Europäisierung (Politikwissenschaft)

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Europäisierung beschreibt die Transformation sozialer, politischer Grundbedingungen und Prozesse und wird sowohl in der Sozial- und Politikwissenschaft als auch in der Geschichtswissenschaft zunehmend zur Beschreibung des gesellschaftlichen Wandels in Europa durch die europäische Integration gebraucht.

Allgemeiner Sprachgebrauch und Begriffswandel[Bearbeiten]

Der Begriff der Europäisierung wird in der Literatur unterschiedlich verwendet und im Allgemeinen in drei Bereichen angewendet. Im historischen Kontext meint er den Export von europäischen Werten, Kulturgütern und politischen Systemen im Rahmen und als Ergebnis des europäischen Kolonialismus. Im kulturellen Kontext bezieht er sich auf den Bedeutungsverlust von nationalen Identitäten durch die Entstehung und Angleichung an eine europäische Identität.[1]

In der Politikwissenschaft wurden die Begriffe Europäisierung und Europäische Integration ursprünglich synonym verwendet, da Europäisierung als „Europa-Werdung“ verstanden wurde, also als die Entstehung von politischen, rechtlichen und sozialen Institutionen auf europäischer Ebene.

Ab Anfang der 1990er Jahre erfolgte eine Ausdifferenzierung des Europäisierungsansatzes aus dem Ansatz der europäischen Integration. In Abgrenzung zur europäischen Integration beschreibt Europäisierung jetzt im Minimalkonsens die nationalen Reaktionen auf europäische Prozesse. Die durch Impulse der EU-Ebene ausgelösten politischen Veränderungen in den EU-Mitgliedsstaaten müssen dabei jedoch nicht unbedingt die europäische Integration vertiefen.

Einige politikwissenschaftliche Autoren unterscheiden zwischen einer Mitglieds- und Beitrittseuropäisierung. So wirkt sich die Europäisierung nicht nur auf EU-Mitgliedsstaaten aus, sondern auch auf potenzielle Beitrittskandidaten, wie beispielsweise die Türkei, oder auf EU-Nachbarländer wie Russland.

In der Politikwissenschaft gibt es eine Vielzahl von Definitionen des Konzeptes der Europäisierung. Eine erste und viel zitierte Definition verfasste 1994 Robert Ladrech, Professor für Politikwissenschaften an der School of Politics, International Relations and Philosophy, Keele University, UK. Er bezeichnet Europäisierung als einen stufenweisen Prozess einer Neuorientierung von Politik, indem politische Strömungen der europäischen Gemeinschaft Teil der nationalen Politik und Politikgestaltung werden.[2]

Eine Weiterentwicklung dieser Definition von Robert Ladrech nahm Claudio Radaelli vor und formulierte das bisher umfassendste Konzept der Europäisierung. Er formuliert Europäisierung als Prozess der Veränderung der Logik nationalen politischen Handelns. Anders als das von Ladrech umfasst sein Konzept die Entstehung europäischer Politik, aber auch deren Rückwirkung auf die Nationalstaaten.[2][3]

So ist Europäisierung ein interaktiver Prozess, der nicht nur die Auswirkungen europäischer Politik auf die nationale Ebene beschreibt, sondern auch die entgegengesetzte Wirkungsrichtung beinhaltet, da die Nationalstaaten – zumindest indirekt – für die europäischen Prozesse und die von der EU-Ebene ausgehenden Impulse verantwortlich sind, beziehungsweise diese beeinflussen.[4][5][6]

Neben verschiedenen Definitionen existieren verschiedene Europäisierungskonzepte, wie das Misfit-Modell, das Transformationsmodell oder die Betrachtung der Europäisierung als Makroprozess.

Theorien in der Politikwissenschaft[Bearbeiten]

Obwohl spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends in den verschiedensten Politikfeldern immer mehr empirische Studien zur Europäisierung durchführt wurden, herrscht nach wie vor ein Theoriedefizit. Es existiert noch keine fertig ausgearbeitete Theorie, so dass alle hier aufgeführten Erklärungen lediglich als Theorieansätze verstanden werden können.[7]

Misfit-Modell[Bearbeiten]

Das Misfit-Modell ist ein Grundmodell, das versucht, die Europäisierung zu erklären.

Dem Misfit-Modell liegt die Frage nach der Passfähigkeit der nationalen Strukturen angesichts des Europäisierungsdrucks zugrunde. Der Misfit zwischen den beiden Ebenen ist der zentrale Parameter für den Charakter und das Ausmaß des innerstaatlichen Wandels. Dabei geht das Ausmaß des Veränderungsdrucks nicht nur von der EU-Ebene aus, sondern hängt auch wesentlich von den innerstaatlichen Gegebenheiten ab. Je geringer also die Passfähigkeit ist, desto größer ist der Anpassungsdruck auf die nationalen Strukturen. Der innenpolitische Wandel beschränkt sich beim Misfit-Modell allerdings nur auf die innerstaatlichen Strukturen und bezieht einen Wandel der politischen Prozesse nicht mit ein.[5] Dadurch, dass ein Misfit nur entsteht, wenn Anpassungsdruck von außen herrscht, also klare Vorgaben seitens der EU-Ebene bestehen, kann dieses Modell Europäisierung nur dann erklären, wenn der Integrationsprozess positiv verläuft. Andere Europäisierungsmechanismen, wie beispielsweise horizontale Impulse, können jedoch nicht erklärt werden.[4]

Als Erklärungsmodell der Europäisierung hat sich das Misfit-Modell erst durch systematische Erweiterung unter dem Namen „Top-Down-Modell“ durchgesetzt. Im „Top-Down-Modell“ geht es zusätzlich um die Frage, unter welchen Bedingungen es überhaupt zur Europäisierung, also zur Anpassung nationalstaatlicher Prozesse oder Institutionen auf Grund von EU-Impulsen kommt. Die Passfähigkeit wird als funktionales Defizit der nationalstaatlichen Ebene verstanden. Nur wenn sich nationalstaatliche Strukturen und Prozesse als unvereinbar mit den Impulsen der EU-Ebene erweisen, kommt es zu einer Anpassung. Voraussetzung ist hierbei, dass hinreichende innerstaatliche Bedingungen Veränderungen im Rahmen der Europäisierung auch zulassen.

Versucht ein nationalstaatlicher Akteur Veränderungen auf der EU-Ebene herbeizuführen, handelt es sich um Europäische Integration und nicht um Europäisierung.

Folgendes Schema verdeutlicht die Europäisierung als EU-induzierter Adaptionsprozess:[5]

„Passfähigkeit“ („misfit“) zwischen Europäisierung und innerstaatlichen Strukturen (= Anpassungsdruck)

Institutionen und Akteure reagieren auf Gelegenheitsstrukturen:

  • Zahl von Vetopositionen
  • Passfähige formale Institutionen

→ Redistribution institutioneller Ressourcen

Normen und Ideen lösen Wandel aus:

  • Norm-Unternehmer
  • Passfähige informale Institutionen

→ Soziales Lernen, Norminternalisierung, Identitätsentwicklung

Innerstaatlicher Wandel im Hinblick auf:

  • Polity
  • Politics
  • Policies


Das Misfit-Modell klärt allerdings nicht, wie der EU-Einfluss auf den innerstaatlichen Wandel bestimmt werden kann und ignoriert Einwirkung globaler Prozesse. Das Misfit-Modell reicht als alleiniges Modell zu Erklärung der Europäisierung somit nicht aus.[5]

Transformationsmodell[Bearbeiten]

Das erweiterte und spezifizierte Transformationsmodell nach Beichelt[5]

Im Transformationsmodell geschehen Änderungen von nationalstaatlichen Strukturen und Änderungen des nationalen politischen Systems durch binnenpolitische Prozesse. Politische Prozesse der nationalstaatlichen Akteure beginnen und enden auf der nationalen Ebene.

Europäische Politik wird als eine externe Einwirkung auf den binnenpolitischen Prozess betrachtet. Die Europäisierung wird hierbei nur als eine Variable unter mehreren gesehen, die die Ursache für einen innerstaatlichen Wandel ist. Primär sind die Ursache für einen Wandel jedoch Akteure, Probleme, Ressourcen, Politikstile und Diskurse der nationalen Ebene.

Die Grundidee des Transformationsmodells beschreibt also die Konzeption des nationalen politischen Prozesses durch externe europäischer Einflussfaktoren, aber auch durch globale Einflussfaktoren.

Der wesentliche Unterschied zum Misfit-Modell besteht darin, dass das Transformationsmodell die Transformation nationalstaatlicher Strukturen und binnenpolitischer Prozesse zwischen zwei Zeitpunkten (t0 und t1) untersucht.

Das Transformationsmodell erweitert dabei die Europäisierung um räumliche Kontexte, bestehend aus drei Ebenen, die Einfluss auf die Änderungen des politischen Prozesses nehmen, der das nationalstaatliche politische System transformiert. Hierbei ist – im Gegensatz zum Misfit-Modell – nicht nur die EU-europäische Dimension ein wichtiger Einflussfaktor auf den politischen Prozess. Zum einen wird eine regionale Dimension berücksichtigt, da zunehmend subnationale Akteure und regionale Netzwerke politische Entscheidungen beeinflussen. Zum anderen spielt, wie bereits erwähnt, die globale Dimension eine wichtige Rolle. Die Integrationswissenschaft beispielsweise sieht die Europäisierung als einen Sonderfall der Globalisierung.

Durch Einbeziehen dieser räumlichen Kontexte besteht die Möglichkeit, den spezifischen Einfluss der EU-Ebene auf die nationalstaatliche Ebene gegenüber anderen Einflussfaktoren abzugrenzen und weitgehend isoliert zu betrachten.

Neben den räumlichen Kontexten kann das Transformationsmodell um systemische Kontextfaktoren erweitert werden. Normen und Ideen, Institutionen und Akteure werden als Mechanismen der Europäisierung angesehen. Nebenstehendes Schema veranschaulicht die Wirkungsweise und -zusammenhänge der Europäisierung im Transformationsmodell.

Das Transformationsmodell kann bei Entscheidungen, die den binnenstaatlichen Policy-Zyklus durchlaufen, als Erklärung der Europäisierung angewendet werden, allerdings nicht bei Entscheidungen, die von der Kommission formal selbstständig getroffen werden.

Durch die hohe Komplexität des Transformationsmodells wird zudem eine konkrete Abbildung empirischer Situationen erschwert. Ähnlich wie dem Misfit-Modell ist im Transformationsmodell die Wirkungsrichtung europäischer Impulse auf die nationalstaatliche Ebene linear, die entgegengesetzte Wirkungsrichtung wird auch im Transformationsmodell als Europäische Integration, nicht als Europäisierung bezeichnet.[5]

Teil eines Makroprozesses[Bearbeiten]

Bei der Betrachtung der Europäisierung als Makroprozess kann die Europäisierung in drei sich überschneidende Ebenen eingeteilt werden: in die Ebene der Europäischen Union, die Ebene der Mitgliedsstaaten und die Globale Ebene. Ähnlich wie die Auswirkungen der Europäisierung, kann bei Betrachtung auf der Makroebene neben der Europäischen Union ein weiterer möglicher Impulsgeber für Veränderungen der nationalen Politik der EU-Mitgliedsländer entdeckt werden. Auch die Globale Ebene kann Effekte erreichen, die denen der Europäisierung ähneln. Während die Überschneidung von EU und Mitgliedsstaaten als Europäisierung bezeichnet werden kann, muss bei Prozessen zwischen Globaler Ebene und Mitgliedsstaaten, beziehungsweise Globaler Ebene und der EU unterschieden werden. Als Beispiele des Einfluss der Globalen Ebene auf die EU und später durch Europäisierung auf ihre Mitgliedsstaaten, können der Klimaschutz, eine gemeinsam angestrebte Finanzpolitik nach der Finanzkrise 2008 oder die Auseinandersetzung mit ACTA auf europäischer Ebene betrachtet werden.

Vektoren der Europäisierung[Bearbeiten]

Europäisierung der nationalen Ebene[Bearbeiten]

Den Einfluss der europäischen Politik auf die Mitgliedsstaaten wird auch als Top-down Europäisierung bezeichnet. Der Prozess der Europäisierung beinhaltet Veränderungen, die im Zuge der europäischen Integration durch Europäisierungsimpulse hervorgerufen und dann in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden. Europäisierungsimpulse können beispielsweise Richtlinien und Verordnungen sein, oder neu geschaffene Anreizstrukturen, Incentives für Fördergelder. Ein Beispiel hierfür ist die Umsetzung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs in den jeweiligen Mitgliedsstaaten. In jüngerer Zeit wurden vermehrt Auswirkungen der EU auf Nicht-Mitgliedsstaaten wie die Schweiz, Norwegen und die mittel- und osteuropäischen Mitgliedsländer, beziehungsweise EU-Beitrittskandidaten wie Kroatien thematisiert.[8]

  1. vom europäischen zum nationalen öffentlichen Sektor
  2. vom europäischen öffentlichen zum nationalen privaten Sektor
  3. vom europäischen privaten Sektor zum nationalen privaten Sektor
  4. vom europäischen privaten Sektor zum öffentlichen privaten Sektor

Nationaler Einfluss auf europäischer Ebene[Bearbeiten]

Der Einfluss der Mitgliedsstaaten auf die Europäische Union wird als Bottom-up Europäisierung bezeichnet.[8]

  1. vom nationalen zum europäischen öffentlichen Sektor
  2. vom nationalen öffentlichen zum europäischen privaten Sektor
  3. vom nationalen zum europäischen privaten Sektor
  4. vom nationalen privaten zum europäischen öffentlichen Sektor

Der liberale Intergouvernementalismus ist eine Theorie der Politikwissenschaft, die erklärt, dass wirtschaftlich mächtigere Staaten eine höhere Chance haben eigene politische Ideen auf europäischer Ebene durchzusetzen.[9]

Beispiele[Bearbeiten]

Die Europäisierung lässt sich in den unterschiedlichsten Bereichen beobachten. So spricht man beispielsweise von einer Europäisierung der Interessengruppen, wenn diese ihren Handlungshorizont um die europäische Ebene erweitern. Veränderungen können in der Struktur des Verbandssystems, bei den Partizipationsmöglichkeiten der Interessengruppe am politischen Geschehen sowie auch in der Strategie und der organisatorischen Struktur der Interessengruppen selbst festgestellt werden. Unter der Europäisierung der Zivilgesellschaft versteht man das Entstehen einer europäischen Zivilgesellschaft. [10] [11]

Gerade in Hinblick einer Europäische Öffentlichkeit ist der Begriff der Europäisierung ein zentraler Aspekt. Die Vertreter der neofunktionalistischen Theorienschule greifen eine Top-Down-Europäisierung auf. Durch einen sogenannten Übertragungseffekt überträgt sich das Interesse an Europa von der bereits vorhanden transnationale Fachöffentlichkeiten auf andere Öffentlichkeitsebenen. Diese Europäisierung „von Oben“ steht einer Bottom-up Europäisierung, die Karl W. Deutsch in seiner transaktionistischen Theorie beschreibt, entgegen. Eine Europäische Öffentlichkeit nach Deutsch führt zu einer Integration durch Kommunikation, welche zu einer „Herausbildung eines Gemeinschaftsgefühls (sense of community)“ führt und „das zusammen mit Institutionen und Entscheidungsprozessen über längere Zeit stabile Erwartungen in der Bevölkerung auf friedliche Veränderungen begründet.“ [12]

Systemebenen der Europäisierung[Bearbeiten]

Die Auswirkungen auf die nationale Politik der EU-Mitgliedsländer findet in den Bereichen der polity, politics und policies statt. [13]

Polity[Bearbeiten]

Auf der strukturellen Ebene werden vor allem Auswirkungen auf die staatlichen Institutionen und Verwaltungsvorgänge betrachtet.

Politics[Bearbeiten]

Im Prozessbereich finden sich vor allem Auswirkungen auf dem Feld der Interessenvermittlung. Die Bildung von Interessenverbänden auf europäischer Ebene kann dabei zu Auswirkungen auf nationale Interessenvermittlung führen.

Policy[Bearbeiten]

Bezüglich der Politikinhalte wird vor allem die Implementierung von europäischen Vorgaben betrachtet.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Karin Auel: Europäisierung nationaler Politik. In: Hans-Jürgen Bieling, Marika Lerch (Hrsg.): Theorien der europäischen Integration. VS Verlag für Sozialwissenschaft, Wiesbaden 2005, S. 293-318.
  •  Heinz-Jürgen Axt, Milosoki, Antonio, Schwarz, Oliver: Europäisierung - ein weites Feld. Literaturbericht und Forschungsfragen. In: Politische Vierteljahresschrift. Nr. 48, 2007, S. 136-149.
  •  Tanja A. Börzel, Diana Panke: Europeanization. In: Michelle Cini, Nieves Pérez-Solórzano Borragán (Hrsg.): European Union Politics. Oxford University Press, Oxford 2010, S. 405-417.
  •  Tanja A. Börzel: Europäisierung der deutschen Politik?. In: Manfred G. Schmidt, Reimut Zohlnhofer, (Hrsg.): Regieren in der Bundesrepublik Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaft, Wiesbaden 2006, S. 491-509.
  •  Tobias Chilla: Punkt, Linie, Fläche - Territorialisierte Europäisierung. In: Luxemburg Studien 5. Peter Lang, Frankfurt am Main 2013.
  •  Theofanis Exadaktylos, Claudio M. Radaelli (Hrsg.): Research Design in European Studies. Establishing Causality in Europeanization. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2012, ISBN 9780230285316.
  •  Klaus H. Goetz, Simon Hix: Europeanised politics?. European integration and national political systems. Frank Cass, London, Portland 2001, ISBN 0714651419.
  •  Robert Ladrech: Europeanization of Domestic Politics and Institutions:: The Case of France. In: JCMS: Journal of Common Market Studies. 32, Nr. 1, 1994, S. 69–88.
  •  Johan P. Olsen: The Many Faces of Europeanization. In: Michelle Cini, Amy Verdun (Hrsg.): JCMS: Journal of Common Market Studies. Band 40, Nr. 5, Wiley-Blackwell, Oxford Dezember 2002, ISSN 1468-5965, S. 921–952.
  •  Claudio M. Radaelli: The Europeanization of Public Policy. In: Kevin Featherstone, Claudio M. Radaelli (Hrsg.): The Politics of Europeanization. Oxford University Press, New York 2003, S. 27-56.
  •  Rinus van Schendelen: Die Kunst des EU-Lobbyings. Erfolgreiches Public Affairs Management im Labyrinth Brüssels. Lexxion, Der Juristische Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86965-194-1.
  •  Roland Sturm: Was ist Europäisierung?. Zur Entgrenzung und Einbindung des Nationalstaats im Prozess der europäischen Integration. In: Gunnar Folke Schuppert, Ingolf Pernice, Ulrich Haltern (Hrsg.): Europawissenschaft. Nomos, Baden-Baden 2003, S. 101-128.
  •  Roland Sturm, Heinrich Pehle: Das neue deutsche Regierungssystem. Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland. 2. Auflage Auflage. Opladen 2006.
  •  Rainer Eising: Die Europäisierung deutscher Interessengruppen: Passen die Institutionen und reichen die Kapazitäten?. In: Rainer Eising, Beate Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa. Baden-Baden 2005, S. S. 311-339.
  •  Barbara Finke, Michèle Knodt: Zivilgesellschaft und zivilgesellschaftliche Akteure in der Europäische Union. In: Barbara Finke, Michèle Knodt (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden 2005, S. S. 11-28.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: europäisieren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Birgit Sittermann, Westfälische Wilhelmsuniversität (Hrsg.): Europeanization – A Step Forward in Understanding Europe?. Münster 2006 (online (PDF; 161 kB), abgerufen am 18. November 2012).
  2. a b Karin Auel: Europäisierung nationaler Politik. In: Hans-Jürgen Bieling, Marika Lerch (Hrsg.): Theorien der europäischen Integration. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, S. 295/6.
  3. Claudio M. Radaelli: The Europeanization of Public Policy. In: Kevin Featherstone, Claudio M. Radaelli: The Politics of Europeanization. Oxford University Press, New York 2003.
  4. a b  Heinz-Jürgen Axt, Antonio Milosoki, Oliver Schwarz: Europäisierung - ein weites Feld. Literaturbericht und Forschungsfragen. In: Politische Vierteljahresschrift. Nr. 48, 2007, S. 136-149.
  5. a b c d e f  Timm Beichelt: Deutschland und Europa. Die Europäisierung des politischen Systems. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15141-0 (Google Books, abgerufen am 18. November 2012).
  6.  Tanja A. Börzel: Europäisierung der deutschen Politik?. In: Manfred Gustav Schmidt, Reimut Zohlnhofer, (Hrsg.): Regieren in der Bundesrepublik Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaft, Wiesbaden 2006, S. 491-509.
  7.  Katrin Auel: Europäisierung nationaler Politik. In: Hans-Jürgen Bieling, Marika Lerch (Hrsg.): Theorien der europäischen Integration. Wiesbaden 2012, S. S. 247–269.
  8. a b  Rinus van Schendelen: Machiavelli in Brussels. the art of lobbying the EU. 4. Auflage. Amsterdam University Press, Amsterdam 2007, ISBN 9053567666.
  9. Andrew Moravcsik: The Choice for Europe.Social Purpose&State Power from Messina to Maastricht. Ithaca/NY 1998
  10.  Rainer Eising: Die Europäisierung deutscher Interessengruppen: Passen die Institutionen und reichen die Kapazitäten?. In: Rainer Eising, Beate Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa. Baden-Baden 2005, S. S. 311-339.
  11.  Barbara Finke, Michèle Knodt: Zivilgesellschaft und zivilgesellschaftliche Akteure in der Europäische Union. In: Barbara Finke, Michèle Knodt (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden 2005, S. S. 11-28.
  12.  Christoph O. Meyer: Europäische Öffentlichkeit als Kontrollsphäre: Die Europäische Kommission, die Medien und politische Verantwortung. Berlin 2002, S. S.60f.
  13.  Christoph Knill: Die EU und die Mitgliedsstaaten. In: Katharina Holzinger (Hrsg.): Die Europäische Union:Theorien und Analysekonzepte. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2005, S. 153-179.