Eveline Hasler

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Eveline Hasler (* 22. März 1933 in Glarus) ist eine Schweizer Schriftstellerin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Eveline Hasler studierte Psychologie und Geschichte an der Universität Freiburg und in Paris. Anschliessend war sie an ihrem Wohnsitz St. Gallen als Lehrerin tätig. In den Sechziger- und Siebzigerjahren verfasste sie Kinder- und Jugendbücher, danach auch zunehmend Lyrik und erzählerische Werke für Erwachsene. Ihre Romane behandeln meist Stoffe aus der Schweizer Geschichte und sind stets grosse Erfolge beim Lesepublikum. Haslers Werk wurde vielfach ausgezeichnet, ihre Bücher bisher in zwölf Sprachen übersetzt.

Eveline Hasler ist Mitglied des Vereins Autorinnen und Autoren der Schweiz und des Deutschschweizer PEN-Zentrums. Ihr Vorlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Die Autorin lebt im Tessin.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

Kinder- und Jugendbücher[Bearbeiten]

  • Stop, Daniela! sowie Die Eidechse mit den Similisteinen und andere Erzählungen. Rex, Luzern 1962
  • Ferdi und die Angelrute (mit Bildern von Robert Wyss). Rex, Luzern 1963
  • Adieu Paris, adieu Catherine. Benziger, Zürich/Einsiedeln/Köln 1966
  • Komm wieder, Pepino. Benziger, Zürich 1967
  • Die seltsamen Freunde. Benziger, Zürich 1970
  • Der Sonntagsvater. Otto Maier, Ravensburg 1973
  • Ein Baum für Filippo (Bilder von Józef Wilkoń). Atlantis, Zürich/Freiburg 1973
  • Unterm Neonmond (Neun Kurzgeschichten). Georg Bitter, Recklinghausen 1974
  • Der Zauberelefant (zusammen mit Antonella Bolliger-Savelli). Zürich 1974
  • Denk an mich, Mauro. Benziger, Zürich 1975
  • Der Buchstabenkönig und die Hexe Lakritze. 2 Geschichten (Bilder von Peter Sis). Benziger, Zürich 1977
  • Dann kroch Martin durch den Zaun (zusammen mit Dorothea Desmarowitz). Otto Maier, Ravensburg 1977
  • Die Insel des blauen Arturo. Benziger, Zürich 1978
  • Die Hexe Lakritze und Rino Rhinozeros. Benziger, Zürich 1979
  • Denk an den Trick, Nelly. Benziger, Zürich 1980
  • Der Buchstabenkönig (ill. v. Lilo Fromm). dtv, München 1981
  • Hexe Lakritze (Bilder von Hans Poppel). Rowohlt (rororo rotfuchs 273), Reinbek 1981
  • Jahre mit Flügeln. Arena, Würzburg 1981
  • Das kleine Auto Jukundus. Mit 10 farbigen, ganzseitigen Zeichnungen von St. Galler Kindern. Ex Libris, Zürich 1981
  • Die Katze Muhatze und andere Geschichten. Schroedel, Hannover 1983
  • Elisabeth von Thüringen (Mit Bildern von Antonella Bolliger-Savelli). Patmos, Düsseldorf 1983, ISBN 3-491-79042-5.
  • Der wunderbare Ottokar (mit Bildern von Edith Schindler). Benziger, Zürich 1983, ISBN 3-545-31118-X.
  • Im Winterland. Ein Bilderbuch (gemalt von Michèle Lemieux). Otto Maier, Ravensburg 1984, ISBN 3-473-33583-5.
  • Der Buchstabenvogel (ill. v. Lilo Fromm). dtv, München 1984, ISBN 3-423-70043-2.
  • Der Löchersammler. Benziger, Zürich 1984, ISBN 3-545-31124-4.
  • Die Pipistrellis (zusammen mit Józef Wilkoń). Bohem-Press, Zürich 1985, ISBN 3-85581-173-3.
  • Der Buchstabenclown (Bilder von Rolf Rettich). dtv, München 1985, ISBN 3-423-07530-9.
  • Das Schweinchen Bobo (mit Bildern von Maren Briswalter). Nagel & Kimche, Zürich 1986, ISBN 3-312-00709-7.
  • Der Buchstabenräuber (Bilder von Rolf Rettich). dtv, München 1987, ISBN 3-423-07584-8.
  • Die Blumenstadt (zusammen mit Štěpán Zavřel). Bohem-Press, Zürich 1987, ISBN 3-85581-184-9.
  • Im Traum kann ich fliegen (ill. v. Käthi Bhend). Otto Maier, Ravensburg 1988, ISBN 3-473-33572-X.
  • Babas große Reise (mit Bildern von Maren Briswalter). Nagel & Kimche, Zürich 1989, ISBN 3-312-00728-3.
  • Ottilie Zauberlilie. Oetinger, Hamburg 1990, ISBN 3-7891-1007-8.
  • So ein Sausen ist in der Luft (ill. v. Käthi Bhend). Otto Maier, Ravensburg 1992, ISBN 3-473-33497-9.
  • Die Schule fliegt ins Pfefferland (mit farbigen Bildern von Maren Briswalter). Edition Bücherbär bei Arena, Würzburg 1993, ISBN 3-401-07136-X.
  • Die Buchstabenmaus (Bilder von Lilo Fromm). München 1994, ISBN 3-423-75034-0.
  • Die Riesin (ill. v. Renate Seelig). Ellermann, München 1996, ISBN 3-7707-6375-0.
  • Hexe Lakritze und die Zauberkugel (ill. von Ulrike Mühlhoff). Edition Bücherbär bei Arena, Würzburg 2006, ISBN 978-3-401-08744-3.
  • Die Nacht im Zauberwald. Nach einer Sage aus der Südschweiz. NordSüd, Gossau/Zürich 2006, ISBN 978-3-314-01446-8.
  • Schultüten-Geschichten (Zeichnungen von Karoline Kehr). dtv (Lesen lernen leicht gemacht), München 2007, ISBN 978-3-423-71235-4.

Anderes[Bearbeiten]

  • Novemberinsel. Erzählung. Arche, Zürich 1979
  • Freiräume. Gedichte. Spectrum, Stuttgart 1982
  • Dass jemand kommt... Gedichte. Pendo, Zürich 1986
  • Auf Wörtern reisen. Pendo, Zürich 1993
  • Von Rändern kommt Erneuerung. Literaturabend mit Eveline Hasler (mit Justin Rechsteiner). Romero-Haus, Luzern 1995
  • Der Jubiläums-Apfel und andere Notizen vom Tage. dtv, München 1998
  • Die namenlose Geliebte. Geschichten und Gedichte. Nagel & Kimche, Zürich 1999
  • Sätzlinge. Gedichte. Nagel & Kimche, Zürich 2000
  • Spaziergänge durch mein Tessin. Landschaft, Kultur und Küche. Sanssouci, Zürich 2002
  • Engel im zweiten Lehrjahr. Nagel & Kimche, München 2009
  • Und werde immer Ihr Freund sein. Hermann Hesse, Emmy Hennings, Hugo Ball. Nagel & Kimche, München 2010, ISBN 978-3-312-00461-4
  • Der Engel und das schwarze Herz. Nagel & Kimche, München 2012

Hörbücher[Bearbeiten]

  • Die Signora, ihr Palazzo und die Musik, CD, Edition Isele, Eggingen 2000, ISBN 9783861422044
  • Die Felshöhle des jungen Hermann Hesse - Literarische Spurensuche im Tessin - Audio CD (Live-Mitschnitt einer Lesung). CD, Universal Music, Hamburg 2002, ISBN 3829112319
  • Klick, klick, ihr Sätzlinge. Eveline Hasler & John Wolf Brennan (Musik). 1 CD. 49 Gedichte und die Kurzgeschichte “Die namenlose Geliebte". Christoph Merian Verlag, Basel 2009, ISBN 978-3-85616-418-8

TV/Film/Video[Bearbeiten]

  • Die Achterbahn (Regie: Mario Cortesi), SRG/ZDF/ORF/WDR 1980
  • Die Hexe Lakritze, Serie für Kinder, ZDF/SRG/ORF 1983
  • Peppino, 8-teilige Kinderserie (Regie: Mario Cortesi), SRG/ZDF/ORF 1983
  • Anna Göldin, letzte Hexe (Mitarbeit am Drehbuch), Kinofilm von Gertrud Pinkus, 1991.

Literatur[Bearbeiten]

  • Susanne Volke-Manderscheid: Eveline Haslers Hexenroman „Die Vogelmacherin“, Oldenburg 2000
  • Eveline Hasler in Porto, Coimbra 2002

Weblinks[Bearbeiten]