Euphrosyne (Mythologie)

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Las tres Gracias von Antonio Canova

Euphrosyne (griechisch Εὐφροσύνη, Frohsinn) ist der erstmals bei Hesiod belegte Name von einer der drei Chariten (römisch: Grazien), d. h. Göttinnen der Anmut in der griechischen Mythologie. Sie ist, wie ihre Schwestern Thalia (auch Thaleia, „Festfreude“) und Aglaia („die Glänzende“), Tochter der Eurynome und des Zeus. Sie verkörpert Frohsinn und Freude.[1]

In einer anderen, von Hyginus Mythographus überlieferten Version erscheint Euphrosyne als eine Tochter der Göttin der Nacht, Nyx, und des Erebos.[2]

Johann Wolfgang von Goethe hat eine anlässlich des frühzeitigen Todes der Schauspielerin Christiane Becker-Neumann verfasste Elegie "Euphrosyne" benannt (entstanden 1797/98).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Hesiod, Theogonie 909; Pindar, Olympien 14, 14; Bibliotheke des Apollodor 1, 13; Pausanias 9, 35, 5; u. a.
  2. Hyginus, fabulae praef.; von Cicero (De natura deorum 3, 44) wird sie als Gratia bezeichnet.