinen Vorträgen, Distanzen zu überwinden und persönliche Betroffenheit hervorzurufen.[8]

Weitere Themen[Bearbeiten]

Textinterpretationen

Drewermann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Märchen (insbesondere der Brüder Grimm) und anderen literarischen Werken, die er tiefenpsychologisch und religionsphilosophisch deutet. Eine besondere Affinität hat er zu Dostojewski, dessen Werk und Person er immer wieder interpretiert hat. Dabei stehen Themen wie Sucht („Der Spieler“), christliche Nächstenliebe und „Vergebung der Sünden“ („Schuld und Sühne“) im Vordergrund.

Theologie und Naturwissenschaften

Drewermann hat mehrere populärwissenschaftliche Werke zum Verhältnis von Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht.

Ökologisches Engagement

Darüber hinaus setzt er sich für den Tierschutz ein und prangert die Umweltzerstörung an. Ein angemessener Umgang mit Tieren habe Drewermann zufolge den Grad der evolutionären Entwicklung wie die Empfindungs- und Leidensfähigkeit der Tiere zu berücksichtigen.[9]

Politische Äußerungen

Drewermann hat sich vielfältig allgemeinpolitisch geäußert. Er verurteilte die Golfkriege, die israelischen Luftangriffe während des Libanonkrieges 2006 und die deutschen militärischen Auslandseinsätze scharf.[10] Er ist gegen den Kapitalismus, insbesondere das Zinssystem, hat Bedenken gegenüber einem ungezügelten Wirtschaftswachstum und spricht sich für die Möglichkeit der Sterbehilfe aus. Als Vertreter der deutschen Friedensbewegung forderte er 2008 erneut, die Bundeswehr abzuschaffen und beim Amt des Militärbischofs (damals Walter Mixa) anzufangen.[11] Mixa interpretierte dies[12] als wenig geschwisterlich und kritisiert Drewermanns Anwesenheit bei Kirchentagen.

Nach Peter Neuhaus hat Drewermanns Werk grundsätzlich auch eine politische Dimension mit Bezügen zur Politischen Theologie von Johann Baptist Metz.[13] Bei einzelnen Wahlveranstaltungen[14] hat Drewermann die Linkspartei unterstützt und zu deren Wahl[15] aufgefordert.

Kritik und Auseinandersetzung[Bearbeiten]

Kritik an Exegese und Theologie Drewermanns[Bearbeiten]

Der zu dieser Zeit für die Kongregation für die Glaubenslehre zuständige Kurienkardinal Joseph Ratzinger[16] drückte in einem 1986 verfassten Schreiben an den Paderborner Erzbischof, Johannes Joachim Degenhardt, „große Besorgnis“ über Drewermanns öffentliche Äußerungen aus und wies den Erzbischof an, Maßnahmen gegen Drewermann einzuleiten.[17] Als Drewermann 1991 in einem Interview mit dem Spiegel die Jungfrauengeburt als biologische Tatsache anzweifelte, kam es zum Entzug der Lehr- und Predigtbefugnis.

Schon zuvor und später wiederholt wurde von bibelwissenschaftlicher Seite oftmals eine zu geringe Beachtung der historischen Fakten in Drewermanns exegetischen Darstellungen bemängelt. Er reduziere den Text auf die innerseelische Dynamik einer Einzelperson. Anstatt Gemeindeleben und Kirche zu betrachten[18], werde die christliche Überlieferung und Offenbarung auf eine prinzipiell austauschbare Textsammlung zur Individualtherapie reduziert.[18] Auch die Psychologen Albert Görres und Helmuth Benesch kritisierten Drewermann dafür, sich ganz auf das Thema individueller Angst zu fixieren und dabei genuin theologische Aspekte aufzugeben.[19] Der damalige Kardinal Ratzinger hat von einer Reduktion der Religion zum „psychotherapeutischen Trick“ gesprochen und die Einzigartigkeit der christlichen Offenbarung betont.[20] Der Psychoanalytiker und Theologe Joachim Scharfenberg warf ihm vor, den Begriff der Sünde tiefenpsychologisch umzudeuten.[21]

Der evangelische Heidelberger Alttestamentler Manfred Oeming spricht von einem „Psycho-Markionismus“ bei Drewermann. Der frühchristliche Theologe Marcion hatte das Alte Testament und seine Gesetzgebung als böse und gewalttätig beschrieben und mit dem guten Gott der Liebe des Neuen Testamentes kontrastiert. Drewermann kritisiere wesentliche Aspekte des Alten Testaments und sei in seiner Textauswahl innerhalb und außerhalb der Bibel völlig beliebig.[22] Nico Rubeli-Guthauser sieht dementsprechend antijüdische Klischees und antisemitische Stereotype bei Drewermanns Theologie und politischen Aussagen.[23]

Klaus Berger unterstellt Drewermann ein erhebliches Missverständnis des Judentums und bemängelt zudem Drewermanns regelmäßige „antikatholische Rundschläge“. Zudem stellt er bei Drewermann einen gänzlich veralteten Forschungsstand fest.[24]

Kritik am psychologischen Ansatz[Bearbeiten]

Drewermanns tiefenpsychologische Auslegungen wurden dafür kritisiert, das weite Spektrum psychoanalytischer Modelle auf die älteren Ansätze von Freud und Jung zu reduzieren.[25]

Reaktionen auf Drewermanns Kirchenkritik[Bearbeiten]

Der Staatsrechtler Josef Isensee sieht in Drewermann den Prototyp des selbsternannten Kirchenkritikers, der sich in und auf Kosten der Institution durch radikale Thesen und Veröffentlichungen zu profilieren suche.[26]

Micha Brumlik zufolge birgt Drewermanns Vorgehensweise die Gefahr von Weltflucht und neuer Innerlichkeit. Statt konkrete amtskirchliche Strukturen oder „die politischen und sozialen Probleme […] anzugehen“, lege sich Drewermann nur auf eine allgemeine Protesthaltung fest.[27]

Christel Gärtner hat diagnostiziert, dass eine praktikable Antwort auf das „Sinnproblem“ bei Drewermann nicht zu finden sei.[28]

Kritik an den allgemeinpolitischen Äußerungen Drewermanns[Bearbeiten]

Die evangelischen Theologen Uwe Birnstein und Klaus-Peter Lehmann unterstellen Drewermann in einer Streitschrift, die Politik zu psychologisieren. Drewermanns grundsätzlich politikfeindliche Haltung greife auf romantische, konservativ-reaktionäre deutsche Denktraditionen zurück.[29]

Uwe Beyer zufolge sei angesichts der medialen Präsenz Drewermanns das „Gerede“ über seine Person und Thesen gegenüber einer ernsthaften fachlichen Auseinandersetzung über Stärken und Schwächen seiner theologischen Thesen in den Vordergrund gerückt.[7]

Drewermanns Äußerungen zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 nahm der Publizist Henryk M. Broder zum Anlass für eine harsche Buchveröffentlichung über die deutschen Reaktionen und Debatten. Broder warf Drewermann vor, er verharmlose den islamischen Fundamentalismus und Terrorismus und suche deren Ursachen allein im Verhalten des Westens und insbesondere Israels.[30] Drewermann hingegen betont einen westlichen, christlichen und deutschen Beitrag zu Krieg und Kriegsmentalität, den es aufzudecken gelte.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

1978:

  • Strukturen des Bösen (zugleich 1977 als Habilitationsschrift angenommene Promotion). Schöningh Verlag 1988, ISBN 3-506-72100-3 (mit Imprimatur Paderborn 1976)

1981:

1984:

1985:

  • Tiefenpsychologie und Exegese (2 Bände). Walter Verlag; 6. Auflage 1992, ISBN 3-530-16852-1

1988:

  • Das Markusevangelium. Walter Verlag, Neuauflage 1992, ISBN 3-530-16871-8
  • Kleriker. Psychogramm eines Ideals. Walter Verlag, Olten; 7. Auflage 1990, 900 S., ISBN 3-530-16902-1
  • Ich steige hinab in die Barke der Sonne. Meditationen zu Tod und Auferstehung. Walter Verlag; 6. Auflage 1993, ISBN 3-530-16901-3
  • „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Antwort auf Rudolf Peschs und Gerhard Lohfinks „Tiefenpsychologie und keine Exegese“. Walter Verlag, Olten, ISBN 3-530-16857-2

1990:

1991:

1992:

  • Worum es eigentlich geht. Protokoll einer Verurteilung. 2. Auflage 1992, Kösel, München, 511 S., ISBN 3-466-20356-2
  • Giordano Bruno oder Der Spiegel des Unendlichen. Roman, dtv (1999), ISBN 3-423-30747-1
  • Wenn der Himmel die Erde berührt. Meditationen zu den Gleichnissen Jesu. Patmos, überarbeitete Neuausgabe 2004, ISBN 3-491-69407-8

1993:

  • Glauben in Freiheit oder Tiefenpsychologie und Dogmatik, Band 1: Dogma, Angst und Symbolismus. Walter Verlag, 719 S., ISBN 3-530-16896-3.

1995:

1998:

  • Jesus von Nazareth: Befreiung zum Frieden, Band 2: Glauben in Freiheit. 819 S., ISBN 3-530-16897-1
  • Daß auch der Allerniedrigste mein Bruder sei. Dostojewski – Dichter der Menschlichkeit. Walter Verlag, ISBN 3-530-40048-3

1999:

  • ... und es geschah so. Die moderne Biologie und die Frage nach Gott. Patmos, 976 S., ISBN 3-530-16899-8

2002:

  • Im Anfang …: Die moderne Kosmologie und die Frage nach Gott, Patmos, 1287 S., ISBN 3-530-16900-5

2003:

  • Religiös bedingte neurotische Erkrankungen. Pabst Science Publishers, ISBN 978-3-89967-045-5
  • Eugen Drewermann – Rebell oder Prophet? Der unbequeme Theologe im Gespräch mit Felizitas von Schönborn. edition q, be.bra Verlag, ISBN 978-3-86124-561-2

2004:

  • Moby Dick oder Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein. Patmos, ISBN 3-530-17010-0
  • Wenn die Sterne Götter wären. Moderne Kosmologie und Glaube. Im Gespräch mit Jürgen Hoeren. Herder, ISBN 3-451-28348-4

2005:

2006:

  • Atem des Lebens. Die moderne Neurologie und die Frage nach Gott. Band 1: Das Gehirn. Patmos, ISBN 3-491-21000-3

2007:

  • Atem des Lebens. Die moderne Neurologie und die Frage nach Gott. Band 2: Die Seele. Patmos, Düsseldorf, ISBN 3-491-21001-1
  • Von der Macht des Geldes oder Märchen der Ökonomie, Patmos, Düsseldorf, ISBN 3-491-21002-X
  • Die Rechtlosigkeit der Kreatur im christlichen Abendland oder: von einer wichtigen Ausnahme. Beitrag in: Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Tierethik (Hrsg.): Tierrechte. Eine interdisziplinäre Herausforderung. Erlangen, ISBN 978-3-89131-417-3

2008:

2009:

  • Das Lukas-Evangelium, Band 1: Lukas 1,1–12,1. Bilder erinnerter Zukunft. Patmos, Düsseldorf, ISBN 3-491-21006-2
  • Das Lukas-Evangelium, Band 2: Lukas 12–24. Bilder erinnerter Zukunft. Patmos, Düsseldorf, ISBN 978-3-491-21007-3

2010:

2011:

2012:

  • Die großen Fragen oder: Menschlich von Gott reden. Mit Michael Albus. Patmos, Düsseldorf, ISBN 978-3-843-60143-6
  • Die sieben Tugenden. Patmos, Düsseldorf, ISBN 978-3-843-60173-3
  • Wege zur Menschlichkeit. Von der absoluten Notwendigkeit der Gnade. (Basierend auf dem am 18. Mai 2012 während des Alternativprogramms zum Katholikentag in Mannheim gehaltenen Vortrag, der auch als DVD oder Hör-CD erhältlich ist.) Publik-Forum.

2013:

Literatur[Bearbeiten]

Darstellungen
  • Matthias Beier: Gott ohne Angst: Einführung in das Denken Drewermanns. Patmos, Düsseldorf 2010, ISBN 3-491-72543-7.
  • Matthias Beier: A Violent God-Image: An Introduction to the Work of Eugen Drewermann. Continuum, New York 2004, ISBN 0-8264-1584-9.
  • Gregor Fehrenbacher: Drewermann verstehen. Eine kritische Hinführung. 2. Auflage. Walter Verlag, Olten 1992, ISBN 3-530-21021-8.
  • Reinhold Gestrich: Eugen Drewermann – Glauben aus Leidenschaft. Eine Einführung in seine Theologie. Quell Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-7918-1917-8.
  • Bernhard Lang: Eugen Drewermann – Kleines Porträt eines Romantikers. Universität Paderborn 2001.
  • Cesare Marcheselli-Casale: Von Drewermann lernen. Die Bibel auf der Couch. Benziger Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-545-24105-X.
  • Uwe Beyer: Die Tragik Gottes: ein philosophischer Kommentar zur Theologie Eugen Drewermanns, Königshausen & Neumann 1995, ISBN 3-884-79984-3.
  • Peter Neuhaus: Erinnerung als Brückenkategorie: Anstöße zur Vermittlung zwischen der Politischen Theologie von Johann Baptist Metz und der Tiefenpsychologischen Theologie Eugen Drewermann. LIT Verlag, Münster 2001.
  • Portrait Eugen Drewermann. In: Sibilla Pelke: Paderborner Profile. Band 1.
Kritiken
  • Uwe Birnstein, Klaus-Peter Lehmann: Phänomen Drewermann. Politik und Religion einer Kultfigur. Eichborn, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-8218-0457-2.
  • Ralph Fischer: Macht der Glaube heil? – Der christliche Glaube als Heilsmacht im Anschluss an Eugen Biser und Eugen Drewermann. Peter-Lang-Verlag, Frankfurt a. M. 2006, ISBN 3-631-54767-6.
  • Jörg Frey: Eugen Drewermann und die biblische Exegese: eine methodisch-kritische Analyse, Mohr Siebeck 1995, ISBN 3-161-46304-8.
  • Lothar Gassmann, Johannes Lange: Was nun, Herr Drewermann? Anfragen an die tiefenpsychologische Bibelauslegung. VLM, Lahr 1993, ISBN 3-88002-532-0.
  • Christel Gärtner: Eugen Drewermann und das gegenwärtige Problem der Sinnstiftung. Eine religionssoziologische Fallanalyse. Humanities Online, Frankfurt am Main Oktober 2000, ISBN 3-934157-04-1. Inhaltsübersicht
  • Walter Kasper (Hrsg.): Tiefenpsychologische Deutung des Glaubens? Anfragen an Eugen Drewermann. Freiburg u. a. 1988.
  • Gerhard Lohfink, Rudolf Pesch: Tiefenpsychologie und keine Exegese. Eine Auseinandersetzung mit Eugen Drewermann. 2. Auflage. Katholisches Bibelwerk, 1988, ISBN 3-460-04291-5.
  • Manfred Oeming: Hermeneutik, Altes Testament und Tiefenpsychologie. 1995, S. 107–120.
  • Nico Rubeli-Guthauser: Antijüdische Cliches und antisemitische Stereotypen bei Eugen Drewermann. In: Judaica 48, 2, Juni 1992, hrsg. von der Stiftung für Kirche und Judentum, Locarno.
  • Thomas Scheer (Hrsg.): Drewermann und die Folgen. Vom Kleriker zum Ketzer? Stationen eines Konflikts. Wilhelm Heyne Verlag, München 1992, ISBN 3-453-05944-1.
  • Nikolaus Wandinger: Erbsünde im Grundwerk Eugen Drewermanns. Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, Innsbruck 1992 Eingereicht bei Prof. Dr. Raymund Schwager, veröffentlicht im Internet 2003: http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/367.html.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vater evangelisch
  2. Menschen bei Maischberger: 2005 - Schluss mit lustig? ARD-Sendung vom 13. Dezember 2005.
  3. Drewermann, 1998.
  4. So etwa der Psychologe Jochen Fahrenberg, PDF
  5. Tiefenpsychologie und Exegese, Bd. 1, 503; vgl. 298ff
  6. Die Tragik Gottes: ein philosophischer Kommentar zur Theologie Eugen Drewermanns, von Uwe Beyer, Königshausen & Neumann, 1995, ISBN 3-884-79984-3, S. 40ff
  7. a b Die Tragik Gottes, von Uwe Beyer, a.a.O. S. 11
  8. Die Tragik Gottes, von Uwe Beyer, a.a.O. S. 12ff
  9. vgl. hierzu grundlegend Eugen Drewermann, Mehr Menschlichkeit mit Tieren, in: Die Zeit 32/1996.
  10. Vgl. z.B. E. Drewermann: Krieg ist Krankheit. Zum Pazifismus gibt es keine Alternative. In: Frankfurter Rundschau, 5. Februar 2002.
  11. [1] Redebeitrag für den Ostermarsch 2008 in Bremen am 22. März.
  12. http://www.ag-friedensforschung.de/bewegung/Ostermarsch2007/drewermann.html.
  13. „Erinnerung“ als Brückenkategorie: Anstöße zur Vermittlung zwischen der Politischen Theologie von Johann Baptist Metz und der Tiefenpsychologischen Theologie Eugen Drewermanns. LIT Verlag, Münster 2001.
  14. Linker Protest [2] Spiel mir das Lied vom Sozialismus Die Linke hat in Bad Doberan zur Kapitalismuskritik geladen. Eugen Drewermann predigt, Oskar Lafontaine schaukelt sich auf, und die Menge singt dazu. Von FOCUS-Online-Redakteurin Iris Mayer, In Focus-online, 4. Juni 2007.
  15. [3] Wahlaufruf 2005
  16. der spätere Papst Benedikt XVI.
  17. Dokumentation zur jüngsten Entwicklung um Dr. Eugen Drewermann. Für das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn hg. von Hermann-Joseph Rick. Paderborn: Bonifatius, 1991, S. 348-349.
  18. a b Gerhard Lohfink, Rudolf Pesch Tiefenpsychologie und keine Exegese. Eine Auseinandersetzung mit Eugen Drewermann. Katholisches Bibelwerk; Auflage: 2., Aufl. (1988) ISBN 3-460-04291-5,: 2., Aufl. (1988) ISBN 3-460-04291-5. Drewermanns Antwort: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, Olten: Walter. (1988)
  19. Benesch, Helmuth, Enzyklopädisches Wörterbuch klinische Psychologie und Psychotherapie. (Stichwort:) Angsttheorien, Weinheim 1995, Beltz, S. 89.
  20. DER SPIEGEL 51/1996 vom 16. Dezember 1996, Seite 68, Hannes Stein: Katholizismus Oasen für die letzten Christen, Rezension von „Salz der Erde“.
  21. Joachim Scharfenberg: ... und die Bibel hat doch recht - diesmal psychologisch? Zu Eugen Drewermanns Konzept der Sünde als „Neurose vor Gott“, in: Wege zum Menschen 31 (1979), S. 297-302.
  22. Manfred Oeming: Altes Testament und Tiefenpsychologie. Aufklärung oder Freudsche Fehlleistung? in: ThLZ 120, 1995, S. 107-120
  23. Nico Rubeli-Guthauser: Antijüdische Clichés und antisemitische Stereotypen bei Eugen Drewermann, in: Judaica 48,2 (1992), S. 98-113
  24. [4] Spiel's noch einmal, Klaus Berger in der FAZ, 21. November 2003, Antwort Drewermanns in „Vom Ärgernis Jesu und seiner Notwendigkeit—Eugen Drewermann antwortet Klaus Berger: Das christliche Abendland stellt keine exklusive Form des Menschseins dar“. Weltwoche, 19. Dezember 1996, no. 51.
  25. So etwa Uwe Beyer.
  26. Josef Isensee, Die Zukunftsfähigkeit des deutschen Staatskirchenrechts - Gegenwärtige Legitimationsprobleme in Isensee/Rees/ Rüfner Hrsg., Dem Staat, was des Staates - der Kirche, was der Kirche ist, Berlin 1999.
  27. Wilfried Köpke: Wir lieben ihn doch alle, in: DIE ZEIT 42/1995. Er zitiert Brumlik: „Er führt seine Anhängerschaft auf den Weg eines fundamentalen, weltflüchtigen Protestes. Diese Leute befassen sich zum Schluß nur noch mit ihren Seelen, statt die politischen und sozialen Probleme, unter denen sie leben, anzugehen.“
  28. Gärtner, Christel, Eugen Drewermann und das gegenwärtige Problem der Sinnstiftung, Eine religionssoziologische Fallanalyse, 2000, in 'Forschungsbeiträge aus der Objektiven Hermeneutik 1', Verlag: Humanities Online, ISBN 978-3-934157-04-0
  29. Uwe Birnstein / Klaus-Peter Lehmann: Phänomen Drewermann. Politik und Religion einer Kultfigur, Eichborn Frankfurt am Main 1998 ISBN 3-821-80457-2.
  30. Henryk M. Broder: „Kein Krieg, nirgends: Die Deutschen und der Terror“. Berlin Verlag (2002); Rezension vgl. [5] 26. März 2002, Der Spiegel, BRODERS BUCH ZUM 11. SEPTEMBER, Die Auslese von Ungenießbarem, von Michael Krechting

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eugen Drewermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien