Ex Libris Group
Die Ex Libris Group ist Weltmarktführer von Bibliothekssoftware und -dienstleistungen. Sie ist 2006 aus einer Fusion des israelischen Vorgänger-Unternehmens Ex Libris mit dem vormaligen Elsevier-Tochterunternehmen Endeavor Information Systems hervorgegangen, nachdem beide von Francisco Partners, einer Gesellschaft für privates Beteiligungskapital, übernommen worden waren.[1] Im August 2008 wurde Ex Libris an die New-Yorker Firma Leeds Equity Partners, ebenfalls eine Gesellschaft für privates Beteiligungskapital, verkauft.[2]
Produkte [Bearbeiten]
Die Flaggschiffe sind Aleph beziehungsweise die kleinere Ausführung Alephino (Ex Libris) und Voyager (Endeavor). Ex Libris ist der Hersteller von Alma - ein Bibliotheksmanagementsystem für alle Formate einer Bibliothek; von Ex Libris SFX - einem der ersten Linkresolver, der Discovery & Delivery Lösung Primo und MetaLib. Darüber hinaus gehören die Produkte Verde, DigiTool und Rosetta zum Portfolio. Acht Tochtergesellschaften und 12 lokale Distributoren gewährleisten die internationale Präsenz von Ex Libris in 23 Ländern für mehr als 4.500 Kunden weltweit. Konkurrent der Ex Libris Group ist unter Anderem das niederländische Unternehmen OCLC PICA.
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ Endeavor to be merged with Ex Libris, to create global leader in library software and services, Pressemitteilung Francisco Partners, 20. November 2006
- ↑ Francisco Partners Announces Successful Ex Libris Group Exit. Pressemitteilung Francisco Partners, 5. August 2008