Eve (Rapperin)

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Eve in Hamburg, 2003

Eve (bürgerlich Eve Jihan Jeffers; * 10. November 1978 in Philadelphia, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Rapperin und Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Biografie [Bearbeiten]

Eve arbeitete als Stripperin, als sie 1997 von Rapper Mase entdeckt wurde. Dieser machte sie mit Dr. Dre bekannt, der sie 1998 bei Aftermath Entertainment unter Vertrag nahm. Erste Aufnahmen folgten; so war Eve beispielsweise unter dem Namen Eve of Destruction auf dem Soundtrack zu Bulworth zu hören. Trotzdem wechselte sie noch im selben Jahr zu Ruff Ryders Records, der Plattenfirma ihres guten Freundes DMX, der ihr zu einem Part auf dem Remix zu seinem Hit Ruff Ryders Anthem verhalf. Daraufhin folgten Kollaborationen mit Interpreten wie The Roots, Blackstreet und Janet Jackson.

Eve auf der Premiere von Roller Girl im Ryerson Theatre am 13. September 2009

1999 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Let There Be Eve ... Ruff Ryders First Lady. Die Platte erreichte die Platz eins der Billboard-Charts, ein Erfolg, der bis dato noch keiner anderen Rapperin gelungen war. 2001 folgte Scorpion, das ebenfalls mit Platin prämiert wurde und Platz vier der Charts erreichte; die Singleauskopplung Let Me Blow Ya Mind (mit Gwen Stefani) bekam zudem einen Grammy Award verliehen. 2002 erschien mit Eve-Olution ein weiteres Studioalbum, auf dem sich unter anderem die Singles Satisfaction und Gangsta Lovin mit Alicia Keys befinden. Das Album erreichte Platz 6 der Charts.

In der Zwischenzeit war Eve auch als Schauspielerin tätig. 2003 hatte sie eine Gastrolle im Film 3 Engel für Charlie – Volle Power, in dem sie einen Nachfolge-Engel spielte. Aus Rollen in Filmen wie xXx – Triple X, The Woodsman, Barbershop und Barbershop 2 resultierte eine eigene Sitcom mit dem Titel Eve, die von 2003 bis 2006 bei UPN ausgestrahlt wurde. Im britischen Filmdrama Flashbacks of a Fool aus dem Jahr 2008 war sie an der Seite von Daniel Craig zu sehen.

Musikalisch ließ sie seither gelegentlich als Feature auf Singles von Amerie (One Thing Remix), Mary J. Blige (Not Today) und Gwen Stefani (Rich Girl) von sich hören. 2007 wechselte Eve zu Geffen Records. Im Mai 2013 erschien mit Lip Lock das vierte Album von Eve in den Vereinigten Staaten [1].

Diskografie [Bearbeiten]

Studioalben [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1999 Let There Be Eve…Ruff Ryders’ First Lady 1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. September 1999
Verkäufe: + 2.000.000
[3]
2001 Scorpion 59
(15 Wo.)
73
(1 Wo.)
41
(26 Wo.)
22
(8 Wo.)
4
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. März 2001
2002 Eve-Olution 33
(7 Wo.)
42
(5 Wo.)
4
(11 Wo.)
47
(5 Wo.)
6
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. August 2002
2013 Lip Lock 46
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Mai 2013

Singles [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1999 What Ya Want
Ruff Ryders’ First Lady
29
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1999
(feat. Nokio of Dru Hill)
Gotta Man
Ruff Ryders’ First Lady
26
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1999
Love Is Blind
Ruff Ryders’ First Lady
34
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1999
2001 Who’s That Girl
Scorpion
21
(13 Wo.)
8
(27 Wo.)
6
(8 Wo.)
47
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2001
Let Me Blow Ya Mind
Scorpion
4
(14 Wo.)
6
(15 Wo.)
1
(28 Wo.)
4
(12 Wo.)
2
(33 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2001
(feat. Gwen Stefani)
2002 Gangsta Lovin’
Eve-Olution
21
(9 Wo.)
41
(8 Wo.)
6
(15 Wo.)
6
(8 Wo.)
2
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2002
(feat. Alicia Keys)
2003 Satisfaction
Eve-Olution
68
(5 Wo.)
20
(4 Wo.)
27
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2003
2007 Tambourine
Here I Am
78
(2 Wo.)
18
(10 Wo.)
37
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2007
(feat. Swizz Beatz)
Give It to You
Here I Am
49
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2007
(feat. Sean Paul)

Gastbeiträge [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartposition Album
DE AT CH US UK
1999 "You Got Me" (The Roots featuring Erykah Badu & Eve) 25 15 31 39 Things Fall Apart
"Girlfriend/Boyfriend" (BLACKstreet featuring Janet Jackson, Ja Rule & Eve) 98 11 47 Finally
"Ryde or Die, Bitch" (The LOX featuring Timbaland & Eve) 73 We Are The Streets
"Hot Boyz" (Remix) (Missy Elliott featuring Lil' Mo, Nas, Q-Tip & Eve) 52 18 5 Da Real World
2001 "Caramel" (Remix) (City High featuring Eve) 70 72 9 18 City High
"4 My People" (Missy Elliott featuring Eve) 21 40 40 5 Miss E... So Addictive
"Brotha Part II" (Angie Stone featuring Alicia Keys & Eve) 52 37 Mahagony Soul
2003 "Not Today" (Mary J. Blige featuring Eve) 41 40 Love & Life
2004 "Rich Girl" (Gwen Stefani featuring Eve) 14 10 6 6 4 Love. Angel. Music. Baby.
2005 "1 Thing" (Remix) (Amerie featuring Eve) 34 54 28 4 8 Touch
2007 "Like This" (Kelly Rowland featuring Eve) 75 77 4 30 Ms. Kelly
2010 "My Chick Bad" (Remix) (Ludacris featuring Nicki Minaj, Diamond, Trina & Eve) 11 Battle of The Sexes
2012 "Girls Just Wanna Have Fun"(Shaggy featuring Eve) 40 The Original

Filmografie [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. [ https://itunes.apple.com/us/album/lip-lock/id638374988 ]
  2. a b Chartquellen: DE AT CH UK
  3. Verkäufe von Let There Be Eve…Ruff Ryders’ First Lady