Evangelisch-Lutherische Gebetsbruderschaft

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Die Evangelisch-Lutherische Gebetsbruderschaft ist eine evangelische Kommunität. Sie gliedert sich in die Konvente Nord-, Mittel- und Süddeutschland, die jeweils eine eigene Geschichte haben und sich 1991 zusammenschlossen.

Der Mitteldeutsche Konvent wurde 1954 gegründet. Er ging aus einem liturgischen Arbeitskreis von Kantoren und Studenten – vorwiegend in Leipzig – hervor, der der Singwochenbewegung nach 1945 entstammt und von der lutherischen Erweckung in der Brüderngemeinde St. Ulrici in Braunschweig angeregt wurde.

Die Glieder der Bruderschaft sehen es als ihre Aufgabe an,

  • regelmäßig die Bibel zu lesen und die Bekenntnisse der lutherischen Kirche zu studieren,
  • in einer für sie alle geltenden Formulierung für die Kirche und die Bruderschaft sowie füreinander zu beten,
  • das Stundengebet der Kirche zu praktizieren und
  • für die Geltung des lutherischen Bekenntnisses einzustehen.

Die Evangelisch-Lutherische Gebetsbruderschaft hält das Stundengebet nach einem eigenen Brevier in deutscher Sprache. Die Zusammenkünfte der Brüder werden durch das Stundengebet nach diesem Brevier geprägt.

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