Europäische Umweltagentur
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| Staatliche Ebene | international | ||
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| Gründung | 1990 | ||
| Behördenleitung | Jacqueline McGlade | ||
| Website | www.eea.europa.eu | ||
Die Europäische Umweltagentur (EUA) (engl. European Environment Agency (EEA) ist eine Agentur der Europäischen Union. Ihre Aufgabe ist es, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit sachdienliche Informationen und Daten im Bereich der Umwelt zu liefern.
Die Agentur hat zurzeit (Stand 2012) 32 Mitgliedstaaten, darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei.[1] Außerdem kooperiert die EUA mit den sieben Südosteuropäischen Ländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien.[1] Die EUA wurde von der Europäischen Union 1990 gegründet und nahm 1994 ihre Tätigkeit auf. Sitz ist Kopenhagen, Dänemark. Die Exekutivdirektorin der Agentur ist seit 2003 Prof. Jacqueline McGlade.
Aufgabe der EUA ist das rechtzeitige Zusammentragen, Aufbereiten und Bereitstellen von sachdienlichen und zuverlässigen themenspezifischen Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Umwelt auf europäischer Ebene. Laut Gründungsverordnung steht die Agentur auch Nichtmitgliedstaaten der EU offen, die auf dem Gebiet des Umweltschutzes ähnliche Ziele verfolgen wie die Gemeinschaft. So nehmen Island, Liechtenstein und Norwegen bereits seit der Gründung der Agentur an ihren Tätigkeiten teil, und im Jahre 2002 sind 12 der 13 Kandidatenländer hinzugekommen, so dass die Agentur die erste Gemeinschaftseinrichtung ist, die diese Länder als neue Mitglieder begrüßen konnte. Seit dem 1. April 2006 ist auch die Schweiz Mitgliedsstaat der EUA. Außerdem arbeitet die Agentur aktiv mit internationalen Einrichtungen und Organisationen auf dem Gebiet des Umweltschutzes zusammen.
Die Gründungsverordnung sieht ebenfalls vor, dass die EUA alle fünf Jahre einen „Bericht [...] über den Zustand der sowie die Tendenzen und Aussichten für die Umwelt“ veröffentlicht. Am 30. November 2010 wurde der Bericht des Jahres 2010 im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt.
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b Länder und Eionet. European Environment Agency (EEA), 25. Oktober 2012, abgerufen am 28. Juni 2012.
Weblinks [Bearbeiten]
55.68116249444412.586727142222Koordinaten: 55° 40′ 52″ N, 12° 35′ 12″ O
Europäische Agentur für den Wiederaufbau | Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen | Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs | Europäische Agentur für Flugsicherheit | Europäische Agentur für Grundrechte | Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit | Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz | Europäische Arzneimittelagentur | Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit | Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht | Europäische Eisenbahnagentur | Europäische Fischereiaufsichtsagentur | Europäische GNSS-Aufsichtsbehörde | Europäische Chemikalienagentur | Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen | Europäische Stiftung für Berufsbildung | Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen | Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung | Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten | Gemeinschaftliches Sortenamt | Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) | Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union | Europäische Umweltagentur | Europäische Polizeiakademie | Eurojust | Europol | Europäische Verteidigungsagentur | Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien | Satellitenzentrum der Europäischen Union | Euratom-Versorgungsagentur | Fusion for Energy
Exekutivagenturen: Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) | Europäischer Forschungsrat (ERC) | Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) | Gesundheit und Verbraucher (EAHC) | Forschung (REA) | Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-T EA)