Europeada

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Logo der Europeada 2012

Die Europeada ist die Fußball-Europameisterschaft der sprachlichen (autochthonen) Minderheiten, die von der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) in Zusammenarbeit mit der für das jeweilige Turnier gastgebenden Minderheit organisiert wird. Die erste Europeada fand im Vorfeld der Europameisterschaft der UEFA 2008 bei den Rätoromanen im Kanton Graubünden in der Schweiz statt. Das damalige Finale gewannen die Südtiroler gegen die kroatische Minderheit in Serbien mit 1:0.

Die Europeada 2012 fand vom 16. bis 24. Juni 2012 parallel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 statt. Veranstalter waren 2012 die Sorben in der sächsischen Oberlausitz.

Europeada 2012[Bearbeiten]

Spielorte der Europeada 2012

Die Europeada 2012 fand vom 16. bis 24. Juni 2012 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Sachsens Stanislaw Tillich in der Oberlausitz statt. Ausrichter war die Domowina, der Dachverband der sorbischen Vereine und Organisationen in der Lausitz. Die Gruppenauslosung der einzelnen Mannschaften fand am 1. Dezember 2011 in der sächsischen Landesvertretung in Berlin statt. In der Vorrunde trafen 19 Mannschaften in 5 Gruppen aufeinander. Während die Gastgeber im Viertelfinale ausschieden, erreichten die Kärntner Slowenen, die Roma in Ungarn, die deutschsprachigen Südtiroler und die Kroaten aus Serbien das Halbfinale.

Partner und Sponsoren der Europeada 2012 waren unter anderem der Freistaat Sachsen, der Westlausitzer Fußball Verband e.V., das Bundesinnenministerium und der Energiekonzern Vattenfall Europe. Medienpartner war der Mitteldeutsche Rundfunk.

Die Spielorte der zweiten Europeada waren Crostwitz, Nebelschütz, Neschwitz, Panschwitz-Kuckau, Radibor, Ralbitz und Wittichenau. Das Finale fand im Stadion Müllerwiese in Bautzen statt, dabei konnten sich erneut die Südtiroler durchsetzen, die die Roma in Ungarn mit 3:1 besiegten.[1] Zuvor hatten sie im Halbfinale die Finalisten von 2008 (Kroaten in Serbien) 4:0 besiegten.[2]

Spielplan[3][Bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten]
Lausitzer Sorben – Deutsche Minderheit aus Polen 4:3
Kärntner Slowenen – Minderheitenauswahl aus Estland 7:0
Lausitzer Sorben – Kärntner Slowenen 0:1
Deutsche Minderheit aus Polen – Minderheitenauswahl aus Estland 3:0
Lausitzer Sorben – Minderheitenauswahl aus Estland 8:0
Deutsche Minderheit aus Polen– Kärntner Slowenen 1:1
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Kärntner Slowenen 7 9:1 +8
Lausitzer Sorben 6 12:4 +8
Deutsche Minderheit aus Polen 4 7:5 +2
Minderheitenauswahl aus Estland 0 0:18 −18
Gruppe B[Bearbeiten]
Roma aus Ungarn – Russlanddeutsche 1:1
Rätoromanen – Slowakische Minderheit aus Ungarn 0:2
Roma aus Ungarn – Rätoromanen 9:0
Russlanddeutsche – Slowakische Minderheit aus Ungarn 6:1
Roma aus Ungarn – Slowakische Minderheit aus Ungarn 3:0
Russlanddeutsche - Rätoromanen 6:0
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Roma aus Ungarn 7 13:1 +12
Russlanddeutsche 7 13:2 +11
Slowakische Minderheit aus Ungarn 3 3:9 -6
Rätoromanen 0 0:17 −17
Gruppe C[Bearbeiten]
Kroatische Minderheit aus Serbien – West-Thrakien Türken 6:2
Ladiner – Nordfriesen 2:0
Kroatische Minderheit aus Serbien – Ladiner 6:0
West-Thrakien Türken – Nordfriesen 2:5
Kroatische Minderheit aus Serbien – Nordfriesen 5:0
West-Thrakien Türken – Ladiner 1:1
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Kroatische Minderheit aus Serbien 9 17:3 +14
Ladiner 4 3:7 -4
Nordfriesen 3 5:9 -4
West-Thrakien Türken 1 6:12 −6
Gruppe D[Bearbeiten]
Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol – Ungarndeutsche 8:0
Karachay – Deutsche Minderheit aus Dänemark ausgefallen
Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol – Karachay 3:0
Ungarndeutsche – Deutsche Minderheit aus Dänemark ausgefallen
Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol – Deutsche Minderheit aus Dänemark ausgefallen
Ungarndeutsche – Karachay 0:2
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol 6 11:0 +11
Karachay 3 2:3 -1
Ungarndeutsche 0 0:10 -10
Deutsche Minderheit aus Dänemark
Gruppe E[Bearbeiten]
Dänische Minderheit aus Deutschland – Zimbern 4:1
Waliser – Okzitaner 2:5
Dänische Minderheit aus Deutschland – Waliser 5:3
Zimbern – Okzitaner 0:5
Dänische Minderheit aus Deutschland - Okzitaner 0:1
Zimbern – Waliser 3:2
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Okzitaner 9 11:2 +9
Dänische Minderheit aus Deutschland 6 9:5 +4
Zimbern 3 4:11 -7
Waliser 0 7:13 −11

Viertelfinale[Bearbeiten]

Donnerstag, 21. Juni 2012, 18.30, in Pančicy-Kukow / Panschwitz-Kuckau

Roma Roma aus UngarnFlagge der Sorben Lausitzer Sorben 1:0

Donnerstag, 21. Juni 2012, 18.30, in Radwor / Radibor

Südtirol Deutschsprachige Volksgruppe aus SüdtirolOkzitanische Flagge Okzitaner 3:0

Donnerstag, 21. Juni 2012, 16.00, in Njebjelčicy / Nebelschütz

Slowenien Kärntner SlowenenDänische Minderheit in Südschleswig Dänische Minderheit aus Deutschland 5:0

Donnerstag, 21. Juni 2012, 16.00, in Kulow / Wittichenau

Kroaten in Serbien Kroatische Minderheit aus SerbienDeutschland Russlanddeutsche 3:1

Halbfinale[Bearbeiten]

Freitag, 22. Juni 2012, 16.00, in Chrósćicy / Crostwitz

Kroaten in Serbien Kroatische Mdh. aus Serbien — Südtirol Deutschspr. Vgr. aus Südtirol 0:4

Freitag, 22. Juni 2012, 18.30, in Ralbicy / Ralbitz

Slowenien Kärntner Slowenen — Roma Roma aus Ungarn 5:6 n. E.

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

Samstag 23. Juni 2012, 11.00, in Budyšin / Bautzen

Kroaten in Serbien Kroatische Minderheit aus SerbienSlowenien Kärntner Slowenen 1:0

Finale[Bearbeiten]

Sa. 23. Juni 2012, 13.30, in Budyšin / Bautzen

Südtirol Deutschsprachige Volksgr. aus SüdtirolRoma Roma aus Ungarn 3:1

Europeada 2008[Bearbeiten]

Logo der Europeada 2008

Die erste Auflage der Europeada im Jahr 2008 entstand aus einem Wettbewerb des Marketingunternehmens Schweiz Tourismus (ST), welchen Sedrun Disentis Tourismus (SDT) und das Internationale Cultur Forum Disentis (ICF) mit der Idee einer Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten gewannen. Im Anschluss beteiligten sich auch die rätoromanische Kulturorganisation Lia Rumantscha (LR) sowie der Dachverband der europäischen Minderheiten FUEV an dem Projekt.

Organisation[Bearbeiten]

Ziel der Veranstaltung war es, auf die sprachlichen Minderheiten in Europa aufmerksam zu machen und ihnen eine Möglichkeit zur Vernetzung zu bieten. Außerdem sollte die Surselva, das Bündner Oberland, touristisch präsentiert werden. Die Veranstaltung stand unter dem Patronat der Regierung Graubündens, unterstützt wurde sie von Prominenten aus Sport und Politik wie dem Ex-Bundesrat Adolf Ogi und Ralph Zloczower, dem Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes. Das Budget für die Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten lag bei 230.000 Franken.

Die Spiele wurden nach den Regeln der FIFA ausgetragen, allerdings lag der Spielplan im Vergleich zum UEFA-Wettbewerb viel enger beisammen – die Mannschaften mussten bis zu sechs Spiele innerhalb einer Woche absolvieren. Zum Wettbewerb zugelassen waren neben den Männern auch A- und B-Junioren sowie Frauen.

Austragungsstätten waren sieben Ortschaften im Bezirk Surselva (Sedrun, Disentis/Mustér, Trun, Danis-Tavanasa, Ilanz, Schluein, Laax und Vella), außerdem Trin und Domat/Ems im Bezirk Imboden sowie Chur im Bezirk Plessur. Im Rahmenprogramm fand zudem eine Tagesveranstaltung mit Musik und Folklore statt, die dem kulturellen Austausch der Völker dienen soll.

Eine elfköpfige Crew der Schweizer Armee organisierte sämtliche Transportdienste zwischen den Spielorten.

Spielplan[Bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten]

Die Gruppen wurden am 13. Februar 2008 in einem Zürcher Hotel in Anwesenheit des Ständeratspräsidenten Christoffel Brändli ausgelost.

Ursprünglich waren fünf Vorrundengruppen vorgesehen, deren erstplatzierte Mannschaften sowie die drei besten Zweitplatzierten ins Viertelfinale einziehen sollten. Durch den Rückzug der Slowenen aus Italien, der Lemken und der Aromunen aus Mazedonien (die Aromunen bekamen die Schengen-Visa nicht rechtzeitig) wurden jedoch die Gruppen B und C zu einer Gruppe B/C vereinigt. In dieser speziellen Gruppe B/C waren 5 Mannschaften, da jedoch aufgrund des Zeitplanes nur 3 Spiele pro Mannschaft möglich waren, wurde ausgelost, wer gegen wen spielen sollte. Bei Punktegleichheit entschied dann in dieser speziellen Gruppe nicht das Torverhältnis oder das direkte Duell, sondern die Fairplaywertung (Anzahl Rote/Gelbe Karten). Aus den nun vier Gruppen zogen die Gruppenersten und Gruppenzweiten ins Viertelfinale ein.

Gruppe A[Bearbeiten]
  • Für die Waliser nahm der Clwb Cymric (nach dem Eigennamen des Walisischen: Cymraeg) teil, bei dem ausschließlich walisisch sprechende Fußballer spielen.
  • Laut einer Volkszählung von 2002 zählt die deutsche Minderheit in Polen circa 150.000 Menschen, die deutsche Botschaft in Warschau geht dagegen von circa 300.000 Menschen aus, die vor allem in den Woiwodschaften Oppeln und Schlesien leben. Seit 1991 werden die Interessen der Deutschen in Polen durch den Verband der Deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften vertreten.
  • Die Rätoromanen leben im Kanton Graubünden in der Schweiz. Insgesamt wird das Rätoromanische bzw. Bündnerromanische noch von etwa 60.000 Einwohnern gesprochen.
  • Früher lebten fast eine Million Deutsche in Ungarn, viele wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland oder in die Sowjetunion verschleppt. Heute gibt es nur noch ungefähr 70.000 Ungarndeutsche.
Rätoromanen – Deutsche in Ungarn 5:1
Waliser – Deutsche in Polen 0:2
Waliser – Rätoromanen 0:4
Deutsche in Polen – Deutsche in Ungarn 4:0
Waliser – Deutsche in Ungarn 3:3
Deutsche in Polen – Rätoromanen 3:1
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Deutsche in Polen 9 9:1 +8
Rätoromanen 6 10:4 +6
Waliser 1 3:9 −6
Deutsche in Ungarn 1 4:12 −8
Gruppe B/C[Bearbeiten]
  • Im 7,5 Millionen Einwohner zählenden Katalonien ist Katalanisch vor Spanisch Amtssprache und wird an Schulen und Universitäten gefördert, insgesamt sprechen fünf Millionen Menschen Katalanisch als Muttersprache (unter anderem noch in der Region Valencia und auf den Balearen). Die Mannschaft der Katalanen stammt aus Girona.
  • Für die aus etwa 50.000 Menschen bestehende dänische Minderheit aus Südschleswig nahm eine Auswahl des Dänischen Jugendverbandes in Südschleswig (SdU) teil.
  • In Rumänien leben heute nach Angaben der Regierung 26.500 Aromunen, unter anderem in den Regionen Constanța, Tulcea und Călărași. Die aromunische Mannschaft besteht aus Spielern verschiedener Altersgruppen und soll so die Dynamik des aromunischen Volkes repräsentieren. Das frühe Ausscheiden der vom Ex-Weltklassespieler Gheorghe Hagi finanziell unterstützten Mannschaft war eine Enttäuschung für die Mannschaft.
  • Ungefähr 200.000 Karatschaier leben in Russland in der Region Karatschai-Tscherkessien. Bei der Europeada wurden sie von der Mannschaft „Elbrusoid“ vertreten.
  • Die Südtiroler Mannschaft besteht zum Großteil aus Spielern der Oberligavereine Obermais, St. Pauls, St. Georgen und Stegen (Eccelenza, 6. italienische Liga) und wird verstärkt mit drei Profis aus der Serie C2 (4. italienische Liga). In Südtirol löste das Turnier große Begeisterung aus, Politiker sprechen bereits von einer möglichen Austragung in Südtirol in vier Jahren. In der Südtiroler Mannschaft spielten sowohl deutsch- wie auch ladinischsprachige Spieler.
Südtiroler – Aromunen in Rumänien 3:0
Dänen in Deutschland – Katalanen 15:1
Dänen in Deutschland – Südtiroler 0:3
Aromunen in Rumänien – Karatschaier 6:1
Katalanen – Aromunen in Rumänien 0:19
Karatschaier – Südtiroler 1:7
Dänen in Deutschland – Karatschaier 6:1
Katalanen – Rätoromanen 1 0:5
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Südtiroler 9 13:1 +12
Dänen in Deutschland 2 6 21:5 +16
Aromunen in Rumänien 6 25:4 +21
Karatschaier 0 3:19 −16
Katalanen 0 1:39 −38

1 Damit auch die Katalanen drei Spiele auf ihrem Konto haben, mussten die Rätoromanen aus Gruppe A als dritter Gegner einspringen. Für die Rätoromanen wurde das Spiel nicht gewertet.
2 Die Dänen bekamen einen Fair-Play-Bonus und rangieren deshalb vor den Aromunen.

Gruppe D[Bearbeiten]
  • Die kroatische Minderheit ist in der Region Vojvodina eine anerkannte nationale Minderheit und besteht aus etwa 74.000 Menschen.
  • Für die deutsche Minderheit in Nordschleswig spielte eine Auswahl des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig.
  • Die Mannschaft der aus Schleswig-Holstein stammenden etwa 50.000 Nordfriesen wurde von der Friisk Foriining gestellt. Sie traten als einzige teilnehmende Mannschaft mit einer reinen Damenmannschaft an.
  • Die ursprünglich aus Indien stammenden Roma bilden in Ungarn mit 400.000 bis 600.000 Menschen die größte Minderheit des Landes.
Deutsche in Dänemark – Nordfriesen 19:4
Kroaten in Serbien – Roma in Ungarn 0:2
Kroaten in Serbien – Deutsche in Dänemark 12:1
Roma in Ungarn – Nordfriesen 46:1
Kroaten in Serbien – Nordfriesen 21:2
Roma in Ungarn – Deutsche in Dänemark 3:0
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Roma in Ungarn 9 51:1 +50
Kroaten in Serbien 6 33:5 +28
Deutsche in Dänemark 3 20:19 +1
Nordfriesen 0 7:86 −79
Gruppe E[Bearbeiten]
  • Mit circa 1000 Sprechern sind die Zimbern aus Italien die kleinste der teilnehmenden Minderheiten – alle Spieler kommen aus der Gemeinde Lusern im Trentino, die 2006 303 Einwohner zählte.
  • Okzitanien (das südliche okzitanischsprachige Drittel Frankreichs) dagegen besitzt sogar eine eigene Nationalmannschaft, die allerdings kein Mitglied der UEFA oder FIFA ist und daher nur Freundschaftsspiele bestreiten kann. Insgesamt absolvierte die Mannschaft bisher sieben Partien, darunter eines beim Viva World Cup 2006, wo sie aber dem späteren Sieger Sápmi (Lappland) 0:7 unterlagen. Den höchsten Sieg konnte sie im September 2005 mit 15:0 gegen Tschetschenien erreichen.
  • Die ungefähr 60.000 Sorben aus der Lausitz sind in Deutschland eine anerkannte nationale Minderheit und werden von der Stiftung für das sorbische Volk des Bundes und der Länder Brandenburg und Sachsen unterstützt. Für die Sorben traten vor allem junge Spieler unter 20 Jahren an.
  • Nur etwa 7000 Kroaten leben heute im Westen Rumäniens im Kreis Caraș-Severin.
Okzitanier – Zimbern 2:1
Sorben – Kroaten in Rumänien 4:1
Okzitanier – Sorben 1:2
Zimbern – Kroaten in Rumänien 0:0
Okzitanier – Kroaten in Rumänien 5:0
Zimbern – Sorben 0:0
Mannschaft Pkt. Tore Diff.
Sorben 7 6:2 +4
Okzitanier 6 8:3 +5
Zimbern 2 1:2 −1
Kroaten in Rumänien 1 1:9 −8

Viertelfinale[Bearbeiten]

Deutsche in Polen – Kroaten in Serbien 0:2
Roma in Ungarn – Rätoromanen 5:1
Sorben – Dänen in Deutschland 1:3
Südtiroler – Okzitanier 2:0

Halbfinale[Bearbeiten]

Kroaten in Serbien Kroaten in SerbienDänemark Dänen in Deutschland 5:1
Roma Roma in Ungarn – Südtirol Südtiroler 0:4

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

Dänemark Dänen in Deutschland – Roma Roma in Ungarn 0:9

Finale[Bearbeiten]

Kroaten in Serbien Kroaten in Serbien – Südtirol Südtiroler 0:1

Reaktionen[Bearbeiten]

Insgesamt verfolgten gut 5000 Zuschauer bei zum Teil sehr schlechtem Wetter die einzelnen Spiele. Obwohl diese Zahl unter den Erwartungen der Veranstalter blieb, wurde die EM als großer Erfolg bewertet. Da die Idee einer Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten positiv aufgenommen wurde und ein breites mediales Echo in vielen Ländern fand, soll sie zur festen Einrichtung werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.sportnews.bz/de/fussball/news-detail/news/europeada-suedtirol-schafft-die-mission-titelverteidigung.html
  2. http://www.sportnews.bz/de/fussball/news-detail/news/europeada-suedtirol-zieht-ins-finale-ein-video.html
  3. http://www.europeada.eu/index.php?inhalt=turnier

Weblinks[Bearbeiten]