Eurogate

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Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG
Logo von Eurogate
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung September 1999[1]
Sitz Bremen
Leitung Thomas H. Eckelmann und Emanuel Schiffer [2]
Mitarbeiter 4.500 in Deutschland[1]
Umsatz 657,2 Mio. Euro (2013)[3]
Branche Containerumschlag
Website www.eurogate.eu

Die Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG ist Europas größte reederei-unabhängige Container-Terminal- und Logistik-Gruppe mit Sitz in Bremen. In den Nordseehäfen betreibt das Unternehmen Containerterminals in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Contship Italia, S.p.A., Mailand, betreibt das Unternehmen auch Seeterminals im Mittelmeerraum mit Verbindungen ins europäische Hinterland. Außerdem ist das Unternehmen an Terminals in Portugal, Russland und Marokko beteiligt.

Neben dem reinen Containerumschlag werden noch andere Dienstleistungen angeboten, von cargomodalen Services über Container-Depot bis Container-Wartung und -Reparatur. Des Weiteren bietet die Tochtergesellschaft EUROGATE Intermodal Bahntransporte im Seehafenhinterlandverkehr an.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gemeinschaftsunternehmen wurde im September 1999 gegründet. Seitdem hat sich Eurogate mit elf Terminal-Standorten zu Europas größtem reederei-unabhängigen Container Terminal Betreiber entwickelt.

Seit September 2012 ist der JadeWeserPort in Wilhelmshaven mit dem neuen Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) in Betrieb. Als neues Terminal ist außerdem Tanger in Marokko hinzugekommen. Die Erweiterung des EUROGATE Container Terminal Hamburg (CTH) im westlichen Bereich soll bis 2019 durchgeführt werden.[4]

Im Jahr 2013 belief sich der Containerumschlag auf ein Volumen von 14,2 Mio. TEU, davon 7,84 Mio. TEU in Deutschland.[5]

Gesellschafter[Bearbeiten]

Containerbrücken des Eurogate Container-Terminals in Hamburg

Tochterunternehmen und Beteiligungen[Bearbeiten]

  • Eurogate Container Terminal Bremerhaven (CTB)(100% EUROGATE)
  • Eurogate Container Terminal Hamburg (CTH)(100% EUROGATE)
  • Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) (70 % EUROGATE, 30 % APM Terminals, eine Tochter des A.P. Moeller-Maersk-Konzerns)[6]
  • Eurogate Intermodal (EGIM)(100 % EUROGATE)
  • Eurogate Technical Services (TS)(100% EUROGATE)
  • Eurokombi (50% EUROGATE, 50% KOMBIVERKEHR)
  • MSC Gate Bremerhaven (50% EUROGATE, 50% TIL)
  • North Sea Terminal Bremerhaven (NTB)(50% EUROGATE, 50% APM Terminals)
  • Remain GmbH Container Depot and Repair
  • Swop Seaworthy Packing GmbH
  • Contship Italia (33,4% EUROGATE, 66,6% EUROKAI)
  • LISCONT, Lissabon (Portugal) (16,7% EUROGATE)
  • EUROGATE Tanger S.A. (20% EUROGATE)
  • Ust Luga Container Terminal (20% EUROGATE)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatÜber Eurogate. Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, 12. Februar 2009, abgerufen am 23. Februar 2009.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDas Management. Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, 6. Februar 2009, abgerufen am 23. Februar 2009.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPressemeldungen. Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, 18. April 2012, abgerufen am 19. April 2012.
  4. Eurogate Containerterminal Hamburg. In: Hafen Hamburg. Abgerufen am 11. Januar 2013.
  5. Michael Hollmann: Terminalbetreiber kämpfen um Mengen. In: Hansa, Heft 5/2014, S. 54
  6. EUROGATE Containerterminals in Wilhelmshaven. Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, 4. Februar 2009, abgerufen am 5. Mai 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eurogate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien