European Association for Psychotherapy

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Die European Association for Psychotherapy (dt.: Europäischer Psychotherapie-Verband) hat ihren Sitz in Wien. Präsident ist Eugenijus Laurinaitis (Litauen), als Vizepräsidenten fungieren Adrian Rhodes (Großbritannien) und Celia Scanlan (Großbritannien). Generalsekretär der EAP ist der Österreicher Alfred Pritz, der Gründungsrektor der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. In den Räumlichkeiten der Universität befindet sich auch das EAP-Büro.

Die EAP repräsentiert 128 Organisationen (darunter 28 nationale Dachverbände und 17 Europäische Vereinigungen) aus 41 Ländern mit mehr als 120.000 Psychotherapeuten. Beitreten können auch Individualmitglieder. Beruhend auf der Strasbourg Declaration on Psychotherapy of 1990 (dt.: Straßburger Erklärung zur Psychotherapie von 1990) vertritt die EAP die Notwendigkeit hoher Ausbildungsstandards auf wissenschaftlicher Basis und kämpft für freie und unabhängige Ausübung der Psychotherapie in ganz Europa.[1] Wichtige Aktivitäten sind:

  • EAP Ethical Guidelines: Die EAP hat Ethik-Richtlinien zum Schutz der Patienten erarbeitet und ist bemüht, diese europaweit durchzusetzen
  • European Certificate of Psychotherapy (ECP): Ziel dieses Europäischen Psychotherapie-Zertifikats ist vergleichbarer Ausbildungsstandard und wechselseitige Anerkennung der Ausbildungen in ganz Europa
  • Founding member of the World Council for Psychotherapy (WCP): Aktive Mitarbeit im WCP als Gründungsmitglied
  • Publikation des International Journal of Psychotherapy ISSN 1356-9082
  • Register for ECP-Psychotherapists: Aufbau einer Datenbank mit der Erreichbarkeit von Psychotherapeuten in ganz Europa

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Franz-Josef Hücker: Das Dodo-Verdikt und die psychotherapeutische Versorgung. EAP-Tagung zur Zukunft der deutschen Psychotherapie in Europa. In: Sozial Extra 9/10 2013, 37. Jg. (VS Verlag, Springer Fachmedien DE, Wiesbaden), S. 6-9.