Europäische Umweltagentur

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Europäische Umweltagentur
EUA

Logo der EEA

Die EEA am Kongens Nytorv 6 in Kopenhagen
Englische Bezeichnung European Environment Agency
Französische Bezeichnung Agence européenne pour l'environnement
Dänische Bezeichnung Det Europæiske Miljøagentur
Organisationsart Agentur der Europäischen Union
Status Einrichtung des europäischen öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit
Sitz der Organe

Kopenhagen, Dänemark

Vorsitz Hans Bruyninckx
Gründung

1990

www.eea.europa.eu

Die Europäische Umweltagentur (EUA, englisch European Environment Agency, EEA) ist eine Agentur der Europäischen Union. Sie ist eine 1990, mit der Verordnung (EWG) Nr. 1210/1990, vom Europäischen Rat gegründete Agentur. 1994 nahm die Agentur ihre Arbeit am Sitz in Kopenhagen, Dänemark auf. Seit 2013 ist der Belgier Hans Bruyninckx Exekutivdirektor der Agentur, Nachfolgerin wird die Österreicherin Elisabeth Freytag-Rigler.

Ihre Aufgabe ist es, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit sachdienliche Informationen und Daten im Bereich der Umwelt zu liefern. Dazu betreibt die EUA auch das Europäische Umweltinformations- und Umweltbeobachtungsnetz (EIONET) und koordiniert das CORINE Land Cover-Projekt.

Aufgabe[Bearbeiten]

Aufgabe der EUA ist das rechtzeitige Zusammentragen, Aufbereiten und Bereitstellen von sachdienlichen und zuverlässigen themenspezifischen Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Umwelt auf europäischer Ebene.

Die Gründungsverordnung sieht ebenfalls vor, dass die EUA alle fünf Jahre einen „Bericht [...] über den Zustand der sowie die Tendenzen und Aussichten für die Umwelt“ veröffentlicht. Am 30. November 2010 wurde der Bericht des Jahres 2010 im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt.

Mitglieds- und Kooperationsstaaten der Europäischen Umweltagentur
  • Mitgliedsstaat
  • Kooperationsstaat

Mitglieder[Bearbeiten]

Die Agentur hat zurzeit (Stand 2012) 33 Mitgliedstaaten, darunter die 28 EU-Mitgliedstaaten, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei.[1] Außerdem kooperiert die EUA mit den sechs südosteuropäischen Ländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.[1]

Laut Gründungsverordnung steht die Agentur auch Nichtmitgliedstaaten der EU offen, die auf dem Gebiet des Umweltschutzes ähnliche Ziele verfolgen wie die Gemeinschaft. So nehmen Island, Liechtenstein und Norwegen bereits seit der Gründung der Agentur an ihren Tätigkeiten teil, und im Jahre 2002 sind 12 der 13 Kandidatenländer hinzugekommen, so dass die Agentur die erste Gemeinschaftseinrichtung ist, die diese Länder als neue Mitglieder begrüßen konnte. Seit dem 1. April 2006 ist auch die Schweiz Mitgliedsstaat der EUA. Außerdem arbeitet die Agentur aktiv mit internationalen Einrichtungen und Organisationen auf dem Gebiet des Umweltschutzes zusammen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: European Environment Agency – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Europäische Umweltagentur – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Länder und Eionet. European Environment Agency (EEA), 26. Juli 2012, abgerufen am 25. Juli 2013.

55.68116249444412.586727142222Koordinaten: 55° 40′ 52″ N, 12° 35′ 12″ O