EuroChallenge

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FIBA EuroChallenge
Logo-FIBA-Europe.jpg
Sportart Basketball
Gründungsjahr 2003
Mannschaften 32 Teams
Länder Alle Mitglieder der FIBA Europe
Aktueller Meister RusslandRussland
Krasnye Krylja Samara
Internetseite fibaeurope.com

Die FIBA EuroChallenge ist ein unter dem Dach der FIBA Europa ausgetragener Wettbewerb für europäische Basketball-Vereinsmannschaften der Männer. Sie bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Basketball-Europapokals hinter der ULEB Euroleague sowie des ULEB Eurocup, den drittbedeutendsten aller Wettbewerbe.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem der von der FIBA geleitete Europapokal der Landesmeister im Jahr 2001 eingestellt wurde und die ULEB Euroleague bereits ein Jahr zuvor sehr erfolgreich startete, gründete die FIBA zur Saison 2002 die EuroCup Challenge, welche 2007 eingestellt wurde.

Zur Saison 2003/04 schuf die FIBA einen weiteren Europapokal. Als Europe League nahm die heutige EuroChallenge ihren Betrieb auf. Nach zwei absolvierten Saisons wurde der Name des Wettbewerbs 2005 in EuroCup geändert. Nach Absprache mit der FIBA änderte die ULEB den Namen ihres ULEB Cup in ULEB Eurocup um, woraufhin die FIBA ihr Turnier fortan als EuroChallenge austrug. Damit ist die EuroChallenge der einzige Wettbewerb für Herren, der von der FIBA geleitet wird und von den drei Europapokal-Wettbewerben im Basketball der unbedeutendste, da die Spitzenteams der einzelnen Länder in der Euroleague oder im EuroCup antreten.

Aktueller Spielmodus[Bearbeiten]

Die EuroChallenge wird ab der Saison 2013/14 wiefolgt ausgespielt:

1. Gruppenphase
In der 1. Gruppenphase spielen 32 Teams in 8 Gruppen (A–H) in Heim- bzw. Auswärtsspielen gegeneinander an, bis ein jedes Team sechs Spiele absolviert hat. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die 2. Gruppenphase. Diese Gruppenphase wird in zwei regionalen Konferenzen ausgetragen, um Reisewege und Fahrtkosten für die Klubs zu vermindern.
2. Gruppenphase
In der 2. Gruppenphase spielen die 16 übrig gebliebenen Teams in 4 Gruppen (I–L) in Heim- bzw. Auswärtsspielen gegeneinander an, bis ein jedes Team sechs Spiele absolviert hat. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale. Die Anwendung zweier regionaler Konferenzen wie in der ersten Gruppenphase wird hier nicht praktiziert.
Viertelfinale
In einem Modus „Best of Three“ treten die verbliebenen acht Teams in vier Mannschaftsbegegnungen gegeneinander an. Die Gruppenersten aus der zweiten Phase genießen dabei bei einem eventuell benötigten dritten Entscheidungsspiel Heimrecht. Die vier Mannschaften, welche diese Duelle für sich entscheiden können, qualifizieren sich für das Endturnier.
Final Four
In einem Turnier, das innerhalb eines Wochenendes stattfindet, treten je zwei Mannschaften in Halbfinals gegeneinander an. Die Sieger qualifizieren sich für das Finale, aus dem der Gewinner der EuroChallenge hervorgeht.

Siehe auch: Schaubild

Historische Spielmodi[Bearbeiten]

In jeder bisher ausgetragenen EuroChallenge bestand die Finalrunde aus einem Viertelfinale und dem abschließenden Final Four.

Den Modus der Gruppenphase änderten die Veranstalter diverse male. Große Unterschiede zur heute praktizierten Gruppenphase gab es in den ersten beiden Saisons, als mit jeweils zwei Siebenergruppen und zwei Achtergruppen, dessen beste vier Teams das Achtelfinale erreichten, gespielt wurde.

Endspiele[Bearbeiten]

Saison Austragungsort Sieger Gegner Ergebnis MVP*
2003/04 Kasan RusslandRussland UNICS Kasan GriechenlandGriechenland TIM-Maroussi Athen 87 : 63 EstlandEstland Martin Müürsepp
2004/05 Istanbul RusslandRussland BK Dynamo Sankt Petersburg UkraineUkraine BK Kiew 85 : 74 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten/RusslandRussland Kelly McCarty
2005/06 Kiew SpanienSpanien DKV Joventut de Badalona RusslandRussland BK Chimki 88 : 63 SpanienSpanien Rudy Fernández
2006/07 Girona SpanienSpanien Akasvayu Girona UkraineUkraine BK Asowmasch Mariupol 79 : 72 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten/SlowenienSlowenien Ariel McDonald
2007/08 Limassol LettlandLettland BK Barons Riga BelgienBelgien Dexia Mons-Hainaut 63 : 62 LitauenLitauen Giedrius Gustas
2008/09 Bologna ItalienItalien Virtus Bologna Fiere FrankreichFrankreich Cholet Basket 77 : 75 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Keith Langford
2009/10 Göttingen DeutschlandDeutschland BG Göttingen RusslandRussland Krasnye Krylja Samara 83 : 75 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Rochestie
2010/11 Ostende SlowenienSlowenien KK Krka Novo mesto RusslandRussland Lokomotive Kuban Krasnodar 83 : 77 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Goran Ikonić
2011/12 Debrecen TurkeiTürkei Beşiktaş Milangaz FrankreichFrankreich Élan Sportif Chalonnais 91 : 86 EnglandEngland Pops Mensah-Bonsu
2012/13 Izmir RusslandRussland Krasnye Krylja Samara TurkeiTürkei Pinar Karsiyaka 77 : 76 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chester Simmons
2013/14 Bologna -- : --

* Der „Most Valuable Player“ (MVP) gehörte jeweils der Siegermannschaft des „Final Four“-Turniers an.

Statistik[Bearbeiten]

  • Stand der Statistiken: 26. März 2014

Bisher hat kein Verein die EuroChallenge mehrmals gewonnen. Mit Krasnye Krylja Samara gibt es einen Klub der zweimal das Finale erreichte.

Final Four
Rang Klub Teilnahmen
1 Triumph Ljuberzy 3
2 EKA AEL Limassol 2
BK Chimki
BC Kiew
Krasnye Krylja Samara
Dynamo St. Petersburg
Szolnoki Olaj KK
8 29 weitere Vereine 1
Statistik nach Ländern
Rang Land Titel Finale Final Four
1 RusslandRussland Russland 3 6 13
2 SpanienSpanien Spanien 2 2 3
3 TurkeiTürkei Türkei 1 2 4
4 ItalienItalien Italien 1 1 4
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 1 1 2
6 LettlandLettland Lettland 1 1 1
SlowenienSlowenien Slowenien
8 FrankreichFrankreich Frankreich 0 2 4
9 UkraineUkraine Ukraine 0 2 3
10 BelgienBelgien Belgien 0 1 2
11 GriechenlandGriechenland Griechenland 0 1 1
12 UngarnUngarn Ungarn 0 0 2
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern
14 EstlandEstland Estland 0 0 1
IsraelIsrael Israel

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]