Euro Disco

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Euro Disco [ˈjʊəɹəʊˌdɪskəʊ] ist eine in den 1980er Jahren aufgekommene Stilrichtung innerhalb der elektronischen Tanzmusik, deren Merkmal die Verwendung hauptsächlich elektronischer Instrumente (Synthesizer, Keyboards und Drumcomputern) ist. Euro Disco ist einer der Vorläufer der in den 1990er Jahren populären Eurodance-Musik.

Stil[Bearbeiten]

Euro Disco baut auf dem für Dance-Musik bekannten 4/4-Takt auf, der durch die Disco-Musik populär wurde. Der Begriff wurde primär für den Mix von Synthie Pop mit Italo-Disco verwendet, wobei bei der Euro Disco ein stärkerer Bass herrscht und die Melodien weniger sphärisch und abwechslungsreich sind. Deswegen ist beispielsweise Discofox auf Euro Disco besser zu tanzen als auf Italo Disco, da die 4/4-Beats lauter und somit klar hörbar sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Vertreter, die die Disco-Welle aus den USA aufgriffen, kamen aus England, wo schon Anfang der 70er mit eigenen Variationen der Soul-Musik experimentiert wurde. Auch in Italien entwickelte sich eine Disco-Szene (vgl. Italo-Disco). In ganz Europa populär wurde insbesondere der so genannte Munich-Sound des Produzenten Giorgio Moroder, der unter anderem mit den Künstlern Donna Summer und Silver Convention Nr. 1-Hits in den Charts erzielte.

In den 1980er Jahren wurden in Deutschland Produzenten wie etwa Dieter Bohlen mit der Gruppe Modern Talking und der Interpretin C. C. Catch erfolgreich. Des Weiteren prägten unter anderem Bad Boys Blue, Fancy und Sandra diese Musik.

In Großbritannien waren dies unter anderem das Produzententrio Stock Aitken Waterman mit Mel & Kim, Kylie Minogue und Rick Astley.

Etwa um das Jahr 1990 entwickelte sich Euro Disco zusammen mit Italo-Disco zum Eurodance.

Quellen[Bearbeiten]