Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karte der Mitgliedsstaaten

Der Euro-Atlantische Partnerschaftsrat (EAPR) (Euro-Atlantic Partnership Council, EAPC) ist ein auf Initiative der USA am 30. Mai 1997 in Sintra (Portugal) gegründeter Kooperationsrat mit dem Ziel der engeren politischen und militärischen Zusammenarbeit der zurzeit 50 Mitgliedsstaaten aus Ost und West (darunter alle 28 NATO-Staaten sowie 22 mittel- und osteuropäische Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes, aber auch einige neutrale Staaten). Bis auf die 7 flächenmäßig kleinen Staaten Andorra, Liechtenstein, Malta, Monaco, San Marino, Vatikan und Zypern sind alle Mitgliedsstaaten der OSZE eingebunden.

Die Organisation entstand als Reaktion auf die Machtausweitung der NATO nach Ende des Kalten Krieges und bezweckt, die Zusammenarbeit mit den noch nicht in die NATO aufgenommenen Staaten zu stärken. Der Partnerschaftsrat hat den seit Dezember 1991 bestehenden NATO-Kooperationsrat (NAKR) abgelöst und soll der allgemeinen Vertrauensbildung sowie der Verstärkung der Zusammenarbeit bei der Rüstungskontrolle und bei Friedensmissionen dienen. Auf Botschafterebene finden monatliche Treffen in Brüssel statt, halbjährliche Treffen der Außen- und Verteidigungsminister sind vorgesehen.

Siehe auch: Partnerschaft für den Frieden

Weblinks[Bearbeiten]