Europäische Zahlungsunion
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Die Europäische Zahlungsunion (EZU) war ein Zusammenschluss mehrerer europäischer Länder, um den multilateralen Handels- und Zahlungsverkehr in Westeuropa zu fördern. Ziel der 1950 geschaffenen Union war die freie Konvertibilität aller beteiligten Währungen. Erreicht wurde dieses Ziel durch einen Kreditmechanismus und multilaterales Clearing. Die Verantwortung für Clearing-Zahlungen wurde der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich übertragen.[1] Nachdem 14 westeuropäische Staaten 1958 die Konvertibilität ihrer Währungen erklärt hatten, löste sich die EZU am 29. Dezember[2] auf. Nachfolger wurde das Europäische Währungsabkommen.