Euthenics

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Euthenics bezeichnet die Lehre von der Weiterentwicklung der Menschheit durch Verbesserungen der Umwelt. Im Rahmen der Euthenics-Forschung beachtete Umweltbedingungen sind vor allem Bildung, Ernährung, Wohnbedingungen und Seuchenprävention. Das Wort kam im 19. Jahrhundert auf und leitet sich ab vom altgriechischen euthenein „florieren“. Eine der ersten Wissenschaftler, die das Wort benutzten, war 1905 die amerikanische Ökologin Ellen Richards in ihrem Werk Cost of Shelter.

Als Beispiele für Euthenics gelten der Flynn-Effekt (Zunahme der gemessenen Intelligenz) und die stetige Zunahme der Körpergröße in den Industrieländern seit Anfang des 20. Jahrhunderts.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Eugenik („Stärkung des genetischen Potentials“)

Literatur[Bearbeiten]

  • John K. Grandy: Euthenics. In: H. James Birx (Hrsg.): Encyclopedia of Anthropology. 5 Bände. Sage, Thousand Oaks 2006, ISBN 0-7619-3029-9 (englisch).
  • Ellen H. Richards: Euthenics, the Science of Controllable Environment. A Plea for Better Conditions As a First Step Toward Higher Human Efficiency. 3. Auflage. Barrows, Boston 1929, ISBN 0-405-09827-8 (englisch; original 1910).