Eva Bulling-Schröter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eva Bulling-Schröter (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Eva Maria Bulling-Schröter, geb. Bulling (* 22. Februar 1956 in Ingolstadt) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Eva Bulling-Schröter besuchte bis 1974 ein Gymnasium und war danach in verschiedenen Betrieben des Handels und der Metallverarbeitung tätig. Anschließend absolvierte sie von 1979 bis 1981 eine Ausbildung zur Betriebsschlosserin und war danach in einem Metallbetrieb tätig. Später war sie hauptamtliche Mitarbeiterin der IG Bau-Steine-Erden und wechselte 1985 als Montageschlosserin in einen Betrieb für Spinnereimaschinen, wo sie auch als ehrenamtliche Betriebsrätin tätig war.

Im März 2011 verstarb ihr Mann, Thomas Schröter, mit dem sie seit 1992 in zweiter Ehe verheiratet war.[1]

Partei[Bearbeiten]

Ab 1974 war sie Mitglied der DKP, trat aber 1990 in die PDS ein. 2000 wurde sie deren bayerische Landessprecherin.

Eva Bulling-Schröter gehört parteiintern der Ökologischen Plattform an und war umweltpolitische Sprecherin ihrer Partei.

Sie ist Mitglied im Beirat des firmenkritischen Netzwerks Coordination gegen BAYER-Gefahren.[2]

Im Juli 2007 wurde sie vom Kreisverband Ingolstadt als Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters in Ingolstadt bei der Kommunalwahl 2008 aufgestellt; dabei erreichte sie 2,98 % der Stimmen.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Von 1994 bis 2002 war bzw. seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war bzw. ist Eva Bulling-Schröter umweltpolitische Sprecherin und Beauftragte für Tierschutz der PDS-Bundestagsfraktion (1994 bis 1998: Gruppe der PDS) bzw. der Linksfraktion. In dieser Funktion tritt sie insbesondere für einen schnelleren Atomausstieg, die verstärkte Nutzung regenerativer Energien und eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Nutzung der natürlichen Ressourcen ein.

Von November 2009 bis Januar 2014 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Zwischen 2005 und 2009 war sie dessen stellvertretende Vorsitzende.

Seit Februar 2014 ist sie ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Sie ist Gründungsmitglied der Parlamentarischen Gruppe Frei fließende Flüsse und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Beirates des Bundesverbands Erneuerbare Energie und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Seit Februar 2014 ist sie die energie- und klimapolitische Sprecherin ihrer Fraktion im Bundestag.

Eva Bulling-Schröter ist stets über die Landesliste Bayern in den Bundestag eingezogen. Ihr Wahlkreis ist Ingolstadt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Radio In: Thomas Schröter gestorben
  2. CBG: Beirat

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eva Bulling-Schröter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien